Geschwister: von Streit, Eifersucht und Konkurrenz zum "Dreamteam"? | 7
Shownotes
Wann sollte ich bei Geschwisterstreit eingreifen? Wie werden die Kleinen zu einem guten Team? Wir reagiere ich auf Eifersucht und Konkurrenzkampf? Was tun, wenn sich ein Kind benachteiligt fühlt, weil das neurodivergente Geschwisterkind so viel Raum einnimmt? Lässt sich eine brüchige Geschwisterbeziehung im Erwachsenenalter noch reparieren - und wenn ja: wie? Unsere Antworten findet ihr in dieser Episode.
DIE ZWEI SCHON WIEDER In „Die zwei schon wieder“, dem luftig-leichten Psychologie-Podcast mit Fabian Grolimund und Stefanie Rietzler, werfen wir einen psychologischen Blick auf Themen aus dem Alltag, die uns beschäftigen, irritieren, faszinieren oder amüsieren. Ohne Fachsprache, ohne erhobenen Zeigefinger – dafür mit Neugier, Offenheit und einer Prise Humor. Dieser Podcast lädt dich dazu ein, genauer hinzuschauen: auf Denk- und Gefühlsmuster, auf zwischenmenschliche Dynamiken und auf das, was unser Verhalten oft unbewusst steuert. Du bekommst Impulse, die zum Reflektieren anregen, neue Perspektiven eröffnen und dabei helfen, dich selbst und andere besser zu verstehen – ganz ohne den Anspruch, schnelle Lösungen zu liefern. Ein Podcast für alle, die Psychologie im Alltag entdecken wollen und Lust haben, menschliche Eigenheiten bewusster wahrzunehmen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Und bei Geschwistern finde ich, da kann es wirklich ein bisschen beides sein.
00:00:03: Also dass man das eben eher so als Bereicherung sieht aus großes Geschwisters im Sinne von wir bekommen einen Baby oder und wir freuen uns darauf, ihr seid gespannt!
00:00:13: Oder meine Eltern bekommen jetzt ein zweites Kind, das mir meinen Platz streitig macht.
00:00:28: Herzlich willkommen bei die zwei schon wieder dem luftig leichten Psychologie-Podcast mit Stefanie Rietzler...
00:00:35: ...und Fabian Grolemund.
00:00:37: Hier werfen wir einen psychologischen Blick auf Alltagsthemen, die uns interessieren, irritieren, faszinieren oder amüsieren.
00:00:44: Für alle, die neugierig sind – auch sich selbst und die Menschen um sie herum!
00:00:59: Wie schön dass ihr uns heute wieder auf eure Ohren packt!
00:01:04: Wir beschäftigen uns mit der Beziehung, die für die allermeisten Menschen die längste Beziehungen ihres Lebens ist nämlich den Kontakt zu den Geschwisterkindern.
00:01:14: Jetzt bringt die ja viel Schönes mit sich, diese Geschwisterbeziehung.
00:01:16: Aber eben oft auch schwierige Aspekte Streit, Night-Eye-Versuch, die da eine Rolle spielen können.
00:01:22: Das zeigt sich in all den Fragen, die ihr uns über Social Media habt zukommen lassen zu diesem Geschwisters Thema und ich würde zu Beginn grad dir das Wort übergeben wollen, Fabian Denn Patrick fragt wie schaffe ich es denn dass die Kinder weniger streiten und sich mehr als Team sehen?
00:01:38: Auch Sandra will wissen, wie ihre Kinder zum Dreamteam werden können.
00:01:43: Gedanken Dream Team oder da ist natürlich zum Teil auch so eine romantische Vorstellung mit drin.
00:01:49: Ich denke, es gehört ein Stück weit dazu dass Geschwisterkinder auch immer mal wieder streiten vor allem ihr Jünger sie sind das doch häufig oder das nimmt dann langsam ab und ich finde das aber eher sowohl als auch.
00:02:02: oder.
00:02:02: was man haben kann sind Geschwisser die sich immer wieder mal streiten aber eben auch viele schöne Momente zusammen teilen bei denen man merkt grundsätzlich haben diese richtig gern.
00:02:11: oder und ich denke das sollten wir Vielleicht als Wunsch eher haben, dass die nie streiten oder immer alles so harmonisch ist.
00:02:18: Das wir einfach merken da ist ein Band eine Beziehung, die mögen sich, die können miteinander etwas anfangen.
00:02:24: das kann man aber aus Eltern nicht erzwingen.
00:02:26: also ich denke das ist auch immer ein Stück weit einfach die Chemie Die stimmen kann mehr Stimmen kann und weniger stimmen kann.
