Null Bock auf Hausaufgaben! | 8

Shownotes

Wir haben täglich Streit wegen der Hausaufgaben: Wie bringe ich mein Kind dazu anzufangen? Wie motiviere ich mein Kind fürs Lesen? Wie steht ihr zu Belohnungen? Was tun, wenn die Old-School-Lehrkraft nur monotone Hausaufgaben verteilt? Und sind Hausaufgaben überhaupt sinnvoll?

In dieser Folge beantworten wir eure Fragen rund um die Themen Motivation und Hausaufgaben.

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DIE ZWEI SCHON WIEDER In „Die zwei schon wieder“, dem luftig-leichten Psychologie-Podcast mit Fabian Grolimund und Stefanie Rietzler, werfen wir einen psychologischen Blick auf Themen aus dem Alltag, die uns beschäftigen, irritieren, faszinieren oder amüsieren. Ohne Fachsprache, ohne erhobenen Zeigefinger – dafür mit Neugier, Offenheit und einer Prise Humor. Dieser Podcast lädt dich dazu ein, genauer hinzuschauen: auf Denk- und Gefühlsmuster, auf zwischenmenschliche Dynamiken und auf das, was unser Verhalten oft unbewusst steuert. Du bekommst Impulse, die zum Reflektieren anregen, neue Perspektiven eröffnen und dabei helfen, dich selbst und andere besser zu verstehen – ganz ohne den Anspruch, schnelle Lösungen zu liefern. Ein Podcast für alle, die Psychologie im Alltag entdecken wollen und Lust haben, menschliche Eigenheiten bewusster wahrzunehmen.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Dort auch den Mut haben zu dürfen, mit alten Vorstellungen zu brechen und dieses Bild auch ein Stück weit loszulassen von diesen Hausaufgaben machen.

00:00:10: Heiß direkt nach der Schule in Anfangszeichen konzentriert am Schreibtisch zu sitzen sondern eben auch zu schauen welche Uhrzeit passt vielleicht für mein Kind besser?

00:00:18: Welcher Ort welcher Umgebung genau macht es meinem Kind leichter dort einzusteigen?

00:00:35: Herzlich willkommen bei die zwei schon wieder dem luftig leichten Psychologie-Podcast mit Stefanie Rietzler

00:00:42: und Fabian Grolemund.

00:00:44: Hier werfen wir einen psychologischen Blick auf Alltagsthemen, die uns interessieren, irritieren, faszinieren oder amüsieren

00:00:50: – für alle, die neugierig sind aus sich selbst und die Menschen um sie herum!

00:01:06: Willkommen zu heutigen Folge.

00:01:08: Es geht um das Thema Lernen, Hausaufgaben und Streit- und Motivationsprobleme.

00:01:14: Stefanie, willst du gerade einsteigen?

00:01:16: Da schreibt jemand wie bringe ich das Kind überhaupt dazu mit den Hausaufgaben zu starten.

00:01:21: Wir haben regelmäßig Streit und eine andere Mutter sagt zwei Stunden Streit danach zehn Minuten Hausaufgang.

00:01:28: Also dieses typische ... Das Kind will nicht starten man ruft es schiebt es noch mal auf ja gleich nur noch.

00:01:37: oder was würde sie denn da empfehlen?

00:01:42: Diese Streitthematik erleben wir ganz häufig.

00:01:46: Gleichzeitig ja besonders häufig auch bei Kindern, bei denen Neurodivergenz eine Rolle spielt.

00:01:51: Wenn die sich den ganzen Tag in der Schule schon so zusammenreißen mussten und sich konzentrieren mussten unter vielen Kindern die Reize ausblenden mussten dann nach Hause kommen vielleicht noch kurz was essen dürfen und dann heißt jetzt sind die Hausaufgaben dran und die Kinder sind eigentlich schon völlig kaputt und haben gar keine Lust.

00:02:06: aber eben auch sonst Kinder die sagen jetzt habe ich schon den ganzen tag mit Schulzeug verbracht wieso muss ich jetzt schon wieder ran

00:02:13: Ist schon noch hart, dass man einfach nochmal muss.

00:02:15: Genau!

00:02:16: Wir vergleichen das ja oft wenn wir auch Seminare mit Eltern durchchen und mit diesem Beispiel, das wir hier sagen stellt euch vor ihr kommt nach einem langen anstrengenden Arbeitstag nach Hause und freut euch drauf jetzt endlich quasi alle Viere von euch zu strecken und euch auszuruhen.

00:02:31: Und dann käme jeden Tag noch jemand, der kurz nach dem Essen sagt, es steht übrigens noch die Steuererklärung an und ist doch keine große Sache.

00:02:38: Das ist wichtigweil oder?

00:02:40: Und Tag für Tag muss man sich wieder zu einer Aufgabe überwinden auf, die man vielleicht eben nicht mehr so Lust hat.

00:02:47: Und jetzt gibt's ja verschiedene Wege, die wir als Eltern aber auch mit den Kindern, mit den Jugendlichen bestreiten können um diese Situationen zu entspannen ein bisschen mehr Ruhe reinzubringen.

00:02:59: Ich denke, das Erste was ich machen kann gerade wenn ich als Mama oder Papa die Hausaufgaben auch noch relativ intensiv begleiten muss ist zuerst mal so ein kleines Check-in für mich und wir selber sagen zu können ok jetzt kommt wieder diese Situation oder ich muss mein Kind jetzt oder möchte mein Kind an die Hausafgaben erinnern.

00:03:19: Das wird vielleicht nicht ganz so einfach sein.

00:03:20: und mal zu schauen bin ich wie bin ich heute unterwegs?

00:03:24: So von der Stimmung, von der Energie her?

00:03:26: Bin ich heute bereit überhaupt zu helfen Und wenn ja, in welcher Form.

00:03:31: Weil ich dann je nachdem natürlich auch schon auf mein Kind entsprechend zugehen kann und zum Beispiel sagen kann du ich kann dir auch gern ein bisschen helfen oder wie auch immer oder eben schauen kann möcht sonst oder kann heute sonst noch jemand begleiten weil oft wenn man selber schon so super angespannt ist entsprechend häufig die Kinder ja dann auch diesen diese Gegenbewegung auch geben.

00:03:51: Und dann ist es ja häufig so, dass wir als Erwachsene den Eindruck haben.

00:03:56: Wir müssten den Kindern diese Hausaufgaben jetzt mega schmackhaft machen also ein wahres Motivationsfeuerwerk auf sie abfeuern.

00:04:03: Kind sagt zum Beispiel irgendwie ich habe überhaupt keine Lust und das ist so viel und es ist so schwierig und Ich weiß gar nicht wie das geht.

00:04:10: und kann ich jetzt noch ein bisschen spielen?

00:04:12: Man fühlt sich irgendwie dazu hingerissen dann um's kind zu motivieren so Sachen zu sagen wie du Das ist doch gar nicht viel.

00:04:19: Wenn du dich dahinter begibst, dann hast du das in zehn, fünfzehn Minuten.

00:04:22: Oder wenn es Kind sagt, das ist aber blöd!

00:04:25: Ich hab keine Lust, dass man dann irgendwann mal der Papa sagt ... Ja, du, mir macht auch nicht alles Spaß, was ich machen muss.

00:04:30: oder manchmal muss man sich halt zu Sachen überwinden auf die man nicht so die große Lust hat?

00:04:35: Oder das Kind findet irgendwie ... Ah, ich weiß gar nicht richtig wie das geht.

00:04:39: und dann sagt man, das is doch nicht so schwierig.

00:04:41: Du musst einfach nur diese zwei, drei Sachen erledigen.

00:04:44: Alles aus dieser guten Grundabsicht heraus, als Kind, irgendwie in Richtung Haus.

00:04:48: Aufgaben zu bringen.

00:04:50: Für die Kinder sind diese Gegenargumente oft so, dass sie einen Eindruck haben okay also da werden wir quasi diese Gefühle ausgeredet die hat noch gar nicht.

00:05:01: oder der meine Mutter mein Vater die haben doch gar nicht so richtig gecheckt wie ätzend ich das finde.

00:05:04: jetzt werde ich denen es noch ein bisschen genauer erklären und dann finden Sie eben doch ja näher was ist wirklich viel und die Lehrerin hat's gar nicht richtig erklärt und gewinnen so richtig Rage und haben das Gefühl sie müssen immer mehr dagegen argumentieren.

00:05:16: Und was da, was wir ja häufig erleben auch in den Begleitungen von Familien bei vielen Kindern schon mal ein bisschen Druck rausnimmt ist.

00:05:23: Wenn wir aufhören zu argumentieren und das klingt jetzt so einfach aufhörend zu argumentiert.

00:05:29: Aber es geht eigentlich darum sich zu sagen hey!

00:05:32: Es ist nicht meine Aufgabe im Kind diese Hausaufgaben schmackhaft zu machen dass es da mit einer riesen Motivation dahintergeht.

00:05:37: Das ist einfach etwas das kommt aus der Schule.

00:05:39: Das is eine Pflicht die das Kind zu erledigen hat und mein Kind Ja, hat jetzt halt keine Lust und dieses Keine-Lust darf sein.

00:05:48: Also Kind sagt vielleicht auch ich habe überhaupt keine Lust?

00:05:51: Und dann könnte ich Verständnis zeigen sagen Ich sehe schon gehört fällst dir mega schwer anzufangen was wird dir helfen zu starten.

00:05:57: oder es kind sagt irgendwie Aber wir müssen halt so viel ätzendes Zeug machen.

00:06:04: Und oh nee, kann ich das nicht später machen oder so?

00:06:06: Dass man sagt hey was ist denn's aller Äzendste?

00:06:09: oder dass es dich am meisten ankäst.

00:06:11: und das Kind sagt vielleicht ja wir haben so vielen Französisch auf.

00:06:14: dann kann ich sagen hey magst du mal zeigen oder magst mit dem Anfang was am ätzendsten ist oder dich mit etwas leichter ums ein bisschen in Stimmung bringen.

00:06:21: Das Kind sagt irgendwie das ist so schwierig dass wir dann nicht sagen, hey ist doch ganz einfach weil dann kommt sich das Kind auch schnell mal blöd vor so quasi sondern sangen zu können.

00:06:30: Hey ja zeig mal her was findest du denn so kompliziert?

00:06:34: Ja stimmt es sieht echt gar nicht so einfach aus.

00:06:38: weißt du noch was die Lehrkräfte dazu erklärt hat?

00:06:40: oder vielleicht musst du da nochmal im Buch nach schauen wie das genau geht oder auch wenn man vielleicht jetzt selber auch nicht so eine Ahnung hat zu sagen ui auf den ersten Blick wüsste ich jetzt auch nicht richtig wie das geht.

00:06:49: Ich glaube das braucht ein bisschen Zeit sich da einzudenken also dem Kind dieses Gefühl zu lassen, ja das kann schwierig sein.

00:06:55: Das kann ätzend sein und ich traue dir trotzdem zu das zu machen und mit so kleinen Gedanken wie zeig mal her oder was ist es denn genau?

00:07:03: Oder auch wenn's kind findet das dauert so lang sagen zu können hey ja das ist echt eine ganze Menge.

00:07:08: musst du das alles bis morgen haben?

00:07:10: oder gibt Sachen die auch noch ein bisschen aufschub möglich machen kommen wir versuchen mal irgendwie einen Plan zu machen oder das einzuteilen.

00:07:17: dass du trotzdem noch bisschen Zeit hast rauszugehen oder was schönes für dich zu machen Kann schon mal diese erste Hürde ein bisschen abbauen, dass man den Eindruck hat, man knallt nur aufeinander und so.

00:07:28: Und dann gibt es aber ja Wirklichkeit...

00:07:29: Das ist auch immer gut wenn die Kinder darauf positiv reagieren.

00:07:35: also eben wie du gesagt hast Das Kind sagt sich so viel und dann sagt man, das sind nur die drei Sachen.

00:07:40: Erst in zwanzig Minuten.

00:07:41: Wenn das Kind dann sagt, ja stimmt oder lohnt es sich?

00:07:45: Okay,

00:07:45: dann mach

00:07:46: ich's halt!

00:07:47: Und dort merkt man wirklich immer wie unlogisches alt ist oder dass wir glauben, wir könnten einfach das Gegenteil behaupten und das Kind würde da mitgehen.

00:07:55: Ich finde das ein wirklich wichtigen Punkt, dass die Kinder das Gefühl haben, ich werde gesehen... ...in diesen Gefühlen, dass mir das stinkt,... nicht das ist, was ich machen will und mir das auch zugetraut wird.

00:08:09: Ich finde es gibt noch einen kleinen Fallstrick nämlich viele Kinder oder Jugendliche sagen ja dann auch oh da muss sich diesen Mist machen und das ist so blöd was ich dort erledigen muss.

00:08:21: Ja, es ist noch difficile.

00:08:23: Weil wenn ich jetzt natürlich als Mama oder Papa sagt ja das ist wirklich

00:08:25: ein Zwarzen und

00:08:26: was ist das eigentlich für eine bescheuerte Aufgabe?

00:08:29: Dann werden wir natürlich diese Aufgabe auch ab.

00:08:31: Das macht's mal mal für die Kinder noch ätzend, dass sich dahinter zu setzen, wenn quasi die Eltern aufwenden, absoluter Quark!

00:08:37: Aber ich könnte zum Beispiel sagen, wenn das Kind sagt ja warum muss ich das machen?

00:08:40: Zu sagen ja, das ist ne gute Frage kannst du morgen mal die Lehrkraft fragen Zum Beispiel.

00:08:45: Und ich kann einfach die Gefühle validieren

00:08:47: und das

00:08:47: finde ich sehr sinnlos.

00:08:49: Es geht ja nicht darum, ich finde es sinnlos sondern du findest das jetzt ganz sinnlos?

00:08:53: Genau!

00:08:55: Und dann gibt es ja aber eben auch immer wieder Kinder.

00:08:58: Wir schreiben ja da vor allem drüber in unserem Buch Erfolgreich Land mit ADS und ADS, weil wir da ja oft Kinder haben die so regelrechte Diskutierweltmeisterinnen und Weltmeisters sind.

00:09:08: also selbst wenn man da Verständnis zeigt und sagt ja ich sehe dass dir das stinkt und so haben wir zum Teil einfach Kinder die finden dann aber immer noch einen Grund weiter zu diskutieren manchmal auch ein Stück weit weil sie merken Sie können damit die Hausaufgaben noch ein bisschen aufschieben zum Teil wirklich auch, weil sie einfach erschöpft sind und sich gerade gar nicht drauf einlassen können.

00:09:27: Oder auch wenn manchmal diese Intensität der Situation – Sie auch aus der Unteraktivierung rausholt, also dieses bisschen diskutieren können oder wieder... Ja, Sie ist so'n bisschen aus diesem...

00:09:40: Spannenderist, ne?

00:09:41: Genau!