00:02:34: es gibt Geschwister die nicht so gut zusammen passen.
00:02:37: Aber die Frage war jetzt natürlich trotzdem Kann Ich Da Irgendwie Einfluss Nehmen?
00:02:44: glaube, man kann da als Elternteil doch einiges dazu beitragen.
00:02:48: So eine Möglichkeit finde ich die Kinder ein bisschen in solchen Momenten erwischen und das hervorheben.
00:02:55: Also dass man beispielsweise wenn man sieht wie die Kinder mal einen guten Moment zusammen haben spielen oder dass man vielleicht gerade da ein bisschen mehr Aufmerksamkeit darauf richtet, dass man das auch mal sagt, dass einem das freut, dass sie es jetzt gut miteinander hatten, einen schönen Moment geteilt haben... Man kann das auch einmal sagen!
00:03:12: Wenn die Kinder was zusammen machen, ich habe das Gefühl ihr seid ein gutes Team.
00:03:16: Also ich denke etwas was zum Teil eher so ein bisschen Rivalität und Neid befördert ist wenn man die Kinder immer so individuell lobt oder?
00:03:24: Und dann auch sich auf diese Gespräche einlässt.
00:03:27: du kannst dafür aber oder?
00:03:30: will man das ja oft machen, um das so ein bisschen auszugleichen.
00:03:33: Also das Kind zu bestärken in dem man sagt du hast den anderen stärken und du kannst das besonders gut.
00:03:38: aber was für die Kinder ja da auf drüber kommt ist ah ich werde aber trotzdem von den Eltern verglichen.
00:03:43: oder die schauen da wer kann was gut?
00:03:45: Und die Kinder fragen sich ja bei wer kann wie viel gut und wie es dann insgesamt ist.
00:03:50: Genau und ich fand dass zum Beispiel das ist etwas was meine Eltern immer gemacht haben eher Beziehung in den Vordergrund stellen.
00:03:59: Also dass sie eher gesagt haben, wir finden das so toll oder so schön wie gut ihr miteinander spielen könnt oder wie er euch gegenseitig unterstützt oder dass Sie zum Beispiel auch gesagt haben Das hat jetzt dein Bruder von dir gelernt oder schön, dass du ihm das gezeigt hast.
00:04:13: und bei mir hat es zum Beispiel ausgelöst, dass ich dann eher als große Bruder das Gefühl hatte Ich habe eine wichtige Rolle und dann ganz stolz war zum Beispiel.
00:04:22: Schaut mal was ja Hannes schon kann oder mein Bruder?
00:04:26: Und er so einen Blick drauf hatte, wow das ist ja schön dass er so vieles bereits kann.
00:04:33: Es war auch so bei uns ... ich hab mich irgendwie langsamer entwickelt.
00:04:37: also mein Bruder war zweieinhalb Jahre jünger aber der konnte dann ein bisschen später so in die Schule kamen viele schon ähnlich gut wie ich und ich habe mich dadurch irgendwie nie bedroht gefühlt sondern es war eher einfach dass sich das ein bisschen bewundert hat von ihm oder wie schnell Er hat das alles gelernt, wie gut er das kann.
00:04:57: Und mich auch gefreut habe, dass man halt mit ihm so viel anfangen kann oder dass wir so gut miteinander spielen können.
00:05:04: Es kam ja ganz häufig auch die Frage was ist denn noch normal?
00:05:07: Wie viele Konflikte sind normal?
00:05:09: Hat es vielleicht auch etwas... Mit der Geburtsreinfolge zu tun, mit dem Geschlecht zu tun?
00:05:14: da kamen wir auch einige interessante Fragen rein.
00:05:18: Und ich fand das ganz spannend.
00:05:20: ist es am Anfang ja schon beschrieben diese Konflikte die gehören dazu je jünger die Kinder sind desto mehr.
00:05:25: Es gab ja diese eine interessante Studie die gezeigt hat bei den kleinen und Kindergartenkindern, Geschwisterkindern alle zehn Minuten im Schnitt ein Konflikt ganz normal ist.
00:05:35: Bei den Älteren dann im Schulalter sind sie glaube ich so oft dreieinhalb bis sechs Mal pro Stunde gekommen?
00:05:40: Also
00:05:40: bin ich jetzt aber doch schon sehr viel.
00:05:42: Da würde es mich schon wundern nehmen was wurde alles aus Komplik gezählt.
00:05:47: Genau!
00:05:47: Aber ich denke es zeigt auch auf das Konflikte auch ganz normal zu gesunden Geschwisters Beziehungen dazu gehören.
00:05:54: Ich denke wir als Eltern haben ja oft den Wunsch, dass es eben sehr harmonisch zugeht.
00:05:59: Ich teile ihn auch!
00:06:00: Ich werde das natürlich auch immer gerne wenn meine beiden Kinder da ganz harmonisch und liebevoll miteinander umgehen und spielen.
00:06:07: Und gleichzeitig denke ich bietet natürlich die Geschüß der Beziehung und auch diese Reibereien und Konflikte ein Stück weit auch in Übungsfeld Um sich zu verteidigen, um seine Meinung durchzusetzen, um das Teilen oder eben auch nicht Teilen wollen zu üben um miteinander auch zu verhandeln.
00:06:24: oder was wird gespielt.
00:06:26: Wer darf damit machen, wer eben jetzt im Moment nicht?
00:06:29: und auch ein Stück weit um allgemein die Kommunikation zu üben wie streitet man eine gewisse Streitkultur auch?
00:06:36: Ja zu trainieren und sich da reinzuholen in stückweit Und ich glaube das ist auch immer wieder ne Aufgabe halt für uns als Erwachsene das auszuhalten und zu merken.
00:06:46: ab welchem Zeitpunkt wird es dann aber auch so, dass ich als Mama oder Papa eingreifen muss.
00:06:50: Weil zum Beispiel ein Kind körperlich überlegen ist oder das andere immer wieder den Kürzeren zieht und sich eben dann gar nicht recht wehren kann.
00:06:58: Stimmt!
00:06:58: Das war auch eine Frage.
00:06:59: vielleicht kannst du dazu was sagen?
00:07:00: Also wo muss ich eingreiften?
00:07:02: Oder wie merke ich als elternteil, dass jetzt die Kinder Unterstützung brauchen?
00:07:07: Ich denke eine generelle Frage ist ja immer Wie sind sie Halt das Abstände und wie sind die Kräfte-Verhältnisse?
00:07:14: Damit meine ich jetzt nicht nur die körperliche Kraft, also wenn es dann eben auch mal handgreiflich wird – was ja auch keine Seltenheit ist.
00:07:20: Sondern eben auch mental!
00:07:24: Wie sehr kann zum Beispiel ein älteres Geschwisterkind halt auch ein Jüngeres runterputzen und gemeine Sachen sagen gegen die sich ein jüngeres Kind nicht wehren können?
00:07:32: Ich finde's dort sehr hilfreich, wenn man als Mama oder Papa Ja, so gewisse Werte hat die man für sich definieren kann und sagt okay das ist für mich eine Grenze, die ich hochhalten möchte.
00:07:42: Also ich finde es ist für jeden ja auch ein bisschen individuell aber für mich zum Beispiel heißt das als Mama Ich weiß dass ich sofort eingreifen ins körperlich wird.
00:07:51: Das möchte ich einfach nicht laufen lassen.
00:07:53: So Und für mich ist auch klar Abwertungen da möchte ich was dazu sagen.
00:07:59: also das ist einfach was ich mir jetzt für uns als Familie nicht möchte oder dass die Kinder dann das so Abwertend.
00:08:05: Das kann aber für jeden natürlich auch ein bisschen anders aussehen, aber ich finde das ist die Grundfrage.
00:08:09: also schaffen die Kinder sich gegeneinander dann auch zur Wert zu setzen oder ist es immer eine Kind was drunter kommt, dann finde ich's wichtig einzugreifen.
00:08:16: Und habe ich den Eindruck es werden gewisse Werte verletzt oder gewisse Grenzen überschritten, die mir als Eltern Teilwichtig sind damit sich die Kinder gut entwickeln können.
00:08:25: und dann gibt sie ja manchmal auch Auseinandersetzungen, die können die Kinder einfach nicht selbstständig lösen.
00:08:30: also zum Beispiel jemand will das eine der andere will das andere und Sie schaffen es einfach irgendwie nicht mehr merkt.
00:08:35: Ich finde, das hört man ja auch immer recht gut bei den Kindern.
00:08:37: Wenn sie einfach da nicht mehr rauskommen und dann kann man mal dazutreten und gucken was ist los?
00:08:45: Und dann find ich es hilfreich wenn man eben fragen kann, braucht ihr Hilfe!
00:08:50: Mögt ihr mir mal erzählen, was gerade passiert?
00:08:53: Und dann ist ja häufig so das... ...dann jeder noch irgendwie etwas dazu zu sagen hat.
00:08:57: Dass der andere irgendwie fies ist und ich heute doch und so.