00:09:42: Aus dieser Erschöpfung und Langeweile manchmal auch ein Stück weit in Anführungszeichen raus holen, dass Sie das merken Was wir da ja dann manchmal auch schon Familien sozusagen in Anfangszeichen verschrieben haben, ist eine Motszeit.

00:09:57: Mots-Zeit heißt statt dass ich mit meinem Kind rumdiskutiere eben ne halbe Stunde ein zwei Stunden über den Sinn und Unsinn der Hausaufgaben und warum das trotzdem wichtig ist, dass das Kind es macht, dass man zum Beispiel einfach sagt du Ich merk schon heute stinkt es dir brutal und du kannst dich überhaupt nicht überwenden.

00:10:12: Ich glaub Du musst einfach mal alles rauslassen.

00:10:15: Du darfst jetzt einfach mal zehn Minuten nach Herzenslust über die Hausaufgaben Watson und Meckern und Moen.

00:10:21: Und ich höre dir einfach zu!

00:10:22: Wenn man mag, kann man dann noch ein Timer stellen oder der dann klingelt?

00:10:25: Ich fand das immer wieder spannend.

00:10:27: auch, dass Familien ja erzählt haben mein Kind das kann eine Stunde zwei mit mir diskutieren aber wenn es quasi in den leisen, leeren Raum hinein motzen muss.

00:10:38: Dann fällt ihm nach drei für fünf Minuten dann auch nichts mehr ein, fängt irgendwann das Kind an sich zu wiederholen.

00:10:44: Irgendwann hat man die Hausaufgaben verflucht und ist über die Lehrkräfte hergezogen und hat darüber gesprochen was man alles stattdessen lieber machen würde.

00:10:52: der Gedanke dahinter ist diese paradoxe Intervention, die ja häufig auch eine Psychotherapie eingesetzt wird oder auch die sogenannte Symptomverschreibung also in Anführungszeichen Mache deinen Symptom, wenn man jetzt das Motzen als Symptome beschreiben möchte.

00:11:07: Wo man dann einfach merkt, wenn wir das quasi einmal exzessiv ausleben darf, dann nimmt auch die Attraktivität ab, das weiterhin zu tun oder die Kinder haben da manchmal Ausgefühl.

00:11:19: Jetzt konnte ich das mal rauslassen.

00:11:21: Dann kann ich mich auch eher auf die Hausaufgaben wieder einlassen.

00:11:25: Ich finde auch so bei dieser Frage zwei Stunden oder Streit bis es kindendlich anfängt.

00:11:32: Man hat ja als Eltern auch oft so fixe Vorstellungen, wann das gemacht werden soll.

00:11:35: Und wie?

00:11:37: Und viele Eltern haben mir das Gefühl, Kind kommt von der Schule nach Hause ins Snack oder Mittagessen und dann gleich erstes.

00:11:44: Da

00:11:44: steht ja auch in tausenden Lernratgebern so drin etablieren sie diese Hausaufgabenroutine eben genau da.

00:11:50: es gibt noch einen kleinen Zwischensnack am Schreibtisch im ruhigen Zimmer die Hausaufgaben erledigen, weil sie es dort ja angeblich gut konzentrieren könne und dieser Gedanke zuerst die Arbeit dann das Vergnügen noch dahinter steckt.

00:12:04: Und da haben wir oft eine ganz andere Haltung.

00:12:07: dazu muss man

00:12:08: sagen.

00:12:08: Ja also wo ich auch finde so wann ist der richtige Zeitpunkt?

00:12:12: oder so eine Frage die ich oft hilfreich finde wann ist das spätestmögliche Punkt?

00:12:18: Wo ich find dass ist okay oder selten Teil und dass ich dann nicht den Kindern alle fünfzehn Minuten damit in den Ohren liege.

00:12:26: Weil ich finde, jedes Mal wenn ich frage oder hast du das schon gemacht?

00:12:29: Wann machst du es?

00:12:30: Und das Kind beim Spielen an die Hausaufgaben erinnere, dann lade dich das so negativ auf!

00:12:36: Ich kenne das für mich selber, wenn ich eine E-Mail schon vier, fünfmal gelesen und wieder zugemacht habe, dann wird sie immer unangenehmer.

00:12:42: Oder wenn man ihr häufiger mal eine Aufgabe erinnert wird, desto größer wird der Widerstand.

00:12:47: Manche Kinder macht es ja auch richtig aggressiv.

00:12:49: Ja, das fremdlich mal in Ruhe.

00:12:52: Genau!

00:12:53: Ich kann nie in Ruhen spielen ständig und schwebe das Damokles schwer der Hausaufgaben über mir.

00:12:59: Und zum Teil tickt halt die Uhr von Kindern an.

00:13:04: Zum Beispiel meine Kinder haben immer die Hausaufgeben nach dem Abendessen gemacht eigentlich vor dem Innspeck gehen.

00:13:10: Das haben sie einfach gebraucht.

00:13:11: ich komme nach der Schule und dann gehört die Zeit zuerst einmal mehr.

00:13:15: Bis nach dem Abendessen lässt man mich komplett in Ruhe mit irgendetwas und ich darf machen meine Zeit fühlen.

00:13:22: Jetzt klar, wenn das Kind irgendwelche Hobbys hat die am Abend stattfinden da muss man noch ein bisschen anders schauen.

00:13:28: aber ich finde so diese Frage wie kann ich das Kind weniger erinnern?

00:13:33: Wann muss es denn wirklich gemacht werden um dann auch den Kindern einzuräumen jetzt kommst du nach Hause und jetzt darfst du einfach mal sein und Batterien auftanken oder dich bewegen.

00:13:44: Dann können wir schauen, oder wann du die Hausaufgaben vielleicht irgendwie müheloser hinkriegst.

00:13:49: Und gerade bei den Kindern mit Data, es haben ja viele Nachtäulen also Kinder, die eher dann am Abend auch wieder Energie haben um sich dem zu stellen und nach der Schule richtig, richtig aufladen müssen.

00:14:02: Ich fand das auch immer wieder sehr überraschend auch in den Begleitung von Familien zu sehen, dass wenn man am Hausaufgabenzeitpunkt ein bisschen Veränderungen vornimmt für manche Familien sich wirklich ganz viel bewegt.

00:14:15: Also ich erinnere mich an die eine Familie, die erzählt hat wir haben die Hausaufgeben einfach sonst immer quasi nach dem Zviri also nach dem Nachmittagsnack reingelegt und das Kind war total kaputt und konnte sich nicht konzentrieren Gejammert und gesagt, ich bin müde.

00:14:31: Und die Eltern hatten den Eindruck sie müssen das Kind so durchpeitschen durch diese Aufgaben.

00:14:37: Und dann zu merken Nein wir machen jetzt mal ein zwei Wochen diesen Testzeitraum und sagen zum Kind Du wir wollen mal gucken ob es da eine bessere Variante gibt Die Hausaufgaben das Lernen dort hinzulegen.

00:14:48: und die zum Beispiel gesagt haben jetzt in dem Fall unser Kind ist eh so eine Morgengrille Das steht ganz früher morgen schon auf Seit wir die Hausaufgaben dort hinlegen und das Kind zum Beispiel weiß, ich hab halt jetzt nur diese forty-fünf Minuten bis ich dann zum Schulbus muss.

00:15:02: Und eben, ich muss da sein, weil sonst wird der ohne mich... Ja, geht das irgendwie viel besser und mit viel weniger Diskussion.

00:15:09: Das Kind ist eh schon wach oder auch manchmal in Familien, die das Gefühl hat naja wenn mein Kind die Ausaufgaben abends erledigt dann ist es bestimmt wieder zu müde um das dann ausprobiert haben zum Beispiel am Abend und gemerkt haben stimmt wenn das Kind seine Batterien aufladen konnte geht's für dieses Kind offensichtlich dann am Abend besser.

00:15:26: also dort auch den Mut haben zu dürfen mit alten Vorstellungen zu brechen und dieses Bild auch ein Stück weit loszulassen von diesen Hausaufgaben machen heiß direkt nach der Schule, in Anführungszeichen konzentriert am Schreibtisch zu sitzen.

00:15:41: Sondern eben auch zu schauen welche Uhrzeit passt vielleicht für mein Kind besser?

00:15:45: Welcher Ort?

00:15:45: Welche Umgebung?

00:15:47: Genau macht es meinem Kind leichter dort einzusteigen.

00:15:52: Ich finde auch je nachdem kann man mal schauen muss das Kind denn zwangsläufig alleine arbeiten.

00:15:57: wenn wir mit Jugendlichen arbeiten diskutieren wir ja auch häufig drüber Ja, wie kannst du selber diese Motivation in dir finden?

00:16:06: Was macht's dir leicht an die Hausaufgaben einzusteigen.

00:16:09: Und da sehen wir ja auch immer wieder das.

00:16:11: Jugendliche zum Beispiel sagen naja wenn ich so allein vor mich hinleiten muss dann ist es einfach nur schlimm und ätzend und dann verliere ich mich irgendwie auf TikTok und komme gar nicht hoch.

00:16:20: Wir machen ja die ätzenden Aufgaben auch zusammen.

00:16:22: Genau genau und dieses Body Dabbling einfach zu wissen sitzt noch zb jemand neben mir der muss auch was machen Sitzen gemeinsam im selben Boot und jeder widmet sich dem, was er gerade ätzend findet.

00:16:34: Und danach haben wir noch ein bisschen Zeit um etwas Schönes zu machen.

00:16:37: das kann dann eben auch die Motivation mit sich bringen dann schneller fertig zu werden.

00:16:41: Es gibt ja mittlerweile witzigerweise auch für Studierende online diese Online-Treffpunkte, oder?

00:16:47: Man einfach Leuten dabei zugucken kann wie die jetzt irgendwie in der Bibliothek sitzen und lernen zum Beispiel an ihren Abschlussarbeiten schreiben.

00:16:53: Einfach nur für diese Verbindlichkeit.

00:16:55: man quasi klingt sich ein und zu dieser Uhrzeit ist man da und jeder schreibt oder jeder lernt und das ist einfach völlig klar jetzt dass es quasi die Lernzeit und ich bin nicht alleine.

00:17:05: Gibt auch noch so ein bisschen in Anführungszeichen soziale Kontrolle die manchmal gar nicht so schlecht ist gerade wenn man ein bisschen zur Impulsivität neigt.

00:17:13: Ja, das geht ja eigentlich schon rein ins große Thema Motivation.

00:17:18: da haben wir ganz viele Fragen dazu bekommen weggefragt zum Beispiel wie und wann kommt die intrinsische Motivations selbstständig jeden Tag sieben Minuten zu üben?

00:17:27: Das ist ja so der Traum der Eltern oder die intrinsischen Motivaton dass die Kinder von innen heraus wollen.

00:17:35: diese und weihen die dazu Die gehen davon aus, diese intrinsische Motivation ist dann vorhanden.

00:17:42: Wenn Kinder Erwachsene merken ich kann wichtige Grundbedürfnisse abdecken über eine Tätigkeit also zum Beispiel jetzt bei ihrer Theorie ist das soziale Eingebundenheit Kompetenz und Autonomie.

00:17:54: Also dann bin ich intrinsisch motiviert.

00:17:56: oder wenn ich merke z.B.. Ich bin in diesem Bereich gut!

00:18:00: Ich kann das!

00:18:01: Ich erlebe eine gewisse Selbstwirksamkeit wenn ich es merke wie wir gerade angesprochen haben, mit Menschen machen die ich gerne mag wo ich mich als Teil von dem Team fühle.

00:18:12: Ich habe aber auch eine gewisse Autonomie und kann Entscheidungen treffen.

00:18:16: Und jetzt wäre natürlich die Frage vom Peggy wann kommt denn das zehn Minuten zu üben oder?

00:18:21: Das Problem – ich weiß es nicht wie's bei ihrem Kind ist – dass wird wenn wir jetzt da so anschauen natürlich dort passieren wo Kinder eben zum Beispiel sich aus kompetenten und autonomer leben Dass das bei den Bereichen kommt, wo das Kind eine Schwäche hat, wo es Schwierigkeiten hat und sich anstrengen muss.

00:18:39: Das ist eher eine Illusion als ich denke wie bei Erwachsenen auch oder?

00:18:44: Es ist der atletische sportliche Typ, der intrinsisch motiviert joggen geht und nicht die Person, die zwanzig Kilo verlieren will und seit fünfzehn Jahren keinen Sport gemacht hat.

00:18:54: Die muss sich zwingend verdienen, ist das hart!

00:18:57: Ja und ich glaube dass wir dort zum Teil auch so ein bisschen... fast überhöhte Ansprüche an die Kinder haben.

00:19:03: Also, dass du das jetzt geschrieben hast ... Ist mir das noch mal eingefallen?

00:19:06: Ich hab zum Beispiel mit meinem Mann ... Wir haben gedacht, wir könnten doch mal irgendein paar Hobby aufnehmen.

00:19:12: Haben wir bis heute nicht geschafft.

00:19:13: Aber eine Idee war mal, wir können doch zusammen klettern gehen!

00:19:17: Weil wer es, wenn er noch in Zürich gewohnt hat und in der Nähe von so einer Kletterhalle wohnt, dann haben wir einen Schnupperkurs gemacht.

00:19:22: Und mein Mann kommt's natürlich gut.

00:19:23: Der ist wie ein kleines Äffchen da hochgeklettert Und ich fand es einfach nur super anstrengend.

00:19:29: Also, ich hatte irgendwie den Eindruck meine Oberarme sind wie so laffisch Baguetti irgendwie die können wir sich überhaupt nicht hochziehen.

00:19:35: Mich hat dieses Licht oben geblendet.

00:19:37: Ich habe irgendwie schon nach kurzer Zeit Kopfschmerzen bekommen und fands richtig etzend und hab einfach immer auf die Uhr geguckt wann dieser Kurs endlich vorbei ist.

00:19:44: Und dann geht man ja da auch nicht raus und denkt hm ich konnt's jetzt überhaupt nicht war eine von den schlechtesten in der Gruppe war jetzt irgendwie auch nicht ein super schönes Paar-Erlebnis.

00:19:55: Gehen wir noch regelmäßiger hinter mit ich quasi diese Schwäche aufarbeiten kann, das wäre ja ebenso equivalent zu dem was die Kinder dann machen müssten sondern als Erwachsener sagt man ja da gehe ich halt nicht mehr hin, da suche ich mir etwas anderes.

00:20:08: aber bei den Kindern erwartet man zum Teil einfach dass sie sagen ah kann ich nicht fällt mich schwer

00:20:14: Mach mich so straß.

00:20:16: Ach komm, da

00:20:17: investiere ich noch ein bisschen Freizeit um diese Lücke zu schließen.

00:20:22: Ich finde es eben wichtig dass wir das nicht erwarten oder?

00:20:24: Sondern dass wir eben wirklich zuerst mal begreifen ist für das Kind richtig, richtig schwer sich darauf einzulassen.