00:09:00: Ich finde wenn man einen guten Moment hat und auch ein bisschen Geduld, das gelingt ja auch nicht immer.
00:09:03: Manchmal sagt man halt jetzt hört man auf zu streiten!
00:09:05: Das gibt's ja nicht!
00:09:07: Und an anderen Tagen hat man vielleicht ein bisschen geduldiger Moment, dann kann sich da zusetzen oder dazustellen und mal fragen hey könnt ihr mir mal erklären was jetzt hier los ist?
00:09:16: Worum geht es jetzt genau?
00:09:18: Dann kann ich in Worte fassen ok ah du wolltest das und wie finden wir dort eine Lösung.
00:09:26: Was ich immer ein bisschen schwierig finde, ist wenn man als Mama oder Papa in diese Rolle der Schiedsrichterin oder des Schiedserichters reinkommt.
00:09:32: Also wenn man den Eindruck hat, man hat es zum Beispiel nicht gesehen und einen Kind weint?
00:09:37: Und dann muss man irgendwie ... was war jetzt hier los?
00:09:43: Dass man das Gefühl hatte, man muss entscheiden wer hat jetzt recht oder welches Kind hat sich daneben benommen.
00:09:50: Meistens findet man's sowieso nicht raus.
00:09:53: Da find' ich's oft hilfreich, gelingt auch nicht immer.
00:09:56: einfach dazugehen, das Kind was jetzt gerade weint zu trösten und so sagen oh jetzt ihr seid da irgendwie aneinander geraten.
00:10:03: Ich frage auch mal bei uns nach dann die Kinder hast du eine Ahnung warum sie weint
00:10:10: oder warum
00:10:11: er weint?
00:10:12: Ich habe da ne ganz andere Strategie zum Teil gefahren.
00:10:16: Uns ging es oft um Sachen wer dafür zuerst an den Fernseher oder wie lang und dann hab ich hofft einfach als die so ja fünf und sieben oder so waren.
00:10:26: Hey, ich finde eine Lösung.
00:10:27: Ich gehe in den Kaffee trinken und da bin ich einfach ins Kaffe rüber und habe dort einen Kaffey getrunken.
00:10:33: Und wenn ich nach Hause kam haben sie es irgendwie ausdiskutiert gehabt.
00:10:37: Aber ich hatte viel Vertrauen, dass sie nicht irgendwelche Grenzen verletzten oder dass jetzt sie nicht handgreiflich werden.
00:10:48: Aber das hat manchmal irgendwie noch gut getan, wo ich gemerkt habe.
00:10:51: Wenn ich dazukomme oder dann geht es sehr darum wer steht jetzt besser da?
00:10:56: Wer hat was gemacht?
00:10:58: Sie wollen mich von irgendwas überzeugen und wenn ich sage du ich glaube ihr findet schon eine Lösung aber ich gehe jetzt einfach in den Kaffee trinken und die mal allein in der Wohnung gelassen haben für fünfzehn Minuten war es wirklich witzig wie oft ich zurückkam Selig zu zweit dann irgendeinen Nintendo-Spiel gemacht haben oder irgendetwas gefunden haben, was sie beide gucken wollten.
00:11:20: Und ich finde manchmal kann das eben auch eine Lösung sein – also ich kann hingehen und unterstützen, oder?
00:11:25: Das find' ich oft sinnvoll!
00:11:27: Ich kann Fragen stellen, ein bisschen vermitteln... ...ich kann auch fragen, braucht ihr meine
00:11:31: Hilfe?!
00:11:32: Und ich fand's jetzt glaube bei unseren Kindern machen wir lieber noch gut zu sagen….
00:11:36: Ihr schafft
00:11:36: das?!
00:11:37: Er schafft dass!
00:11:37: Oder er könnte da irgendeine Lösung finden und ich halte mich jetzt ein bisschen raus.
00:11:42: Dadurch hatte ich manchmal das Gefühl, also wirklich kaum war ich aus der Tür oder aus dem Raum geht das Energielevel runter.
00:11:50: Oder dann ist plötzlich nicht mehr diese angeheizte Stimmung und es wird so ein bisschen einen Schalter umgelegt wo sie dann eher versuchen das irgendwie miteinander jetzt zu lösen.
00:12:03: Denkt da kommt's ja auch oft sehr stark darauf an eben wie groß ist der Altersunterschied
00:12:08: auch?
00:12:09: Ja genau, die Größe
00:12:11: waren... Ja und da zeigt ja witzigerweise auch die Forschung, dass es da eben auch echt große Unterschiede gibt je nach Alter und je nach Geschlecht der Kinder- und Altersabstand.