00:20:31: Erwachsene Menschen gehen dem normalerweise aus dem Weg, also wenn wir merken ich bin ihnen etwas nicht gut dann vermeide ich das normalerweise.

00:20:39: und jetzt haben wir diese Situation natürlich in der Schule.

00:20:42: da werden wichtige Kulturtechnik vermittelt lesenscheiben rechnen.

00:20:45: wir haben den Anspruch dass jedes Kind das kann oder lernt Natürlich auch die Kinder die zum Beispiel eine Leserrechtscheibschweiche oder Rechenschwäche haben.

00:20:54: Und ich finde wir können ja ganz viel tun über diese Bedürfnisperspektive.

00:20:59: Aber das erste wäre wirklich, dass anzuerkennen, dass es für das Kind jetzt erst mal nicht so leicht ist.

00:21:07: Und dann nicht zum Beispiel diese Bedürfnisse nach sozialer Eingebundenheit oder nach Beziehung – das finde ich enorm wichtig!

00:21:14: Wenn wir jetzt das Kind….

00:21:17: Das Kind lässt sich jetzt auf eine Übung einwiederwillig zehn Minuten mit uns zu lesen.

00:21:22: Was erlebt es in diesen zehn Minuten?

00:21:25: Und so ganz wichtig finde ich bei Grundschulkindern diese Beziehung sehe.

00:21:29: In welche Signale kommen da?

00:21:30: Wir haben ja dort oft Videoaufnahmen gemacht von Eltern, die mit ihren Kindern lernen.

00:21:35: und dann dass du sehen das Kind sitzt da strengt sich an es soll jetzt lesen und der Vater oder die Mutter sitzt ein bisschen mit zurückgelehnt Die Arme verschränkt, die Stirnrunzel kommt irgendwelche Kommentare konzentriert dich Lies die Ändonomie genauer und so ein bisschen diese gepresste Stimme, der Tonfall.

00:21:57: Und das Kind merkt okay wenn ich mich darauf einlasse dann werde ich eigentlich dauernd bestraft.

00:22:03: also das sind ja eigentlich dann.

00:22:04: wieso Strafsignale?

00:22:05: die kommen?

00:22:06: natürlich weil das auch für die Eltern eine unangenehme Situation ist weil sie unter Druck sind.

00:22:11: dort habe ich denke das ist doch das erste was wir machen können und zu sagen diese zehn Minuten muss sich darauf achten dass wirklich positive Beziehungssignale kommen.

00:22:20: Dass ich das Kind anlächle, dass ich nicke, dass Ich zugewandt bin, dass sich mich über kleine Fortschitte freue darauf hinweise und das Kind so ein bisschen merkt, aha meine Eltern sind entspannt!

00:22:33: Und das Gemeine ist ja wenn Kinder in diesem Bereich keine Probleme haben dann ist es ja oft passiert als automatisch oder?

00:22:41: Also das Kind hat jetzt eher, sagen wir mal bringt eine gewisse Grundbegabung mit im Lesen Es lernt die Buchstaben schnell.

00:22:50: Dann werden sich die Eltern entspannen, sie werden vielleicht das lesen nicht am Küchentisch machen weil wir jetzt üben müssen oder sondern Sie machen das am Abend im Bett und Sie lesen vor und Sie schlagen dem Kind vorne Zeile zu lesen und Sie freuen sich mit dem Kind dass es das jetzt schon kann.

00:23:06: also da läuft ganz vieles automatisch und das erleben wir ganz oft.

00:23:10: sobald Eltern zurückgemeldet bekommen von der Schule ihr Kinder mühe.

00:23:14: sie müssen mehr üben.

00:23:15: dann kommt dieses üben müssen oder mit allem was es sich mit sich bringt, dass das dann so eine starre gestresste Situation wird.

00:23:24: Ja genau Es hat hier ja auch noch das passt sehr gut dazu.

00:23:28: jemand gefragt die motiviere ich mein Kind lesen zu lernen.

00:23:31: es hat mühe zu üben.

00:23:32: da werden wir genau an diesen punkt angekommen.

00:23:34: also Ich denke das erste was wir wirklich tun könnten wäre wenn das kind üben soll Die zeit zu begrenzen.

00:23:41: jetzt hier die pergie er hat das geschrieben zehn minuten pro tag das fände ich jetzt völlig in Ordnung angemessen, aber sicher nicht länger das Kind zu zwingen.

00:23:51: Ja und

00:23:51: vor allem nicht zehn Minuten am Stück wo das Kind lesen muss oder weil es ist wahnsinnig anstrengend hier so ein Wechselspiel hineinzubringen.

00:23:58: Genau!

00:23:58: Und jetzt könnte ich schauen dass wir zuerst mal eine möglichst angenehme Atmosphäre schaffen Vielleicht eben nicht unbedingt am Schreitisch oder im Küchentisch, sondern vielleicht kann ich meinem Kind am Abend den Bett sagen.

00:24:09: Kuscheln uns noch ein bisschen gemütlich zusammen und machen irgendwie ein gemütliches Licht an.

00:24:16: Wollen wir noch zehn Minuten zusammenlesen und du darfst dann auch ab am Abend nochmal zehn Minuten länger aufbleiben, damit wir dem Kind nicht diese Freizeit stehlen.

00:24:23: Noch fürs zusätzliche Üben wenn da Lücken aufgearbeitet werden sollen.

00:24:28: Dann könnte ich, wenn es jetzt ums Lesen geht eben auch darauf achten dass die Texte die das Kind liest nicht so schwierig sind

00:24:35: oder das ist schon Vielleicht gar keine Texte sind.

00:24:37: Genau, sondern vielleicht muss ich wirklich noch auf der Ebene von Buchstaben und Lauten üben, wo ich dem Kind zum Beispiel einzelne Kärtchen zeig mit einem A, mit einem B und das Kind im Sekundenfenster benennen muss was welcher laut gehört zu diesem Schriftzeichen was ich dort sehe.

00:24:54: Ich denke da wäre es sehr hilfreich eben auch nochmal mit der Lehrkraft sich auszutauschen.

00:24:58: oder wenn das Kind jetzt eine High-Pädagogin hat die mit ihm in der Schule arbeitet Wir wollen das mit dem Lesen zu Hause unterstützen.

00:25:04: Wie machen wir das am besten, damit es Kind von diesem Üben nicht überfordert wird?

00:25:08: Aber angenommen haben jetzt ein Kind was wirklich schon die Buchstaben und Laute diese Zuordnung ganz gut beherrscht, was wirklich auch schon ganze Wörter nach und nach lesen kann dann würde ich schauen dass die Texte einfach genug sind, dass es Texte sind, die dem Interesse vom Kind entsprechen.

00:25:26: Wenn jetzt ein Kind gerne Pferde mag, dass ich eine Pony-Geschichte lese oder wenn es Kinder ... Ja vielleicht auch am Anfang gern Comics mag.

00:25:35: Dass man halt eher auch kurze sehr bebilderte Lese.

00:25:39: Diese Mix wie Gregs Tagebuch und so?

00:25:41: Genau.

00:25:42: Also das sich dort auch ein Stück weit am Interesse des Kindes ansetzen kann um dieses Grundbedürfnis nach, man nennt das in der Psychologie Lust gewinnen bzw.

00:25:50: die Unlösvermeidung dem auch ein bisschen Rechnung zu tragen.

00:25:54: Und anstatt jetzt eben im Kind zu sagen, es wird gelesen und dann hänge ich quasi als Mama oder Papa da.

00:25:59: Und sehe mich in der Rolle der Person die kontrolliert und korrigiert vielleicht eher am Anfang auch zusammen Kombi wechseln uns ein bisschen ab zum Beispiel du ein Stück, ich ein Stück oder du eine Zeile Ich zwei dass man vielleicht auch gerade wenn das Kind noch sehr langsam liest und Schwierigkeiten hat noch den Inhalt zu verstehen dem Kind auch den Absatz, den es gerade mühevoll erlesen hat.

00:26:21: Auch noch mal anbieten kann vorzulesen, damit's wirklich von der Geschichte was mitbekommt.

00:26:26: Auch wenns grad noch sehr auf den Leseprozess fokussiert ist und dann würde ich grade, wenn viele Diskussion oder Streitpunkte rund ums Üben entstehen nochmal genauer hinsehen.

00:26:38: wie wollen wir das mit den Korrekturen handhaben?

00:26:42: Viele Kinder rasten ja aus, wenn die Eltern sie korrigieren und zum Beispiel sagen nein falsch konzentriert dich ließ nochmal weil Sie eben auch dieses hingewiesen werden auf Fehler oft genauso wenig mögen wie wir erwachsen.

00:26:59: Vorgesetzte und vorgesetzt daneben uns selbst den ganzen Tag zum Beispiel im Büro.

00:27:03: Und sagen wir so Frau Ritzler, also jetzt wäre es das Equivalent.

00:27:06: oder wenn ich jetzt irgendwie Chefin oder ein Chef hätte und der sitzt dann daneben, wenn wir Bücher schreiben und sagt, dass ist Frau Ritzer diese Formulierung könnten Sie noch mal bearbeiten?

00:27:13: Nein falsch haben sie einen Komma vergessen.

00:27:15: Schauen Sie das nochmal an.

00:27:16: hier haben sie Oder da würde ich vielleicht auch so denken Lass mich doch einfach mein Frieden.

00:27:20: Ich will jetzt das mal in Ruhe darunter schreiben Ähnlich für die Kinder eben auch Korrekturen am Anfang zurückzunehmen.

00:27:31: und ich kann auch mal mit den Kindern gerade wenn es ums üben geht fragen wie möchtest du denn gern korrigiert werden.

00:27:38: Und für ein Kind beim Lesen könnt ihr das zum Beispiel heißen, dass das Kind sagt kannst du mir vielleicht kurz die Hand auf die Schulter legen damit dich weiß da ist ein Fehler drin.

00:27:47: das muss sich nochmal lesen oder das Kind liess zb oder die Eltern uns Kind lesen mit quasi dem Zeigefinger so die Wörter mit Blatt Papier oder mit einer Lesehilfe in einem Lesefisch-Lesefrosch, was man da auch immer hat.

00:28:01: Und man hat zum Beispiel die Absprache wenn ein Wort falsch gelesen wird einfach kurz anzuhalten und das Kind weiß okay Das ist für mich das Zeichen dass ich es noch mal lesen muss.

00:28:11: Oder eben auch beim Rechnen oder ich übe jetzt zum Beispiel mit dem kind Diplos Minusrechnung im Zähnerraum wo Kabeln einmal eins was es auch immer sein mag fragt das Kind ab.

00:28:21: das Kind sagt jetzt irgendwie zweimal sieben.

00:28:25: Oder statt dann zu sagen, nein falsch überleg noch mal Rechnis nochmal.

00:28:29: Wenn es wirklich ums Auswendiglands geht schnell neutral die richtige Antwort vorgeben.

00:28:35: Kind sagt zweimal sieben achtzehn.

00:28:37: ich sage ist vierzehn gleich nochmal zwei Mal sieben.

00:28:39: kind kann nochmal die richtige antwort festigen.

00:28:42: und dann gehe ich weiter.

00:28:43: aber dort auch drauf zu achten dass wir nicht in diese Ja, in diesen Teufelskreis reinkommen von ich weiß nur auf die Fehler hin.

00:28:52: Die Stimmung wird immer angespannt und das Kind widersetzt sich immer mehr, weil es nicht nur diesem unangenehmen Fach sondern irgendwann eben auch dieser unangenen Dynamik aus dem Weg gehen will habe ich

00:29:02: super schwierig oder so Gerade beim Lesen, meine Tochter hat es mir schon so gerne gehabt dass sie liest und sie darf einfach immer auf Wörter die Schwierig sind drauf tippen.

00:29:11: Und die lese ich dann vor.

00:29:12: aber zu sehen ist geht da eher um den Aufbau von diesen Sichtwortschatz bei einfacheren Wörtern.

00:29:18: Aber das was du gesagt hast diese Angst vor Fehlern oder die sollten wir möglichst nicht aufbauen bei Kindern Und das merken sie, also ich denke Fehler an sich sind ja nicht Schlimmes.

00:29:28: Aber was die Kinder sehr schnell merken ist wenn Erwachsene gestresst und ungeduldig reagieren wenn Fehler passieren.

00:29:34: Das was hier mit der Zeit so schlimm finden an Fehlern ist die Reaktion die kommt oder dass man merkt Ups!

00:29:41: Also das macht man besser nicht da kriegt man von Lehrkräften von Eltern eine Reaktions zurück.

00:29:47: Wir hatten ja über dieses Thema intensiver auch schon in der ersten Folge zum Thema Perfektionismus gesprochen Auch über diesen Satz Fehler sind Helfer, der ja heute eigentlich schönerweise in der Schule häufig fällt.

00:30:00: Aber eben ich finde das ist dann die Frage also wenn wir genau wird's gelebt.

00:30:04: Also wenn wir so genervt und gestresst und verärgert auf die Fehler reagieren ist es vielleicht schwierig auch dieses Konzept aufzubauen, dass Fehler wirklich Helfer sind.

00:30:13: Ich würde gerne nochmal auf einen Punkt zurückgehen den du zu der intrinsischen Motivation vorhin genannt hattest nämlich wie wichtig für die Kinder ist sich als selbstwirksam zu erleben in diesen Bereichen die sie üben.

00:30:25: und ich denke da is ja ein ganz zentraler Punkt das Kinder in Bereichen denen sie Schwierigkeiten haben auch die Erfahrung machen Auch wenn mir das schwer fällt auch ich mach Fortschritte Was wir auch im Lerncoaching dort immer wieder versuchen, mit den Familien umzusetzen oder eben auch unsere Lern-Coaches versuchen zu setzen.

00:30:46: Mit den Kindern Erinnerungen an diese kleinen Fortschritte zu schaffen.

00:30:50: Sei das zum Beispiel dass ich ein Kind was Schwierigkeiten hat dem Lesen immer mal wieder in unregelmäßigen Abständen zB.

00:30:57: mit dem Handy aufnehmen und mir das mal wieder anschauen kann mit den Kindern und merken kann Okay, jetzt in den letzten paar Wochen habe ich wirklich angefangen viel flüssiger und besser zu lesen.

00:31:08: Es lohnt sich das ich dort übe oder ich kann mit dem Kind wenn es jetzt irgendwie drum geht ist einmal eins zu üben einfach ja so ein bisschen die Erfolge notieren und zeigen.

00:31:17: okay die und die Reihen die kann ich jetzt schon.

00:31:20: guck mal diese Kärtchen die dieses Stapel die wachsen von denen die ich jetzt wirklich schon beherrsche

00:31:25: oder auch mal was viele Kinder gerne haben Mal einen Text dann gleich mehrmals lesen oder einfach sagen wir lesen fünf Minuten Und jedes Mal komme ich ein bisschen weiter und gelingt mir das Flüssiger, was ja auch eine super Übung ist weil ich dann die gleichen Wörter öfter sehe oder so einen Sichtwirtschaftsaufbau kann.