00:12:21: Also das ja im Schnitt gerade bei relativ engen Altersabsständen zwischen zwei und vier, das scheint so eine zwei bis vier Jahre.
00:12:29: Alters Abstand scheint irgendwie so ne gewisse Grenze zu sein, bei der viel gestritten wird.
00:12:35: also wenn die Kinder dort in diesem Abstand liegen und gleichzeitig – das fand ich aber auch schön nochmal zu sehen die Kinder im Schnitt ein sehr hohes Gefühl von Zusammenhalt beschreiben.
00:12:45: Also einfach Engel, aber diese Engel führt eben oft auch zur Reibung und dass die Kinder insgesamt eben auch dann doch noch recht oft miteinander spielen und einfach auch von den Aktivitäten her viel miteinander anfangen können.
00:12:57: Wenn es weniger Altersabstand ist oder deutlich mehr, dann scheinen die Konflikte wieder deutlich seltener zu werden.
00:13:04: Was auch oft ja damit erklärt wird jetzt gerade bei den Älteren, dass die schon ganz andere Themen haben.
00:13:08: Dass sie oft reifer sind, dass sie besser dann auch zurückstehen können oder sich eben wie du das vorhin schon formuliert hattest auf dem auch mehr verantwortlich fühlen für das kleine und eher noch mal so eine richtige große Schwester- oder große Brüderrolle übernehmen können.
00:13:24: Und das ist offensichtlich ja auch ein bisschen vom Geschlecht abhängt also im Schnitt, sich seltener streiten, also Jungs und Mädchen wenn man diese Mischung hat.
00:13:37: Und dass die gleichgeschlechtlichen Geschwister sich im Schnitt viel mehr streiten.
00:13:41: Die Jungs eher wohl auch noch körperlicher eben rangeln, toben, sich ja auch mal treten und hauen und so bei den Mädels scheint es eher sozusagen in einer Tendenz das sie auch recht viel eifersucht und neidverspüren aber eher ein bisschen verdeckter konkurrieren im schnitt Aber die Mädels offensichtlich, also gerade die Schwesternbeziehungen oft auch durch eine sehr starke Nähe charakterisiert sind, dass man sich ... Ein Eindruck hat das ist ein Mensch dem ich viel anvertrauen kann.
00:14:08: Eine Beziehung die mich unterstützt und viele doch auch Menschen sagen meine ältere oder jüngere Schwester es wie so ne beste Freundin muss nicht sein aber scheint doch relativ oft auch der Fall zu sein.
00:14:21: Ja wollen wir noch mal ein bisschen zurück zu diesem Team Gedanken?
00:14:24: Das haben ganz viele gefragt.
00:14:25: Wie kriegt man das hin?
00:14:27: oder dass die Kinder sich ein bisschen mehr als Team verstehen?
00:14:31: Und so einen guten Gedanken dazu fand ich immer, wie bringt man die Kinder wirklich in eine Situation wo sie ein Team sind?
00:14:40: Also wo Sie zusammen etwas erarbeiten können oder zusammen etwas kochen.
00:14:45: Ich finde auch mal sich zusammen gegen die Eltern durchsetzen und das mal auch so ein bisschen erlebt.
00:14:50: Das Geschwister kommt jetzt aus Verstärkung dazu oder wir haben dadurch auch Möglichkeiten uns gegenseitig zu unterstützen Ja, dann zusammen zu sagen wir wollen aber lieber das machen und den Elternteil zu überstimmen zum Beispiel.
00:15:07: Ich finde so diese kleinen Momente wo man gemeinsam etwas schafft, gemeinsam etwas erreicht die schweißen einen ziemlich zusammen ausgeschwistern oder eben auch diese Punkte wo man gemeinsame etwas lernt.
00:15:19: ich habe das zum beispiel gemerkt meine Eltern haben das auch sehr früh mich vieles machen lassen mit meinem Bruder Also zum Beispiel als dein Baby war, dass ich entwickeln durfte oder putern und dann war er ziemlich vollgeputert.
00:15:33: Aber so ein bisschen weißt du so?
00:15:37: Das ist jetzt unser Kind, also das kommt jetzt für uns alle zur Familie dazu.
00:15:42: Weil ich finde es fängt manchmal schon am Anfang an.
00:15:44: Also erlebe ich das jetzt vor allem aus Verlust.
00:15:48: An Aufmerksamkeit, an Zeit.
00:15:50: Oder habe ich als Geschwisterkind eher das Gefühl da kommt jemand dazu einen Menschen mehr den man gern haben kann.