00:31:43: Aber ich finde es ein ganz wichtigen Gedanken wie kann ich dem Kind da Stärke zurückmelden?

00:31:49: üben lohnt sich üben führt zu fortschütten.

00:31:52: wir sehen die wir freuen uns darüber Auch wenn die vielleicht klein sind oder sich nicht gerade in Noten widerspiegeln.

00:32:00: Also dass wir dort möglichst versuchen, in der Fachsprache nennt man das ja diese individuelle Bezugsnorm auch anzulegen.

00:32:07: Das heißt uns gar nicht so sehr zu fragen wie steht unser Kind im Vergleich zu den anderen da zum Beispiel zum Klassendurchschnitt sondern uns zu fragen?

00:32:15: Wie verändert sich die Leistung des Können und die Kompetenz meines Kindes eben im Vergleich zu dem, was das Kind vor zwei, drei, vier, fünf Monaten geschafft hat?

00:32:26: und da ihr versuchen diesen individuellen Verlauf zu sehen.

00:32:29: Was natürlich uns auch als Eltern immer wieder Herausforderungen stellt weil die Kinder in der Schule trotzdem die Noten bekommen und dann sehen wie stehe ich im Vergleich?

00:32:38: und ich denke umso wichtiger sind Lehrkräfte sind Eltern, die den Blick auf diese individuelle Fortschritte legen und zum Beispiel auch einen kleinen Kommentar schreiben können.

00:32:49: Ja, du hast jetzt irgendwie diese Großkleinschreibung geübt in den letzten Wochen.

00:32:52: Zum Beispiel mit der Hyperdagogin und ich sehe, dass dich da verbessert oder?

00:32:56: Auch wenn zum Beispiel das Diktat jetzt immer noch Fehler übersetzt ist aber einfach da... ...mit der Lupe drauf schauen zu können.

00:33:03: was geht schon leichter flüssiger wo passieren schon weniger Fehler?

00:33:07: Ich würde gerne nochmal ein bisschen zurückkommen auf dieses Thema Beziehungen und Streit.

00:33:11: oder das ist ja eigentlich unser Hauptanliegen im Lerncoaching Dass wir wie ein bisschen vermitteln möchten.

00:33:17: Jedes Mal, wenn die Hausaufgaben in einer guten Stimmung, guten Atmosphäre und guter Beziehung erledigt werden ist es wie eine Einzahlung aufs Motivationskonto vom Kind.

00:33:27: Und das was ich so schwierig finde für Eltern ist Ich kann ja nicht ständig mich zusammenreißen oder wenn das Kind ständig schimpft oder davon läuft dann ärgert mich das vielleicht auch und Das finde ich eine wichtige Botschaft dass man sich dort nicht zusammen reisen muss oder sondern dass man einfach eine andere Möglichkeit findet, als sich dann zu streiten.

00:33:48: Und diesen Gedanken die Beziehung zum Kind ist wichtiger.

00:33:51: also dass die Hausaufgaben fertig werden und dieses Arbeitsblatt fertig wird das finde ich steht im Zentrum weil oft bekommt man an seltenen Teilen so den Tunnel.

00:34:02: Dieses Arbeitsblat muss jetzt erledigt werden und dann kann man fast anfügen Kostes was es wolle oder?

00:34:08: Das heißt, ich habe dieses Ziel im Kopf und das Kind, dass sich widersetzt.

00:34:12: Das wird eigentlich zum Problem.

00:34:14: Das ärgert mich.

00:34:15: Ich merke dann mit der Stimme anders wird, dass ich kritisiere, dass wütend werde.

00:34:23: Und wenn man sich das bewusst macht, dass diese Stimmung die Atmosphäre wichtiger ist – also Arbeitsplatten kann man da andere Wege gehen.

00:34:31: Etwas was wir ja mit ganz vielen Familien gerade bei den Hausaufgaben ausprobiert haben.

00:34:36: Wenn ich als Elternteil merke, dass ich anfange mich zu ärgern dann unterbrechen wir die Hausaufgaben.

00:34:43: Dann sage ich zum Kind, du ich merk jetzt kommen wir gerade in diese Stimmung.

00:34:46: Ich möchte mich nicht wegen der Hausaufgang streiten.

00:34:49: Wir brechen das ja ab und spannend ist ja oft, dann macht man vielleicht was anderes.

00:34:55: eine Mutter gesagt mein Kind und ich räumen da immer die Spülmaschine aus Und dann können wir beide runterkommen oder es machen halt beide eine Viertelstunde etwas anderes für sich.

00:35:05: Das ganz viele Eltern erleben, das Kind kommt dann plötzlich zurück und sagt jetzt können wir weitermachen oder?

00:35:11: Aber dass man eigentlich sagt, das wollen wir nicht mehr.

00:35:15: Jedes Mal wenn wir streiten während des Lernens, dann lernt eigentlich das Gehirn die Amygdala vom Kind.

00:35:23: Hausaufgaben gleich Stress Hausaufgaben schadete Beziehung zu meinen Eltern.

00:35:28: Ich muss das auf Teufel kommen, rausvermeiden oder da komme ich in die Gefahrenzone.

00:35:32: Ich finde auch so gerade dieses Beispiel mit Erwachsenen wenn man zum Beispiel merkt wir wollen jetzt als Paar etwas machen und gehen in den Tanzkurs und immer bei diesem Tanzkors streiten wir uns nachher ja dann will man da nicht mehr hin.

00:35:44: oder weil man merkt dass tut unsere Beziehungen ja überhaupt nicht gut.

00:35:49: Und das sind Kinder so sensibel und dem Mut zu haben es abzubrechen finde ich sehr wichtig.

00:35:56: Manchmal kommt da die Frage von Eltern, ja aber was ist wenn das Kind das ausnutzt?

00:36:00: Haben wir kaum erlebt?

00:36:03: Was isst denn das Kind dann die Hausaufgaben an dem Tag gar nicht macht?

00:36:06: Find' ich auch!

00:36:06: Die bessere Lösung des Kindes geht einmal ohne.

00:36:09: Ja oder man schreibt dann halt einfach ins Kontaktheft rein, dass es heute

00:36:13: nicht ging... Nicht

00:36:14: ging?!

00:36:15: oder halt die Lehrerin fragt dann, okay und das Kind sagt ja es war blöd dass sie's nicht gemacht haben.

00:36:20: Dann kann man immer das auch nutzen um mit dem Kind zu schauen wie können wir das irgendwie hinkriegen als Team?

00:36:27: Weil ich will mich einfach nicht mehr streiten!

00:36:29: Und ich finde das ist so ein bisschen auch ein Punkt wo die Kinder wie merken können, aha die Hausaufgaben kommen von der Schule.

00:36:37: Es sind gar nicht meine Eltern, die mich dort unter Druck setzen.

00:36:40: Sondern die Hausaufgaben von der Schule und meine Eltern möchten mir helfen.

00:36:46: Und ich finde diese Grundhaltung so wichtig dass ich das eben auch als Elternteil anzeige.

00:36:51: oder Ich bin bereit dir zu helfen wenn du meine Hilfe möchtest.

00:36:56: Aber ich zwing sie dir nicht auf!

00:36:59: Bin nicht die Person die dich jetzt unter Druck setzt das zu machen sondern ich möchte dich einfach unterstützen.

00:37:06: Ich würde gern noch zwei Punkte ergänzen, dort ist das angesprochen.

00:37:09: Lieber quasi auch mal zu signalisieren du ich merke jetzt wird's grad unproduktiv oder die Stimmung fängt an zu kippen.

00:37:16: Ich glaub es ist besser wir machen hier kurz einen Schnitt oder eine Pause finde ich ganz wichtig nochmal zu klären.

00:37:22: also da gehts nicht um ein Timeout im Sinne von das Kind zu bestrafen dann helfe ich dir halt nicht und jetzt kannst du deinen Mist quasi alleine machen.

00:37:30: Ja, nein ich finde das

00:37:32: doch wichtig oder dass

00:37:32: man das richtig versteht.

00:37:34: Sondern es geht darum anzuzeigen hey unsere Stimmung beim Lernen, unsere Beziehung ist mir so wichtig und eben ich möchte nicht, dass wir uns wegen dem Thema in die Haare kriegen jetzt heute oder?

00:37:46: Also im Sinn von einer Selbstfürsorge und dafür sage ich für diese Beziehungszeit nicht.

00:37:49: Und wirklich so in dieser Hinsicht oder... Das ist ja auch immer so.

00:37:54: die Frage Ich kann als Elternteil ein zweitklass Kind zwingen die Hausaufgaben zu machen Vielleicht, oder?

00:38:01: Aber irgendwann geht es nicht mehr.

00:38:03: Bei manchen Kinder geht das in der vierten Klasse nicht mehr,

00:38:05: bei anderen ... In den ersten

00:38:06: nicht mehr aber spätestens wenn es Jugendliche sind kann ich das nicht mehr machen.

00:38:10: und dann das finde ich so eine wichtige Grundlage dass man sagt wir müssen so rasch wie möglich auf einer andere Motivationsquelle in Anführungszeichen umschwenken aus Druck weil Druck wird nie auf Dauer funktionieren.

00:38:24: Ich glaube, Man, das jetzt als Mama oder Papa hört von einem Kind.

00:38:30: Dass sich eben sehr wehrt und weigert und merkt Ja ich greife da oft Druck zurück weil mir irgendwie auch nichts anderes einfällt wird es mich glaube recht stressen dem zuzuhören.

00:38:41: Und würde ich wahrscheinlich auch denken ja toll die haben gut reden.

00:38:44: So er kommt mal zu uns nach Hause dann seht ihr mal wie das ohne druck schön gehen soll.

00:38:49: und Ich möchte da gerne noch ein bisschen genauer hinschauen.

00:38:54: Du hast vorhin diesen Tunnelblick angesprochen, den man als Mama oder Papa manchmal auch als Lehrkraft kriegen kann.

00:39:03: Das Kind soll das gefälligste einfach fertig machen?

00:39:05: Es ist doch jetzt nicht so viel.

00:39:07: und wieso macht das Kind jetzt nicht?

00:39:08: Und wenn ich mir die Familien anschaue, die wir in den letzten Jahren erlebt haben, ist mein Eindruck dass ganz Vieles von diesem Druck Eltern oder auch andere Bezugspersonen erleben, eigentlich aus einer, in Anführungszeichen positiven Quelle rauskommt.

00:39:28: Ja,

00:39:29: wo da ist Angst?

00:39:31: Das wollte ich gerade darauf eingehen also... Daraus eigentlich, dass das Eltern denken ich möchte, dass mein Kind es in der Schule gut hat.

00:39:37: Ich möchte nichts verpassen.

00:39:38: was wir auch häufig hören sind Eltern die sagen ich möchte nicht dass mein kind mir später Vorwürfe macht und sagt Hättest du da wärst du dann ein bisschen mehr dran geblieben Dann könnt dich jetzt diesen Job XY haben.

00:39:48: Und weil ihr damals irgendwie so ein bisschen locker gelassen habt zu früh habe ich jetzt nur XY.

00:39:53: und ich glaube der größte Punkt ist wirklich diese Angst, also Angst dass das Kind es nicht schafft.

00:39:59: Dass man was verpasst, was man da nicht mehr nachholen kann.

00:40:03: Manchmal auch Angst vor der Lehrkraft blöd dazustehen.

00:40:06: Also die denkt eben man schaut zu Hause nicht gut genug Das kind wird sich selbst überlassen.

00:40:11: aber sie sind das für ein chaotischer haushalt wenn die Kinder die Hausaufgaben nicht haben oder sind ja oft dann solche Ängste irgendwie dar.

00:40:19: oder auch, dass das Kind dann Ärger bekommt und die Lehrkraft des Kinder auf den Kieker hat.

00:40:23: Und es langfristig negative Konsequenzen hat?

00:40:27: Ich finde das oft hilfreich, da nehm' ich mal mit den Eltern genauer hinzuschauen, welche Angst steht dahinter!

00:40:34: Also was befürchte ich wenn mein Kind zum Beispiel das jetzt grad nicht hinbekommt?

00:40:40: Was befürcht ich, wenn ich diese Hausaufgaben-Situation jetzt nicht unter Kontrolle bringen

00:40:44: kann?!

00:40:45: Und ganz häufig landet man ja dann Bei gewissen Grundüberzeugungen, also ich erinnere mich an ganz viele Familien bei denen insbesondere Mütter zum Beispiel gesagt haben in solchen Themen oder Gesprächen.

00:41:00: Ich fühle mich halt so sehr dafür verantwortlich dass mein Kind irgendwie in der Schule gut zurecht kommt.

00:41:06: und wenn mein Kind die Hausaufgaben nicht hat oder auch eine schlechte Not nach Hause bringt dann sich das irgendwie auch als Zeichen davon, dass ich es nicht hinbekomme.

00:41:16: Dass ich ein schlechtes Elternteil bin und das erzeugt natürlich extrem viel Druck.

00:41:23: also wenn jede mich gemachte Hausaufgabe jede schlechte Note man als Spiegel sieht, dass meine schlechte Mutter oder ein schlechter Vater ist dann ist es aus dieser Wahrnehmung ja auch absolut klar wieso man in dieses Drohnen und Druck machen und in diese angespannte Atmosphäre reinkommt.

00:41:42: Ich würde vielleicht noch ein Gedanken dazu teilen wollen, da lasse ich dich gerade wieder zu Wort kommen.

00:41:46: Eine Übung die wir ja dann sehr gerne auch den Familien vorschlagen ist für sich zu definieren wie möchte ich zukünftig meine Rolle bei den Hausaufgaben beim Lernen verstehen?

00:42:01: Was ist in meiner Verantwortung und was nicht?

00:42:03: Was sagen gemachte Hausaufgarmonoten über mich als Mama oder Papa aus und was eben auch nicht?

00:42:09: Und das haben ja viele Familien auch als sehr entlastend erlebt.

00:42:13: Zum Beispiel für sich, das kann ja sehr individuell dann aussehen aber zum Beispiel für dich definieren zu können okay mein Kind braucht jetzt nicht irgendwie noch mal eine zusätzliche gestresste Nachhilfe-Lehrkraft die ist irgendwie stress und unter Druck setzt sondern das Beste was ich eigentlich langfristig für meinen Kind tun kann ist mir zu sagen Mein größtes Ziel bei der Lernbegleitung bei den Hausaufgaben ist erstens dass ich in die Umgebung versuche zu schaffen, in der mein Kind überhaupt arbeiten kann.

00:42:41: Oder dass es irgendein Arbeitsplatz oder Ort gibt, wo ein Kind die Hausaufgaben machen kann und das Lernen gestalten kann?

00:42:48: Und mein wichtigstes Anliegen ist es für eine gute Atmosphäre zu sorgen.

00:42:53: Was trägt so einer guten Atmosphere bei?

00:42:56: Es ist nicht in meiner Verantwortung dafür zu sorgen, dass mein Kind immer mit fehlerfrei gemachten Hausaufgaben in die Schule geht und es ist auch nicht unter meiner Kontrolle dafür zu sorgen, dass mein Kind immer noch die XY bei Prüfung YZ erreicht.

00:43:11: Und sich mit diesem Werten zu verbinden das macht's oft leichter dann eben auch sozusagen sich wieder aus diesen Tunnelblicken ein Stück weit rauszuziehen und sich davon nicht ganz so oft einsaugen zu lassen.

00:43:29: Genau.

00:43:30: Mir war eben einfach dieser Punkt wichtig, dass es nicht darum geht, dass man sich als Elternteil zusammenreißt oder weil das wird nicht auf Dauer funktionieren eher am Anfang hingucken wie du sie auch gesagt hast Wie geht's mir heute?

00:43:42: Bin ich überhaupt bereit?

00:43:44: Manchmal kann man ja auch das dem Kind sagen.

00:43:46: Dass man zum Beispiel sagt Du heute merke Ich habe nicht so viel Geduld oder kriegen wir es irgendwie gut hin.

00:43:53: Ich finde auch wenn man es hingekriegt hat in einer guten Stimmung, dass man sich und das Kind mal so ein bisschen auf die Schulter klopft oder sagt, das haben wir heute gut hingekriegt.

00:44:03: Wissen Sie uns das gelungen?

00:44:05: Und spannend fand ich, da haben wir immer daran gearbeitet.

00:44:09: Wir können euch da auch so einen Plakat verlinken unter dem Podcast dieses Bild der Waage.

00:44:16: Oder es sind ja oft ganz viele kleine Dinge, die den Unterschied machen.

00:44:19: also wenn wir Eltern die Frage stellen Was ist dann Tagen, wo es gut läuft anders als an Tagen, was nicht gut läuft?

00:44:26: Dann kommen wir ganz viele kleine Sachen.

00:44:28: Also Eltern sagen ja, da starte ich selber ein bisschen geduldiger und hab das Gefühl, ich habe mehr Zeit.

00:44:33: Wir machen mehr Pausen.

00:44:36: Wir strukturieren sie ein bisschen mehr am Anfang.

00:44:39: Ich zeig dem Kind mehr Verständnis wenn ihm etwas stinkt.

00:44:43: Wir sprechen uns mehr ab oder dass ich auch das Kind einlade, ein bisschen mitzureden.

00:44:50: In welcher Reihenfolge waren?

00:44:51: Wo ist es machen möchte?

00:44:53: Diese kleinen Punkte zu finden und das auch ein bisschen mizunehmen... Ich will mein Kind kennen lernen!

00:44:59: Ich will herausfinden wie er's gut lernt und ich löse mich ein bisschen von diesen Vorstellungen.

00:45:04: Wir haben ja jetzt immer wieder darüber gesprochen, auch schon im bisherigen Verlauf, wie das aussieht wenn Eltern den Kindern bei den Hausaufgaben beim Lernen helfen Und... Ganz häufig kommt ja dann dort auch die Frage auf, naja aber sollten die Kinder denn die Hausaufgaben nicht selbständig erleben?

00:45:22: Und das werden wir nächstes Mal denke ich vielleicht noch mal einen separaten Podcast dazu machen.

00:45:27: Wie können wir die Selbstständigkeit beim Lernen fördern?

00:45:30: Ich wollte nur noch auf diesen Punkt eingehen.

00:45:32: natürlich wäre es schön und auch das Ziel dass die Kinder eigenständig Hausaufgeben machen können, selbstständig sich auf Prüfungen vorbereiten können.

00:45:40: Aber die Realität sieht und das zeigen ja auch die Studien eben ganz

00:45:43: anders aus.

00:45:44: in den Studien über neunzig Prozent der Eltern die helfen und was mich überrascht hat bis Stufe.

00:45:51: die Eltern doch sehr, sehr lang eigentlich involviert bleiben.

00:45:55: Genau!

00:45:56: Wir haben das ja auch immer wieder gemerkt wenn wir Weiterbildung mit Lehrkräften an Schulen durchführen und wir über das Thema Hausaufgaben oder Lernbegleitung sprechen und wir zum Beispiel die Lehrkräfte fragen wer von ihnen ist der Ansicht dass Kinder oder Jugendliche die Hausaufgeben das Lernen selbstständig erledigen sollen?

00:46:12: Und dann gehen ja meistens irgendwie ab neunzig bis hundert Prozent der Hände nach oben Kinder und wer von ihnen hilft bei den Hausaufgaben, dann gehen eben von denen.

00:46:23: Die Eltern sind auch die Allermeisten bis alle nach oben.

00:46:26: also da sieht man eben auch so ein Theorie Praxis Gap sozusagen wenn es ums eigene Kind geht und man die Ressourcen hat, dann hilft man eben.

00:46:35: Also von daher das war mir einfach noch mal wichtig zu betonen dass man nicht irgendwie einen Eindruck hat wir quasi fordern von den Eltern, dass sie zwingend immer helfen sollen.

00:46:44: Ich finde das ist schön wenn die Kinder das selbstständig können und dann darf man sich als Elternteil zurücklehnen und sich freuen und denken ja, da haben wir irgendwie Glück gehabt, dass unser Kind also eigenständig arbeiten kann.

00:46:54: aber es gibt eben einen ganz großen Teil der Kinder, die das ganz selbständig einfach überfordernd finden.

00:47:01: Und dann ist das ein wertvolles Geschenk für die Kinder Wenn Sie Eltern haben, die hier und dort einfach ein bisschen Hilfestellung geben können.

00:47:10: Marina fragt hier noch Belohnungen ja oder nein, zum Beispiel pro geschaffter Doppelseite etwas Süßes.

00:47:17: Was sagst du dazu Fabi?

00:47:20: Ja, Belohnung das ist also ein Thema wo heute ganz viele ganz allergisch darauf reagieren.

00:47:25: so ein Ergebnis das immer wieder zitiert wird ist dass Belohnen die intrinsische Motivation reduzieren können.

00:47:33: Korumpierungseffekt Genau dieser Korumpierungseffekt da gibt es auch Studien dazu beispielsweise diese ganz berühmte, wo Kinder beobachtet wurden wie häufig die Zeichnen oder.

00:47:43: und dann hat man gesehen einige Kinder die zeichnen in der Freizeit von sich aus häufig andere die zeichen wenig.

00:47:50: Und da hat man eine Belohnung eingesetzt und hat gesehen beide Gruppen die viel und wenig zeicheln jetzt noch mehr.

00:47:57: also die Belohnungen fördert die Motivation das zu tun.

00:48:01: aber spannend war ja jetzt hat man diese Belohnen wieder ausgeblendet.

00:48:06: die Motivation, die saust sofort wieder runter.

00:48:09: Und bei den Kindern, die von sich aus gerne gezeichnet haben, da war dann nach der Belungsphase kleiner als vorher.

00:48:17: Das wäre dieser Korrumpierungseffekt – man schafft quasi wie einen anderen Grund etwas zu tun!

00:48:23: Ich zeichne jetzt nicht mehr weil ich gerne Zeichne sondern auch weil ich etwas dafür kriege.

00:48:29: und wenn ich nichts mehr krieg dann finde ich vielleicht nicht mehr diese Motivation.

00:48:34: Oder

00:48:34: führt sich es halt auch wie eine Strafe an, also den Belohnungen wieder weggenommen werden, an die man sich gewöhnt hat?

00:48:39: Ich finde das aber noch wichtig, dass man da sieht – das ist dann der Fall wenn bereits seine hohe intrinsische Motivationszeit ist

00:48:46: und

00:48:47: auch wenn man eine Belohnung einführt und wieder wegnimmt.

00:48:50: Also Alfie Kuhm beschreibt in seinem Buch sehr krass.

00:48:56: Oder aber so wie erst bescheid hat man fast das Gefühl, wenn ich zum Beispiel ein Tennis-Spieler dann Profi wird und Geld verdient, da müsste der durch diese Belohnung und Turniergewinne völlig demotiviert werden – das ist ja nicht der Fall!

00:49:07: Also das Thema werde wirklich erst dann, wenn Ich merke, diese Belohnung kommt nicht mehr.

00:49:12: also beispielsweise ich bin Tennisprofi oder Sportler und jetzt habe ich eine Verletzung Und ich merke danach kann ich keine Turniere mehr gewinnen.

00:49:21: Dann verliere ich vielleicht die Motivation zu trainieren.

00:49:24: Im Allgemeinen wäre ich mit Belohnung sehr vorsichtig.

00:49:27: Einfach aus dem Grund, weil das etwas ist wo sich Kinder sehr schnell daran gewöhnen, wo sie auch dann immer wieder fragen was kriege ich dafür?

00:49:36: Also Kinder können sich so an dieses Ich brauche immer etwas Zusätzliches oder damit ich etwas zugewöhnen.

00:49:45: Ich würde auf keinen Fall für die Hausaufgaben Kinder belohnen.

00:49:50: Also das ist einfach von der Schule, das ist Pflicht oder da würde ich jetzt nicht sagen.

00:49:55: Da kriegst du jetzt Süßigkeiten wenn du dich gemacht hast.

00:49:58: Ich finde es ein bisschen anders Wenn ein Kind zum Beispiel mit einer Leserechtscheibrechenschwäche zehn Minuten zusätzlich nüten soll.

00:50:07: Oder da haben ja Kinder oft dieses Gefühl Es ist total ungerecht.

00:50:10: Warum muss ich die anderen müssen?

00:50:12: Auch nicht.

00:50:13: Und dann find' ich's zum Teil noch fair auch im Kisten das Kind zu fragen Was wird für dich dann ein Ausgleich schaffen?

00:50:20: Und diese Belohnung, die wir ja häufig eingesetzt haben war okay.

00:50:25: Wir üben sieh Minuten und dafür darfst du zehn Minuten vierte Stunde länger aufbleiben.

00:50:30: oder also so einfach im Sinne von wir nehmen dir hier ein bisschen Freizeit weg um zu üben und die darfst Du dann am Ende vom Tag zurückhaben Oder das gerade wirklich am Abend zu machen und das Kind darf dafür in dieser Zeit zusätzlich auf bleiben.

00:50:47: Das ist eine Möglichkeit.

00:50:49: Ich denke, jetzt gerade beim Lesen lernen das finde ich so eine wichtige Grundfähigkeit.

00:50:55: und wenn das Kind sagt ja aber ich mache das wirklich nur dann oder ich find das so schlimm wenn ich jetzt keine Ahnung, zehn Minuten mehr Fernsehzeit bekomme.

00:51:08: Das wäre jetzt glaube ein Deal wo ich mich als Elternteil ungern aber doch dann darauf einlassen würde weil mir das einfach wichtig wär dass es Kind lesen lernt.

00:51:18: und dann finde ich diesen anderen Punkt so wichtig oder?

00:51:21: Belohnungen sind für mich wie eine Art Krücke also das Bein ist noch zu schwach um darauf stehen zu können.

00:51:29: Deswegen habe ich jetzt ein Gips und eine Krücke, oder?

00:51:31: Und ich laufe mit der Krücke bis das Bein stark genug ist.

00:51:34: Dann bin ich froh wenn ich die wieder fortwerfen kann.

00:51:37: Da finde ich es immer so wichtig, dass sich das Kind aus diesem Grund – ich darf dann zehn Minuten länger meine Sendung gucken auf das Lesen einlässt – dann muss ich schauen, dass diese Belohnung nicht eine Art Schmerzensgeld ist sondern dass das Kind jetzt das Lesenauslohnenswert erlebt Und es merkt, hey ich mache Fortschitte.

00:51:57: Ich werde langsam kompetenter!

00:51:59: Ich bin in einer guten Stimmung mit meinen Eltern die sehen mich oder ich habe Zugang zu einer spannenden Geschichte.

00:52:08: und ich finde wenn man dort nachher sehr darauf guckt dass das Kind eben dann andere diese intrinsischen Motivationsquellen aufbauen kann oder?

00:52:18: Dann hat man vielleicht eben die Situation dass das kind irgendwann merkt eigentlich macht's mir ja Spaß Aber ich finde, die Belohnung kann teilweise einfach so ein kleines Fenster öffnen.

00:52:31: Wo sich das Kind überhaupt auf diese zusätzliche Übung einlässt und wo ich dann schauen kann dass das Kind jetzt aber eine Erfahrung macht, wo es merkt zuerst vielleicht mal Das ist gar nicht so schlimm oder?

00:52:44: Und dann mehr und mehr das macht mir ja eigentlich auch Freude.

00:52:48: Oder wie siehst du das

00:52:50: sehr ähnlich?

00:52:51: also Ja Ich denke Je nachdem wie alt das Kind ist, wenn ich jetzt so meine Jugendlichen im Kleber lernen zum Beispiel denke da ist das Thema Belohnung auch immer mal wieder aufgekommen.

00:53:02: Wir schreiben darüber ja in unserem Ratgeber-Kleberlernen für Jugendliche und da finde ich den Punkt nochmal ein bisschen anders weil man natürlich mit dem Jugendlichen auch drüber sprechen kann was motiviert dich beim Lernen?

00:53:14: Wie bringst du dich zum Beispiel in Stimmung wenn du jetzt dein Hassfach machen musst und dann kommt manchmal dieser Punkt Belohnungen Dinge oder die du ans Lernen drangnüpfen kannst, die für dich dann irgendwie dich ein bisschen poschen.

00:53:29: Und manche sagen halt dann ja irgendwie ... Dann weiß ich danach da kann ich eine runde Joggen gehen und dann kriege ich einen Kopf frei wunderbar?

00:53:35: Oder dann können sie sich das

00:53:36: selber... Wie vorhin bei uns jetzt, dass wir sagen komm das machen wir noch kurz vorm Essen gehen!

00:53:40: Oder?

00:53:41: Und dann hat man so das Gefühl ah das kriegen wir noch hin diese Viertelstunde und dann diese Aufgabe diese mühsame und dann gehen wir essen

00:53:48: genau.

00:53:49: aber Ich finde ist dort eben anders.

00:53:52: Weil wenn ich natürlich mit einem Jugendlichen oder einer Jugendlichen darüber spreche, wie kannst du dich selbst belohnen?

00:53:56: Findest auch anders, wenn die Jugendliche zum Beispiel sagt ja und keine Ahnung, wenn ich dieses französisch Blatt dann ausgefüllt habe, dann gehe ich in die Küche und dann hole ich mir irgendwie ein Rippchen Schokolade.

00:54:06: Im Vergleich zu, ich hab ein Grundschulkind zweite Klasse und ich muss quasi als Mama damit der Gummibärchen-Tüte vor der Nase rumwedeln.

00:54:14: Und nach der nächsten Rechnung bekommst du jetzt noch ein gelbes und dann noch ein grünes?

00:54:18: Da kommt man ja manchmal auch als Mutter oder Vater in so eine komische Rolle rein um das Gefühl hat okay... Ich bin die Zudienerin der Schule, die dieses Kind bei Stange halten muss.