00:15:57: Also ich finde das zum Beispiel noch ein blöder Vergleich, aber wenn jetzt eine Familie einen Hund bekommt hat ein Kind ja nicht das Gefühl.
00:16:03: Jetzt habe ich weniger Aufmerksamkeit und Zeit oder?
00:16:06: Und bei Geschwistern finde ich da kann es wirklich ein bisschen beides sein also dass man das eben eher so als Bereicherung sieht aus großes Geschwester im Sinne von wir bekommen ein Baby oder und wir freuen uns darauf ihr sind gespannt oder meine Eltern bekommen jetzt ein zweites Kind das mir meinen Platz streitig macht Und ich finde, das fängt manchmal schon wirklich an in der Sprache und wie man Kinder ein bisschen darauf vorbereitet.
00:16:32: Wie habt ihr das gemacht
00:16:34: für euch?
00:16:35: Ich hatte mir tatsächlich in der Schwangerschaft schon ab und zu mal Gedanken gemacht, wie das wird.
00:16:41: Also unsere Kinder sind ja ein bisschen mehr als zwei Jahre auseinander.
00:16:46: Das heißt unser großes Kind war doch auch noch klein, als ich wieder schwanger wurde und dann das Baby kam.
00:16:54: Ich habe während der Schwangerschaft einfach so kleine Sachen versucht, also zum Beispiel immer wieder auch zu unserem großen Kind gesagt, ah schau mal wenn wir irgendwie was gesungen haben oder uns unterhalten haben.
00:17:05: Schau mal unser kleines Babylein das hört uns jetzt zu und es gewöhnt sich schon einmal an deine Stimme.
00:17:13: Ja, einfach so versucht dort schon mal eine Verbindung herzustellen oder eben auch wenn ich gemerkt habe irgendwie jetzt bewegt sich es gerade im Bauch.
00:17:19: Dass ich gesagt hab, schau mal jetzt bewegtsichs grad.
00:17:22: Ich glaube grade auch ein bisschen aufgeregt mit uns zusammen.
00:17:25: oder wenn wir hier so rumtoben magst du mal fühlen und ja das ist dein Geschwisterchen und ich glaub dass sie schon ganz neugierig auf dich.
00:17:32: also so einfach diese Vorfreude die wir als Eltern empfunden haben versucht so'n Stück weit zu teilen.
00:17:43: mir wichtig war.
00:17:45: Dann in dieser ersten Zeit habe ich mich relativ fest drauf eingestellt, dass das einfach auch ein Zurechtdruckeln ist also da jetzt auch nicht von Anfang an alles friedefreude Eierkuchen sein muss sondern dass es einfach für ein großes Kind eine riesengroße Umstellung ist wenn da plötzlich so einen kleinen Säugling dann da ist und damit auch ein neuer Rhythmus im Alltag kommt, den man sich gewöhnen muss.
00:18:09: Ich glaube, das war für uns alle einfach wichtig.
00:18:11: Das zuzugestehen, dass es sehr schön sein kann.
00:18:13: Ich weiß zum Beispiel noch unser älteres Kind hat sich sehr gefreut als das Baby dann da war und muss die gleichzeitig am Anfang einfach oft auch so ein bisschen mit weinen wenn unser kleines Baby geweint hat, weil das so nahe gegangen ist.
00:18:28: Und ja, da hat mir auch aufs Herz geblutet halt im Anfang.
00:18:31: Ich dachte ja ihr seid verbunden aber eben es kommen nicht nur schöne sondern halt auch schwierige Momente.
00:18:37: Da fand ich durchhalten einfach und sich das so zu gestehen, eben dass das Zeitbrauch bis eine neue Situation sich etabliert hat irgendwie gut.
00:18:47: Was ich immer ganz wichtig finde am Anfang ist es größer denn nicht so das Gefühl hat Jetzt werde ich so weggeschickt.
00:18:53: Genau!
00:18:53: Also wenn das kleinere gestillt wird, dann musst du mich in Ruhe lassen oder sondern eher wirst du dich dazu legen?
00:18:58: Oder wie du...
00:18:59: Da zusetzen, genau.
00:19:00: Wir haben viele, viele Momente irgendwie auf der Couch während ich da dauer gestellt habe, dann habe ich Bücher gelesen und halt eben ein bisschen was so gespielt Und ich glaube diese Phase war für uns auch wichtig.
00:19:15: Das haben wir auch in diesem ... Joho, ich bekomme ein Geschwisterchen dieses Bilderbuch.
00:19:18: Was wird dann noch zusammengeschrieben?