00:54:28: Das finde ich auf die dauernd schwierige Rolle, muss ich ganz ehrlich sagen.

00:54:32: Aber mit den Kindern über dieses Thema zu sprechen, ja wie magst du dir die Zeit danach oder auch während des Lernens versüßen?

00:54:41: Was hilft dir dort?

00:54:41: Das finde ich sehr hilfreiche Gespräche.

00:54:45: Es passt auch sehr gut zu dieser...

00:54:46: Jetzt das vorhin wollte ich noch zur Beziehung nämlich sagen.

00:54:53: Ich find' dass zum Teil extrem hilfreich wirklich mit den Kinder auf diese Metaebene zu gehen.

00:54:59: und so sagen wir erlebst du denn Du, die Hausaufgaben?

00:55:03: und vor allem auch wie erlebst du mich oder?

00:55:05: Und wenn man ganz mutig ist was nervt dich.

00:55:07: Das

00:55:07: stresst dich besonders bei mir!

00:55:09: Und

00:55:09: das war ja auch spannend weil wir manchmal im Coaching ja auch Eltern hatten die dann aufgezählt haben was das Kind alles mühsames macht und wie nervig das Kind ist bei den Hausaufgaven.

00:55:18: und wenn wir Skink gefragt haben... Wie sind denn deine Eltern, dein Vater und deine Mutter?

00:55:22: Und dann die Kinder gesagt haben ja mega nervig.

00:55:25: Mein Vater sagt immer oder meine Mutter die macht dann immer so stöhnt sie.

00:55:35: Diese Gespräche.

00:55:36: was könntet ihr den beide tun damit es für euch ein bisschen leichter wird damit ihr ein besseres Team werdet?

00:55:43: das finde ich sehr spannend.

00:55:47: Natürlich kann auch das Thema Belohnung aufkommen.

00:55:52: Und ich finde, man kann es dann einfach mal anschauen und wichtig finde ich dass es beiden wohl ist damit.

00:56:00: Ich habe jetzt zum Beispiel auch bei meinem Sohn nie so was gemacht.

00:56:04: meine Tochter die hatte müssen Schwierigkeiten mit dem Lesen lernen.

00:56:08: sie musste dann wirklich Übungen machen.

00:56:09: zehn Minuten pro Tag nicht lange über ein paar Wochen.

00:56:12: diese super Äzzen fand so zum zusammenlauten oder boh bar bi boh Und das war für sie wirklich einfach.

00:56:22: Wenn ich das zehn Minuten mache, dann darf ich nachher zehn Minuten länger Fernsehe gucken – also die dümmste und primitivste Belohnung, die es gibt oder?

00:56:29: Aber für Sie war's damit irgendwie okay und ich hab gemerkt, sonst bringe ich die nicht dazu.

00:56:35: Also da wäre ja die komplette Verweigerungen weil sie dann das Gefühl hatte, dass ist total unfair oder die anderen müssen das nicht.

00:56:43: und warum ich etc.

00:56:44: Ja vielleicht noch eine kleine Ergänzung zu diesem Thema Bildschirmedien direkt nach dem Lernen, dass wir dort etwa eine halbe Stunde bis Stunde warten.

00:56:54: Wenn es jetzt wirklich darum geht das Kind hat irgendwas auswendig gelernt oder eben sowas automatisieren sollen weil eben direkt nach den Lernen beim bei uns im Gehirn noch diese Konsolidierungsprozesse diese Nachabspeicherungsprozesses stattfinden.

00:57:07: und da gibt's ein paar Studien die zeigen wenn man direkt danach jetzt irgendwie Videogames zockt oder eben fern sieht, dass das diese Konsolitierung Prozesse beeinträchtigen oder stören kann.

00:57:17: Das heißt da lieber so ein bisschen die Pause dazwischen behalten und dann können die Kinder auch noch ein bisschen glotzen, oder?

00:57:24: Genau!

00:57:25: Sohn vierte Klasse hat eine Old-School-Lehrkraft.

00:57:29: Die Hausaufgaben sind daher sehr monoton.

00:57:31: wie Kind unterstützen fragt hier noch jemand Wie würdest du das machen?

00:57:37: Ich würde mich zuerst mal fragen also Old School?

00:57:41: zum Teil finde ich das eben sehr hilfreich Weil ganz vielen Kindern heute in der Grundschule einfach wirklich diese nötige Wiederholung fehlt und das dann gar nicht um ist, oder?

00:57:51: Also ich denke zum Beispiel im Lerncoaching die meisten Kinder, die wir sehen mit Rechenschwierigkeiten haben den Zähneraum.

00:57:57: Die Subtraktionen sind nicht automatisiert, sie können das einmal eins nicht.

00:58:01: Oder nur dann diese Ankerrechnungen

00:58:04: z.B.?

00:58:04: Ja ja, und

00:58:05: dann haben die ständig hinken, die hinten nach, Und Lesen, Scheiben braucht auch einfach wirklich Übung.

00:58:12: und im Großen Ganzen finde ich ist das wunderbar dass die Schule heute abwechslungsreicher ist.

00:58:18: Dass sie in vielerlei Hinsicht kindgerechter ist.

00:58:21: aber im Lerncoaching sieht man immer es ist... Die Mangel der Automatisierung ist eines der Hauptprobleme von den meisten Kindern die irgendeine Schwierigkeit haben und deswegen würde ich da einfach mit dem Begriff Old School.

00:58:35: oder.

00:58:35: es kann auch sein dass diese Lehrkraft Einfach Wert darauf legt, dass die Kinder die Grundlagen beherrschen.

00:58:40: Und ich finde das macht schon mal etwas aus, je nachdem wie ich das als Elternteil sehe.

00:58:44: oder denke ich auch dieser mühsame blöde Drill, wie altmodisch?

00:58:48: Oder denke ich, ah!

00:58:49: Das ist eine Lehrkraft, die den Kindern zu einem sicheren Fundament verhelfen will.

00:58:55: und dann finde ich kann man ja je nach dem.

00:58:57: also Wenn ich jetzt den Eindruck habe, okay die Aufgaben sind echt monoton.

00:59:01: Dann auch zusammen mit dem Kind je nachdem schauen wie kann man die ein bisschen abwechslungsreicher gestalten?

00:59:06: Das Kind keine Ahnung muss jetzt das einmal eins üben statt vielleicht jetzt am Schreibtestart zu hocken und das Kind abzufragen.

00:59:13: Kann das Kind vielleicht mit einer App das üben?

00:59:15: Kann das kind aufs Trampolin gehen?

00:59:17: Und man fragt es ein bisschen Ab zum Beispiel Ja was ist da möglich?

00:59:21: Kann's Kind mit Musik im Hintergrund arbeiten wenn es Kind dadurch nicht abgelenkt wird?

00:59:27: Ja, kann man ein bisschen mehr Schwung und Frische da reinbringen.

00:59:31: Und dann wird es einfach einen Teil geben der weiterhin Monoton und auch ein bisschen anstrengend bleibt.

00:59:37: Ich finde das es manchmal durchaus auch hilft wenn man Kindern das erklärt also dass sich einfach so eine Gehirn Autobahn oder bildet jedes mal wenig etwas wiederhole Dann wird dieser Verbindung stärker.

00:59:49: Und im Sport oder in der Musik sagt man das ja auch nicht.

00:59:52: Jetzt muss schon wieder diese Tonleiter üben, aber jetzt muss er beim Fußball schon wieder Trippeln üben oder Passen üben.

00:59:58: Das hat er doch schon fünfmal gemacht, oder?

01:00:00: Wie Monoton!

01:00:01: Irgendwie weiß dass das einfach so ist, dass das Gehirn diese Bewegungen tausend Mal gemacht haben muss und ich finde dort manchmal das noch hilfreich wird.

01:00:10: Zum Beispiel dieses Beispiel mit diesem Jungen den er so angekackt hatte, dieser Rechenaufgaben immer wieder üben muss.

01:00:18: Also das gemerkt hat mit der Gehirnautobahn gesagt, jetzt bauen wir wieder meine Gehirnautobahnen.

01:00:23: Das

01:00:23: schicken wir die Planierabereien genau!

01:00:25: Genau ich will jetzt wirklich einfach so etwas gut und schnell können.

01:00:29: und ich finde wie unterschätzen oft auch dass wenn Kinder das mal merken, dass sie das oft gern machen also dass Kinder ja auch gerne dreißigmal das gleiche Hörspiel hören oder irgendwie Videogames oder dreißig, vierzig, fünfzigmal das Gleiche.

01:00:46: Oder wenn sie irgendetwas gut können und ein Kind auf dem Skateboard schon irgendwie bis zum Abwinken die gleiche Bewegung übt weil es uns einfach können muss und dass eigentlich eben auch dieses etwas üben, bis man es richtig gut kann einem Zugang gibt zu Kompetenzgefühlen.

01:01:06: also ich finde das manchmal für viele Kinder auch frustrierend, dass es zu viel Abwechslung gibt.

01:01:12: Wir haben das immer wieder mal gehört von Kindern.

01:01:15: gerade so bei modernen Lehrmitteln zum Beispiel zahlen Buch im Mathematik kaum weiß ich wie's geht kommt schon wieder etwas Neues oder?

01:01:23: Ich komme gar nie an den Punkt wo ich mal ein Gefühl von Kompetenz oder Könnerschaft entwickle weil immer so viel abwechseln.

01:01:30: da ist

01:01:31: ja und gleichzeitig denke ich Ist einfach einen punkt der sich nicht ganz lösen lässt dass natürlich Kinder auch was quasi die Anzahl der Durchgänge betrifft, bis was richtig gut sitzt extrem unterschiedlich sind.

01:01:45: Dass wir zum Teil Kinder haben eben, die das nach ein paar wenigen Malen automatisiert haben und aus dem FF abrufen können und andere Kinder da zehn, zwanzig, hundert, zweieinhalb mal rumdoktern müssen, bis sie irgendwie Malengefühl von Sicherheit entwickelt haben.

01:02:01: Und ich denke, dass es ja auch etwas ist für Lehrkräfte heute sehr herausfordernd macht, Ja, Kinder mit sehr heterogenen Voraussetzungen haben und ja man irgendwie schauen muss dass alle Kinder diese Grundlagen sich aneignen können.

01:02:17: Also da finde ich jetzt auch einfach an die Lehrkraft gerichtet oder wenn man etwas automatisieren wiederholen will dann finde ich das besser wenn man sagt zehn Minuten mit Kärtchen üben, aus zum Beispiel einfach immer Arbeitsblätter rauszufüllen.

01:02:31: Und das jetzt ein Kind, dass z.B.

01:02:33: diese Rechnung kann und die auch nicht unnötig üben muss – das finde ich dann auch wieder sehr demotivierend.

01:02:39: wenn ein Kind das eigentlich blitzschnell, das einmal eins kann oder und da muss es schon wie eine Arbeitsplatte zu ausfüllen, damit es gemacht ist?

01:02:48: Dann lieber wirklich auf eine andere Art, das mündlich üben!

01:02:53: Ja, Stephanie.

01:02:54: Wie kann man es mit ADHS schaffen Dinge nicht erst im letzten Moment zu erledigen?

01:03:01: Das ist so die Suche nach dem heiligen Graal fast schon.

01:03:04: Also ein Teil der ADHS und das wissen wir halt erst in der Forschung – ist ja dieses veränderte Zeitempfinden auch, dass die innere Uhr ein bisschen anders tickt, dass Menschen mit ADS im Durchschnitt Zeiteinheiten deutlich länger wahrnehmen als sie eigentlich sind eben einerseits dazu führen kann, dass man den Eindruck hat wirklich ich habe noch ewig Zeit aber das manchmal auch damit mitkommt.

01:03:29: Während des Arbeitens gerade an Themen bereichen Für die keine intrinsische oder wenig Motivation da ist, das Erlebnis schnell kommt.

01:03:37: Das dauert hier alles schon so ewig und das macht es natürlich schwer in der Kombination damit, dass Schwierigkeiten mit den Exekutive Funktionen da sind, dass Kinder, die Jugendlichen erwachsen auf Schwierigkeiten haben zu planen, zu organisieren, Prioritäten zu setzen und dann je nachdem diese Impulsivität noch da ist Ich habe jetzt keine Lust, ich bin nicht in der richtigen Stimmung.

01:03:57: Ja und die Imposivität das wirklich wo man ja auch zeigen kann in der Forschung dieses Belohnungsbahnen oder im Gehirn bei Kindern aber auch Erwachsene mit A-Tests dass sie einfach kaum aktiviert werden durch Ereignisse die...

01:04:10: ...in ferner Zukunft liegen.

01:04:12: Markus Schannen hat doch das so gut beschrieben in seinem Buch.

01:04:14: wir schaffen das.

01:04:15: mein Schade heißt hat er geschrieben für ihn gibt's zwei Zeiten jetzt und nicht jetzt.

01:04:19: oder ob es was nicht jetzt ist das interessiert den quasi nicht

01:04:24: Genau.

01:04:25: Und jetzt ist ja trotzdem die Frage, wie kann man das schaffen?

01:04:27: Ich finde eine Grundfrage und darüber haben wir auch in dieser Folge zum Thema Aufschieben schon relativ ausführlich gesprochen.

01:04:34: Das heißt wenn euch dieses Thema ja prokrastinieren Dinge immer wieder raus schieben nicht jetzt sondern lieber später erledigen interessiert dann hört doch da gerne nochmal rein.

01:04:44: Da haben wir viel auch an Ideen oder Impulsen dazu gesammelt.

01:04:48: aber ich denke so ein Thema ist wirklich kritisch zu überprüfen.

01:04:51: Ist es denn aktuell ein Problem?

01:04:53: Weil viele Kinderjugendliche mit ADS kommen ja recht weit, ich mach's auf den letzten Drücker und dann ist so diese nötige Aktivierung da.

01:05:01: Und dann schaffen sie das auch ganz gut.

01:05:04: Und quasi jetzt in vorauseimten Gehorsam das schon im Griff kriegen zu wollen, obwohl es im Moment noch kein Thema ist, ist oft für die Kinder- und Jugendlichen schwierig.

01:05:13: Aber wir können natürlich schauen dass wir Sie dort auch präventiv schon ein bisschen unterstützen.

01:05:17: Ich denke einen Punkt den wir uns anschauen können ist wirklich dieses ein bisschen portionieren.

01:05:23: Also wenn ich so einen Eindruck habe, es ist dieser riesige Berg dann am Schluss und ich denke oh Gott das schaffe ich irgendwie nie mehr.

01:05:28: und jetzt komme ich voll in die Panik und da geht auch nichts mehr.

01:05:31: eher mal so ein bisschen zu gucken okay aus du musst zum Beispiel diesen Vortrag vorbereiten.

01:05:36: was sind denn das alles für Teilschritte?

01:05:38: Die du da erledigen musst?

01:05:39: uns kind zb nicht einfach diese Aufgabe hat vortrag vorbereiten unter null plan wie das geht und wie lange das dauert sondern zu merken aha da steckt ja ziemlich viel drin.

01:05:48: oder ich muss irgendwie recherchieren, ich muss eine Gliederung erstellen.

01:05:53: Ich brauche ein Plakat oder einen Powerpoint dazu.

01:05:56: Ich musste es noch irgendwie üben.

01:05:58: Ich brauch vielleicht Material was ich besorgen kann nicht mal mit einem Kind oder Jugendlichen oder jetzt auch im Coaching werden wir die Jugendlichen haben meine Liste machen.

01:06:04: das muss denn alles gemacht werden.

01:06:06: wie sehen die nächsten Wochen aus?

01:06:08: Wochenübersicht und damals zu schauen Wie könnte man's am besten verteilen damit du sicherlich gut durchkommst.

01:06:14: Dann kann man es schaffen Dinge nicht im letzten Moment zu erledigen Auch diese Arbeit am Innenen, da haben wir in dieser Folge zum Thema Aufschieben auch drüber gesprochen.

01:06:26: Dass wenn wir aufschieben sehr häufig sehr hinderliche Selbstgespräche haben.

01:06:31: Also, ich denke zum Beispiel jetzt dran.

01:06:33: Ich müsste diesen Vortrag vorbereiten und dann kommen automatisch so Gedanken wie, oh, ich habe jetzt keine Lust, ich bin zu müde, morgen ist auch noch ein Tag oder das kässt mich irgendwie an?

01:06:44: Wieso muss sich über so'n Quark-Thema überhaupt was

01:06:46: sagen?".

01:06:47: Und so weiter und so fort.

01:06:48: also dass man lauter Gedanken hat die einen wegbringen von dieser Tätigkeit Die einen noch mehr in diese Erschöpfung und Lustlosigkeit treiben.

01:06:57: und daher hört gerne nochmal rein Folge zum Thema aufschieben, weil wir auch darüber gesprochen haben die können wir diese Selbstgesprächenstückweit verändern.

01:07:05: Also schauen wie wir durch dieses und selbst quasi gut zu reden eher in die Aufgabe reinfinden.

01:07:11: Zum Beispiel indem ich mir sage hey okay du hast jetzt nicht so Lust alles was du heute erledigst musst du morgen nicht machen.

01:07:18: komm stelle mal weg auf zehn Minuten versuche einfach mal reinzukommen.

01:07:21: wenn der klingelt kannst du dich immer noch entscheiden aufzuhören zb aufhören weitermachen zu trennen Personen dann, wenn diese Anfangshürde zum Beispiel genommen ist und für jetzt mehr leicht damit einzusteigen.

01:07:35: Auch dort diese soziale Verbindlichkeit die oft hilft.

01:07:38: also wenn ich mit irgendjemand zb so Mini Deadlines vereinbart habe.

01:07:42: und zum Beispiel weiß Ich deponiere dieses Ziel.

01:07:45: Ich sage zum Beispiel irgendwie meiner Freundin oder meinem besten Kumpel, der auch einen Vortrag vorbereiten muss.

01:07:51: Hey komm nächste Woche!

01:07:53: Oder am Freitag treffen wir uns und wir zeigen uns gegenseitig was wir da für eine Gliederung gemacht haben oder wir vergleichen mal wer hat das Handout wie gemacht und geben uns ein paar Tipps dazu.

01:08:03: also immer wenn ich weiß eigentlich da guckt nochmal jemand drüber oder ich treffe mich zu dem und dem Zeitpunkt mit jemandem der das dann mit mir zusammen zum Beispiel anschauen muss, dann wird es auch wahrscheinlich er, dass ich wirklich ins Tun hineinkomme und nicht den Eindruck habe.

01:08:16: Ja ja, das mache ich dann irgendwann oder ich hab auch noch ewig Zeit.

01:08:20: Ich finde auch dort wieder die Tageszeit, die entscheidend sein kann.

01:08:23: also je mehr ich den Eindruck habe am Zeitpunkt XY machen, weil man halt konzentriert so lernt.

01:08:30: Wir haben das ja oft bei den Studierenden gehabt die dann finden Ja ich muss halt um acht in der Bibliothek sitzen, weil so lernte man und die zum Beispiel absolute Nachtäulen sind und eigentlich dass am Abend oder nachts besser machen könnten da sich ein bisschen eher so zu strukturieren, dass ich sage wenn es geht Ich packe das so in meine Premium Konzentrationszeiten rein damit's mir einfach auch leichter fällt und anzuschauen In welcher Umgebung wäre es für mich am besten machbar?

01:08:58: Also eben brauche ich, dass das jemand neben mir sitzt und auch schafft.

01:09:01: Brauche ich das, dass ich nicht alleine im Stillenkämmerchen sitze sondern dass da ein bisschen was los ist und zum Beispiel ich nehme das Zeug mit ins Café.

01:09:09: wir schreiben ja auch auf zum Beispiel unsere Bücher halt im Café.

01:09:13: Ja gibt's eine Tageszeit die mir hilft.

01:09:17: Brauch ich eben ne Person die nochmal drüber schaut welche inneren quasi Ja, Sätze oder Instruktionen können mir helfen.

01:09:26: Ich finde auch dort gerade wenn es auch um dieses Thema sich aktivieren geht noch gut zu überlegen was brauche ich auch um mich so in die richtige Stimmung zu bringen?

01:09:37: Das haben wir ja häufig auch bei Menschen mit ADS so erlebt dass sie sagen eben wenn ich in diese Schlaffheit und Unteraktivierungen in diesem unkonzentrierten Drinnen kann ich mich fast nicht motivieren Was hilft mir persönlich, mich zu pushen?

01:09:50: Oder manche Leute sagen ich muss mich körperlich ein bisschen aktivieren und bewegen.

01:09:54: Dann geht es für mich zum Beispiel besser.

01:09:56: andere sagen Ich brauche irgendwie so einen starken Reiz von außen.

01:10:00: Ich gehe erst mal kalt duschen und dann starte ich.

01:10:03: was ist dann auch immer?

01:10:04: ist das mir hilft eher in diesen Aufnahme bereiten oder konzentrationsbereiten Zustand reinzufinden.

01:10:13: Was willst du da noch ergänzen?

01:10:16: Ich fand wirklich für viele auch noch dieses, sag ich mal ein bisschen mit dem Kopf durch die Wand oder dass sie aus einem bisschen Willenstraining zu sehen.

01:10:24: Darüber haben wir bei Aufschieben Podcast viel gesprochen.

01:10:28: Wir haben das auch im Buch Kleber.

01:10:30: Lernen drin den Weg da abher.

01:10:34: Dass wir dort Jugendlichen Erwachsene manchmal auch erzählen der Wille funktioniert ein bisschen wie Muskel.

01:10:40: Ich kann das ein Stück weit trainieren in dem ich merke es stinkt mir Und ich mache es jetzt trotzdem.

01:10:46: Oder für fünf Minuten, für fünfzehn Minuten was sich mir zutraue und grad finde ich wenn man eine ADHS hat ist das etwas sehr wichtiges dass man das ein bisschen trainiert diese eigene Unlust überwinden etwas zu tun obwohl man keinen Bock hat.

01:11:05: Das Schwierige daran man muss das selber wollen.

01:11:08: also das nützt nichts wenn an jemandem von außen zwingt oder so sondern ich muss irgendwie merken Das wäre eine Fähigkeit, die ich gerne erwerben möchte und ich nutze das Lernen für mein Hassfach.

01:11:20: Ich nutze dass was ich normalerweise aufschiebe um das in kleinen Schritten zu trainieren.

01:11:27: Und es wird mir immer besser gelingen je häufiger ich das gemacht

01:11:29: habe.

01:11:31: Stephanie Lena fragt Was sagt ihr zum lernen und repetieren in den Ferien?

01:11:36: Ja ich bin bei dieser Frage tatsächlich ein bisschen zwiegespalten muss sich zugeben Weil einerseits gibt es ja natürlich diese Forschung, die zeigt dass es wirklich diesen Knick über die Sommerfähen insbesondere gibt.

01:11:46: Dieses Sommer vergessen das!

01:11:48: Insbesondere wenn Kinder gerade neue Inhalte sich erarbeiten, Neufähigkeiten erwerben wie beispielsweise das Lesen und das eben noch nicht gefestigt ist Das über den Sommer natürlich wieder vergessen gehen kann mit dem Effekt, dass die Kinder dann nach sechs Wochen oder sieben oder acht je nachdem wie lang man dann Sommerfällen hat zurückkommen und sehr frustriert sind, weil sie vielleicht den Eindruck haben.

01:12:10: Ja jetzt kannte ich doch diese Buchstaben und jetzt plötzlich weiß ich nicht mehr wie das geht.

01:12:14: oder jetzt konnte ich doch das mit dem einmal eins oder mit diesen Plus-Minusrechnungen im Zähneraum und plötzlich ist so viel dann eben nicht mehr ja mental da was dann eben oft auch ätzend ist für die Kinder.

01:12:26: Was ja dafür sprechen würde dass man die Sommerferne oder allgemein die Ferien nutzt zum Lernen.

01:12:30: auf der anderen Seite empfinde ich das so, dass insbesondere die Kinder, die eh schon mehr Mühe haben in der Schule, die Ferien eigentlich besonders dolle bräuchten um sich wirklich mal auszuruhen und zu erholen.

01:12:43: Von daher würde ich dafür plädieren zu sagen in den kurzen Ferien also Weihnachtsferien-Herbstferien, die so ein zwei Wochen zehn Tage dauern da würde ich die Kinder einfach mit schulischen Angelegenheiten echt in Ruhe lassen und dann blieben eben noch die Sommerferien übrig.

01:12:57: Wenn wir jetzt ein Kind auf der Oberstufe zum Beispiel haben, Jugendlichen finde ich dann können die einfach die Sommerferien so genießen wie sie wollen.

01:13:04: Wenn wir Kinder haben, die Mühe haben in einem bestimmten Bereich denke ich kann man auch nochmal gucken dass sie am Anfang einfach ein bisschen Zeit haben um sich zu erholen und das man dann eben langsam aber wirklich einen kleinen Portionchen anfängt was zu machen.

01:13:17: Ich find während der Sommerferie wenn man mit den Kindern übt es wichtig das spielerisch zu machen also beispielsweise vielleicht ihr Ja, dass die Kinder wenn sie zum Lesen geht.

01:13:28: Dass man halt irgendwie eine schöne Sommerlektüre findet mit den Kindern wie wir das besprochen haben eben wirklich, dass in einem schönen Kontext machen kann, wenn es ums Rechnen geht, dass man vielleicht eher eben mitspielen sei, dass eben jetzt dass man irgendwie Karten zusammerechnen muss bei einem Spiel oder eben mal eins auch eher spielerisch gibt's ja verschiedene Spiele üben können Damit die Kinder nicht so den Eindruck haben, es wird wirklich so schulisch geübt und ich kriege gar keine Pause von diesem Müssen.

01:13:56: Ich finde ja wirklich so dieses Ding oder gibt ja in der Bildung diesen Matthäus-Effekt, wer hat dem übergegeben?

01:14:03: Und das Problem ist ja immer wir haben dann Kinder erste zweite Klasse dass eine Kind lernt relativ rasch lesen und das ist genau das Kind das da mit Gregs Tagebuch oder Harry Potter in der Bade sitzt oder und Lesen für sich entdeckt hat Sprungmacht über die Ferien.

01:14:20: Und wir haben das leseschwache Kind, dass noch nicht gefässigt automatisiert hat und dass dem am nebsten sechs Wochen komplett aus dem Weg gehen würde oder?

01:14:31: Das ist da nicht nur das Sommervergessen, dass man diesen Knick sieht sondern dass dieser Knick ja vor allem sehr stark ausfällt bei den Kindern die Schwierigkeiten haben.

01:14:40: Ich finde es ist schon ein guter Grund gerade bei den Sommerferien die letzten drei Wochen vielleicht wieder ein bisschen einzusteigen, dass dann dieser große Frust nach den Sommerferien nicht kommt oder wo keine das Gefühl haben.

01:14:52: Jetzt ist alles weg und jetzt die anderen sind jetzt alle noch weiter unter der Frust.

01:14:58: dann haben und das Gefühl ich kann das sowieso nicht und ich bin eh zu dumm und die Anderen sind alle viel schneller sich also das würde ich versuchen so wie du es gesagt hast kleinen Übungen, zehn Minuten in einer guten Stimmung.

01:15:11: spielerisch würde ich das in den ersten ein zwei drei Schuljahren ein bisschen abfangen.

01:15:16: Danach würde ich sagen, Ferien sind Ferien.

01:15:19: Was wir jetzt absolut also glaube da spreche ich für uns beide nicht sinnvoll finden.

01:15:23: ist es Kind dann während der Sommerferien irgendwelche intensiven Nachhilfe Kurse zu schicken?

01:15:29: ja

01:15:30: Ja, also da finde ich diese Ferienwochen oder die haben ihren Grund.

01:15:35: Kinder müssen da andere Erfahrungen machen können ist auch immer so ein bisschen platt.

01:15:40: wenn man sagt lernen in den Ferien, die Kinder lernen in der Ferien ja wahnsinnig viel oder sie lernen einfach was anderes Sie lernen nicht schulisch und dieses Lernen ist wichtig.

01:15:49: das soll stattfinden Raum haben und nicht irgendwie ersetzt werden durch zusätzlichen Unterrichten irgendwelchen Nachhilfeinstituten.

01:15:58: Das heißt, wenn wir das zusammenfassen – also wir würden jetzt nicht dafür plädieren, dass jedes Kind und auch nicht jedes Grundschulkind während der Sommerferien da irgendwie übt und macht und tut.

01:16:07: Aber wenn man merkt, das Kind ist am Anfang von so einem Prozess in den Grundlagen lesen, rechnen, schreiben es hat vielleicht eh schon ein bisschen Schwierigkeiten, das Risiko ist groß, dass da am Ende der Ferien einfach nicht mehr so viel da ist, der Frust kommt und es sehr stark überholt wird von den anderen dann dürfte man bultusiert in einer spielerischen Atmosphäre, hier und dort nach so einer gewissen Erholungszeit.

01:16:34: Piano-Piano wieder einsteigen!

01:16:35: Ich bin Lehrerin seit ihr pro oder kontra Hausaufgaben und warum?

01:16:41: Ja also ich denke wir sehen ja vor allem die Familien und Kinder, die unter den Hausaufgauben richtig leiden.

01:16:48: Und für die wäre es ein echtes Geschenk wenn sie einfach abgeschafft werden.

01:16:55: Die Forschung zu den Hausaufgaben, da gibt es einige Studien.

01:16:58: Eine der ältesten ist aus der Schweiz, dem Kanton Schwyz.

01:17:02: Da wurden in three und neunzig bis siebenundneinzig die Hausaufgeben mal abgeschafft für vier Jahre Und man hat das evaluiert.