00:19:20: Auch mit drin auf Papas und Mamas Schoße oder im Herzen ist genug Platz für uns alle also zu zeigen auch du darfst immer noch klein sein das große Kind ja dass man das halt auch nochmal eine Decke einwickelt ein bisschen rumschuckelt.
00:19:36: Und es war genau eine Frage die passt dazu weil das hat auch eine Mutter gefragt Wie mit den Rückschritten der größeren Tochter umgehen nach der Geburt, der kleineren.
00:19:47: Ja genau und das ist ja was ganz Typisches also diese man nennt es die nachgeburtliche Geschwisterkrise dass die Kinder einfach erst mal quasi sich mit dieser neuen Situation zurecht finden müssen.
00:19:59: und da gibt's dann oft diese Rücksschritte bei denen die Kinder auch jetzt wie sie das beschreibt diese Leserin Ja, vielleicht halt auch plötzlich sagen sie wollen noch mein Fläschchen haben oder sie wollen dann auch nochmal ein Schnuller.
00:20:13: Oder warum darf das Baby quasi in Kinder wagen und man selber mit weiß ihn nicht drei Jahre älter darf oder vier darf da nicht mehr rein?
00:20:20: um dann nicht das Gefühl zu haben, dass geht jetzt gar nicht.
00:20:23: Oder du bist die oder der große, reist dich mal zusammen sondern zu merken okay, das ist einfach so eine Sehnsucht, die da noch einmal aktiviert wird manchmal ja auch ein Sehen nach diesem wohligen Gefühl von früher.
00:20:35: und einfach zu merke ich darf diesen Raum noch haben.
00:20:38: Ich habe mir auch immer ein bisschen vorgestellt wenn ich das als Kind sehe, das weckt ja quasi wie diese Gedächtnis Spuren.
00:20:45: Spuren, diese Erinnerungen oder?
00:20:47: Und dann so dieses Gefühl auch ja das war ja ganz heimelig und so weiter.
00:20:51: Oder diese Gefühle die da mit verbunden sind kommen ja beim älteren Geschwister auch wieder ein bisschen hoch.
00:20:56: Die werden aktiviert und das finde ich schön wenn man es einfach noch mal leben lassen darf oder dass man das wirklich ja dann legst du halt auch in den Wagen und...
00:21:04: Ich weiß zum Beispiel noch bei uns war das so, dass unser größeres Kind in dieser Phase erst an das kleinere zur Welt kam einfach auch immer gerne auch auf dem Schoß essen wollte, oder?
00:21:13: Und das war dann einfach mal für ein paar Wochen fast schon Monate so.
00:21:17: Dass das große Kind das schon gut auf seinem Trip trap sitzen konnte, dann einfach wieder das Genossen hat da aufm Schoße und ich hab dann mal mal schon gedacht, dass eine Kind dann quasi stillen, der Brust des Anderen noch auf den Schoßen wird dann manchmal auch ein bisschen herausfordert, da noch selber was zu essen.
00:21:32: aber eben das flacht dann irgendwann wieder ab.
00:21:34: Ich glaube, wenn dieses Bedürfnis wiedergestillt ist, dann können die Kinder auch mit der Zeit wieder groß sein.
00:21:41: Ich finde das ein ganz wichtigen Gedanken dieses Du bekommst eine neue Rolle du bist das größere Geschwister aber du darfst klein sein.
00:21:48: und ich find etwas was wirklich so einen Keil zwischen Geschwisters treiben kann ist diese ständige Forderung du musst jetzt das große sein.
00:21:57: Du musst jetzt vernünftig sein, du musst zurückstehen.
00:22:01: Bei einem Streit bist du sowieso schuld, weil du das Größere bist.
00:22:04: Der Klügere
00:22:05: gibt nahe?
00:22:05: Genau!
00:22:06: Dass man sich dort immer bewusst macht... Das größere Geschwister ist ja oft auch noch klein.
00:22:12: Also es ist auch ein kleines Kind, dass vieles nicht kann.
00:22:15: Dass man nicht plötzlich nur weiß ich die Rolle verändert sehr viel mehr erwartet vom grösseren kind und ich finde das noch wichtig.
00:22:21: oder dass man auch mal vielleicht so ganz demonstrativ aber klar für das Kind auch mal das größere in Schutz nimmt.
00:22:29: Oder dass man sagt, ja das ist überhaupt nicht lustig wenn das kleinere die Spielsachen durcheinander bringt.
00:22:35: Wenn es dir deine Legoburg oder deine Klotzburg durcheinander wirft, das kann ich verstehen, dass du wütend bist und nicht immer sagt aber der kleine, der kann ja nichts dafür usw.