01:17:10: also man hat fünfte sechste siebte Klasse haben geschaut was sind die Leistungen der Jahrgänge vorher währenddessen und dann Hat man das verglichen.

01:17:18: und das spannende war Es gab eine einzige Stunde mehr Unterricht dann in den vier Jahren, wo es keine Hausaufgaben gab.

01:17:26: Vorher war aber gedacht dass die Kinder etwa eine Stunde Hausaufgeben machen so Vierte, Fünfte, Sechste Klasse pro Tag und man hat keinen Leistungsunterschied gesehen.

01:17:36: Es war aber so das die Kinder in den Jahrgängen, die keine Hausafgaben hatten einen positiven Einstellung zur Schule hatten.

01:17:43: Also plus bei der Motivation Inzwischen gibt's mehrere Studien.

01:17:46: dazu hätte die Studie, die große Methanalyse kommt zum Schluss.

01:17:51: Das ist ein bisschen vom Alter abhängt aber das gerade bei der Grundschule die Hausaufgaben einen sehr geringen Effekt haben.

01:17:59: und das gemein ist jetzt auch wieder hier.

01:18:01: wenn wir genauer hinschauen merken wir wieder diesen Matthäus-Effekt oder?

01:18:06: Also von Hausaufgauben profitieren vor allem Kinder sowieso schon sehr gewissenhaft sind, die gute Exekutivfunktionen haben.

01:18:14: Also selbstständig selbstorganisiert sind, fachlich eher stark sind und vor allem die Eltern haben, die

01:18:22: gut helfen können.

01:18:24: Und für Kinder mit Migrationshintergrund, mit Eltern, die nicht helfen können – mit Schwierigkeiten im Bereich der Selbststeuerung da ist es eben auch oft so und das finde ich muss man deutlich sagen, dass die Hausaufgaben schaden.

01:18:37: Dass sie für mehr Bildungsungerechtigkeit sorgen.

01:18:41: Und ich denke aus diesem Grund werden wir eher froh – die Hausafgaben würden als Schulaufgabe gesehen – die würden irgendwie integriert, dass das nicht nach Hause kommt, dass es nicht davon abhängt ob die Eltern das gut händeln können oder ob Kinder jetzt da einen Vor- oder Nachteil haben.

01:18:58: Und ich finde, in ganz vielen Familien ist es einfach ein tägliches Konfliktthema.

01:19:03: Es ist ein ständiger Druck.

01:19:05: die Kinder machen dort rund um die Hausaufgabenerfahrungen wo man sagt muss jetzt das erste Frage oder wir haben zwei Stunden Streit danach dauert es zehn Minuten.

01:19:15: Das hat eigentlich nicht nur der Lerneffekt ist praktisch null.

01:19:19: oder von diesen zehn Minuten die da stattfinden Der Effekt auf die Motivation mit zwei Stunden Streit rund um die Hausaufgaben, den würde ich als relativ groß einschätzen und das sehen wir ganz oft.

01:19:33: Dass Kindern die Lehrmotivation auch dadurch abhanden kommt, dass sie eben nicht das Gefühl haben jetzt habe ich meinen Tag hinter mir oder kann ich nach Hause kommen?

01:19:44: Jetzt habe ich Zeit für etwas anderes.

01:19:46: Ich finde manchmal kommen Hausaufgauben auch aus einer Zeit wo man das Gefühl hatte, Papa arbeitet, Mama ist zu Hause oder die Kinder kommen dann und werden betreut.

01:19:56: Und heute ist es hoffentlich nicht mehr so.

01:19:58: Die Kinder haben am Nachmittag jetzt in der Schweiz Schule, sie sind in einer Betreuung.

01:20:02: Sie haben Hobbys oder sie kommen am Warten nach Hause und da muss es irgendwo reingekwetscht werden?

01:20:08: Und bei der Betreuung ist es ja auch so.

01:20:10: Ich habe das jetzt immer wieder im Gespräch mit Personen, die im Hort arbeiten erleben, dass sie sagen, ex, es wird bei ihnen explizit den Eltern kommuniziert, dass die Kinder zwar die Möglichkeit haben aus Aufgaben zu machen, aber es wird nicht betreut.

01:20:24: und

01:20:24: dann sind genau die Kinder... Die

01:20:26: dem ausweichen?

01:20:28: Dann hat man am Abend vielleicht dann irgendwie um achtzehn, neunzehn Uhr das Kind zu Hause je nachdem diese Familien oder sieht dann praktisch nichts gemacht.

01:20:38: und dann sitzen die Eltern oder sitzt Kind bis Ultimo dran.

01:20:42: Und das ist wirklich so ein Punkt, den ich auch schwierig finde und gleichzeitig – und da sind wir wieder bei diesem Thema am Anfang durch diesen Effekt auf die Motivation angesprochen – aber ich möchte eigentlich auch nochmal diesen Effek auf die Beziehung ansprechen weil... Das ist eine Sache, die mich in unserer Arbeit immer wieder bewegt zu merken wie oft das Thema Schule und insbesondere das Thema Hausaufgaben einfach als Belastung für funktioniert und dass Eltern sagen, diese Hausaufgaben gerade im Kontext Neurodivergenz.

01:21:11: So viele Familien sagen diese Hausafgaben, diese Streitigkeiten rund um die Schule und das Lernen macht uns die Beziehung zu unserem Kind kaputt.

01:21:18: Wir sind da ständig am streiten und drängen und wir wissen uns keinen Ausweg mehr.

01:21:23: Und ich glaube, da würde ganz viel Druck abfallen wenn das einfach nicht mehr nach Hause zu den Familienkäme...

01:21:28: Was sich jetzt spannend finde Gerade in der Schweiz sind sehr oft die Schulen, die progressiver sind als die Bevölkerung.

01:21:35: Es sind ofte Vorstoß von der Schule keine Noten mehr oder keine Hausaufgaben mehr.

01:21:40: Jetzt im Bern wurde das ja auch vielerorts abgeschafft.

01:21:42: Einzelne Gemeinden haben die Hausaufгaben auch geschafft immer gegen extrem viele Widerstand der Eltern Die Angst haben, die sagen dann lernt mein Kind nicht genug.

01:21:52: Dann fehlt uns dieses Fenster zur Schule oder und ich denke da kann man wirklich ein bisschen beruhigen.

01:21:58: also ich denke ein Fenster zu Schule lässt sich auch auf andere Weise schaffen oder mit Eltern Einblick haben.

01:22:05: es gibt immer noch die Vorbereitung auf Prüfungen wenn es Prüfung gibt aber die Hausaufgaben Ich denke Es wird wirklich in die Zeit passen dass man das zurück schraubt dass man da andere Möglichkeiten findet.

01:22:20: Jetzt ist es aber so, dass natürlich an vielen Orten die Lehrkräfte verpflichtet sind Hausaufgaben zu geben.

01:22:26: Dass es da Vorgaben gibt und dann finde ich muss man ein bisschen umdenken oder?

01:22:31: Weil wenn das Kind jetzt Hausaufgeben bekommt und ich als Elternteil immer irgendwie mit diesen Studien komme und ist doch gar nicht sinnvoll Dann mache ich's einfach meinem Kind noch schwieriger.

01:22:43: und dann find' ich eigentlich kann man ein Bisschen umschalten und sagen aus Lehrkraft Nicht Hausaufgaben per See sind unnütz, sondern so wie sie meistens gegeben werden.

01:22:55: Wie kann ich sinnvolle Hausaufгaben geben?

01:22:57: Das wäre dann zum Beispiel die Frage und da finde ich oft besser wenn man sagt können wir Modus finden wo das ein bisschen individualisierter sein kann?

01:23:06: und damit meine ich nicht ich gebe jedem Kind ein eigenes Arbeitsblatt nach Hause oder sondern Was ich sehr schön fand, zum Beispiel die eine Renate Jacca, die diesen Hausaufgaben kioske oder sie berät einmal pro Monat die Kinder.

01:23:19: Was Sie als Hausaufgang Fokus haben wollen in der nächsten Zeit und Ich finde eben lieber Ein Kind, das z.B.

01:23:26: Mühe hat im Lesen, liest einen Monat lang jeden Tag zehn Minuten oder ein Kind, der es mit dem Zehnerübergang so mühe hat macht jetzt einfach mal monatlang mit den Kärtchen zehn Minuten pro Tag oder Plusrechnung im Zehneraum oder Minusrechnungen im Zehneneraum anstatt immer irgendein Blatt auszufüllen weil ja irgendetwas nach Hause gegeben werden muss, dass dann gar nicht mehr zum Kind passt und die einen über und die anderen unterfordert.

01:23:52: also ich finde dort kann man anpassen.

01:23:54: Und das andere ist, dass ich natürlich auch als Elternteil mich fragen kann.

01:24:01: Was kann mein Kind aus den Hausaufgaben lernen und wie kann es dazu begleiten?

01:24:07: Oder zum Beispiel Hausaufgeben können eine Möglichkeit sein für das Kind zu lernen selbstständig zu arbeiten wenn ich das ein Stück weit anleite.

01:24:16: Das ist ja auch häufig einer der Gründe, warum Leute sagen es braucht unbedingt die Hausaufgaben damit die Kinder selbstständig werden und sie müssen ja auch lernen sich zu überwinden.

01:24:27: Und das finde ich eben muss man auch immer noch im Blick behalten.

01:24:30: Es ist ja heute so in den allermeisten Fällen dass die Kinder insbesondere wenn die in irgendeiner Struktur sind also Schule und dann nachmittagsunterricht dann gibt es ja auch die Phasen, in denen die Kinder selbst organisiert lernen.

01:24:43: Viele haben schon in der Grundschule einen Wochenplan ... die Stunden der Hausaufgabe lernen, sondern das kann auch eben im selbst organisierten Lernen stattfinden.

01:24:54: Ich finde ähnliches gilt für den Aufbau von Lernstrategien.

01:24:58: wenn ich ein Lernatelier in der Schule habe bei dem ich mir eigenständig Ziele setze jemanden an der Seite habt ihr immer mal wieder mit mir drüber spricht bist du auf Kurs?

01:25:08: Wenn ja in welcher Form?

01:25:10: was ist der nächste Schritt?

01:25:11: welche Materialien brauchst Du?

01:25:13: wo brauchst du Hilfe?

01:25:14: wo es etwas unklar dann kann das auch in diesem Kontext Schule stattfinden.

01:25:18: Und das ist tatsächlich, auch wenn ich mir was wünschen dürfte.

01:25:22: jetzt für die Schulzeit meiner Kinder so weiter hin, fände ich das total schön.

01:25:27: Einfach zu wissen... Die

01:25:29: kommen nach Hause und

01:25:29: dann ist fertig!

01:25:30: ...die kommen heim und dann sind dieses Thema einfach abgehakt und wir haben Zeit um einfach noch Familienzeit zu genießen.

01:25:37: und die Kinder für die Hobbys, die da sind aber ja einfach Gerade diese Schultage, die für viele Kinder so ellenlang sind.

01:25:46: Und dann ja wie baut man das noch alles ein?

01:25:50: Also jetzt gerade auch in der Schweiz wo wir den Nachmittagsunterricht haben und die Schule immer bis um vier geht ist es einfach wirklich dann spät.

01:25:57: ich finde es nochmal ein bisschen anders wenn der ganze nachmittag jeden Tag frei ist oder aber wenn diesen Nachmittagesunterricht stattfindet finde ich das wirklich hart dann nochmal zu müssen wenn man wirklich schon um sieben aufgestanden und in die Schule ist, um vier nach Hause kommt oder dann nochmals dran sitzen zu müssen.

01:26:16: Jetzt noch ein Sinnweiß!

01:26:18: Wir haben ja diesen Kurs gemacht, der ist kostenlos mit Kindern lernen online Kurs.

01:26:23: und da geht es um all diese Fragen wie motiviere ich mein Kind?

01:26:26: Wie können wir Hausaufgabenkämpfe vermeiden?

01:26:29: Wie kann ich meinem Kind während der Ausaufgabe gute Lernstrategien vermitteln?

01:26:33: Wie fördere ich die Selbstständigkeit?

01:26:35: Und das finde ich eben dann noch einen wichtigen Gedanken.

01:26:38: oder dass man Wenn man jetzt als Elternteil halt die Situation hat, nein das Kind bekommt Hausaufgaben sich zu fragen wie machen wir das Beste draus?

01:26:47: und das verlinken wir euch gerne unten am Podcast.

01:26:50: Das läuft so dass man einfach jede zweite Woche eine E-Mail kriegt immer mit einem PDF, mit ein paar Tipps wie man sich als Eltern und Kind das Hausaufgavenleben ein bisschen leichter machen kann

01:27:02: Wenn ihr Elternteil eines Kindes mit ADHS seid und den Eindruck habt, wir streiten und kämpfen so viel.

01:27:09: Mein Kind ist so unmotiviert es hat Lücken.

01:27:14: Es träumt und trödelt und schweift immer wieder ab und kann sich schlecht organisieren und lässt immer wieder das Zeug in der Schule liegen.

01:27:21: Und ja es ist auch die Zusammenarbeit vielleicht mit der Schule nicht ganz so einfach.

01:27:26: dann möchten wir euch sehr gerne unseren Ratgeber erfolgreich lernen.

01:27:32: Ja, ans Herz legen der Entstand ist aus der Arbeit mit wirklich vielen hundert Familien heraus.

01:27:36: So wie wir die Erfolgsrezepte gesammelt haben und auch natürlich mit der Forschung noch untermauert haben.

01:27:42: Da findet ihr ganz viele praktische Impulse für den Lernen- und Hausaufgaben.

01:27:47: alltag mit Träumerchen und Würbelwinden.

01:27:50: Und für Jugendliche gibt es schließlich noch clever lernen.

01:27:54: das ist ein Buch dass sich an elf bis sechzehn Jahre gerichtet und einfach die besten Tipps rund um's effektive Lernen vermittelt.

01:28:03: Falls euch diese Episode gefallen hat, dann freuen wir uns wie immer wenn ihr uns ein Herzchen schenkt oder einen Kommentar hinterlassen mögt.

01:28:10: in der nächsten Folge werden wir dieses Thema weiterspinnen.

01:28:13: da geht es auch nochmal um das lernen und die Hausaufgaben aber mit dem Fokus auf die Förderung der Selbstständigkeit um das Thema Konzentration und so diese ganzen Bedingungen die helfen können um das thema lernstrategien.

01:28:27: Da dürft ihr uns auch gerne nochmal Fragen über Instagram oder Facebook schicken, wenn ihr da noch mehr wissen möchtet.

01:28:32: Da haben wir auch schon einige gesammelt!

01:28:34: Wir freuen uns, wenn Ihr wieder reinhören mögt, wünschen euch einen guten Start ins neue Schuljahr, diejenigen von Euch, die das betrifft und freuen uns wenn ihr beim nächsten Mal wieder rein hört.

01:28:46: Tschüss zusammen!

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