00:22:44: Sondern eher auf die Gefühle des Größeren dann wirklich eingehen und sagen, da verstehe ich, dass sie wütender sind.
00:22:51: Wir müssen eine Lösung suchen.
00:22:54: Gibt ihr diese Laufgitter?
00:22:56: Das ist so eine Idee von meiner Mutter.
00:22:58: Sie hat das eigentlich bei uns damals gekauft für die größeren Kinder, also für mich, für das größere Kind und ich habe es genauso gemacht.
00:23:04: oder dieses Laufgitter macht man ja normalerweise das kleinere Kind rein und ich hab das aber aufgestellt für meinen Sohn den Eltern gesagt da kann die Kleine nicht rein.
00:23:15: Also wenn du in Ruhe spielen wirst, wenn du was aufbaut, was du stehen lassen willst, dann kommt sie nicht hin und der hat das so ein bisschen wie seine Borg oder da ist
00:23:23: es geschützt!
00:23:24: Wenn er jetzt irgendwie mit Legum klötzen, irgendeinen Turm aufbauen, da ist das Ding sicher.
00:23:30: Und wenn ich natürlich im Rest des Wohnzimmers liegen lasse, wo die kleine Hingrabbel Tank kann sein, dass sich das auch umwirft... Aber manchmal geht's so um dieses Ich baue dir als grösseres Geschwister auch einen geschützten Raum.
00:23:45: Ich verstehe, dass es gar nicht lustig ist wenn das kleinere Kind einem Sachen kaputt macht oder?
00:23:52: Und wir investieren dann ein bisschen Denkarbeit und wenn's trotzdem passiert, dann trösten wir dich und haben da nicht irgendwelche Forderungen an dich oder dass du das hättest vorhersehren sollen oder dass jetzt nicht wütend sein darfst weil das kleine Geschwester ja nichts dafür kann.
00:24:08: Eine Idee die ich... aus so einem Buch mal entnommen habe.
00:24:13: Ich glaube, das war sogar Spielenschaften, ne?
00:24:17: Das hab ich vor langer, langer Zeitmal gelesen.
00:24:20: Find' ich ein sehr schönes Buch einfach mit zu verschiedenen spieltherapeutischen Ansätzen zu ganz unterschiedlichen Themen und... ...ich glaub', dass war dort so eine Idee um praktisch auch so n bisschen Eifersucht oder diese Angst davor quasi den Platz bei den Eltern zu verlieren beim älteren Kind ein bisschen zu lindern.
00:24:41: schon so präventiv.
00:24:43: War eine Idee, dass man quasi als Eltern auch ein bisschen kämpft um das Kind und das hat zum Beispiel unser älteres Kind geliebt.
00:24:53: Also wenn mein Mann und ich dann manchmal so einfach total im Scherz oder im Spiel, zum Beispiel unser großes Kind auf den Arm genommen haben.
00:25:00: Und so ganz gedrückt haben und gesagt haben sie so und oh das ist um meinen kind und auch wie schön!
00:25:05: Oder?
00:25:06: Und dann kann der andere nur gesagt ich nehme das jetzt bitte gibts mir oder und dann rangelt man es ein bisschen und rennt davon und so.
00:25:12: Das hat unsere älteres Kind so witzig gefunden.
00:25:14: Wollt ihrs immer und immer wieder oder aber auch das spielerische quasi so aufgreifen von Ja, wir sind einfach immer beide noch da und wir ... ja, wir bringen dich beide gerne ins Bett.
00:25:26: Und wir verbringen beide gerne Zeit mit dir!
00:25:29: Das war so ein kleines Ritual was bei uns relativ viel für viel lachen und für viel Entspannung gesorgt hat.
00:25:39: Was ich manchmal auch noch schön fand ist so dieses Zugestehen das die älteren Kinder einen wieder mal für sich alleine haben.
00:25:48: Und das war auch eine ganz häufige Frage, gerade jetzt auf ein Einkind neurodivergent ist oder hatten wir mehrmals drauf die Eltern fordert wie werde ich dem anderen gerecht?
00:25:58: und Ich finde es ein bisschen auch ähnlich wenn ein Kind kleiner ist und die Eltern mehr beansprucht oder?
00:26:04: Wo man merkt ein kind kommt jetzt ein bisschen zu kurz dass Man bewussten Ausgleich schafft.
00:26:09: und was ich immer wichtig finde ist Es geht nicht darum dass das zeitlich genau gleich viel sein muss.
00:26:14: Ich finde manchmal geht es schon nur darum, dass man dieses Bedürfnis beim anderen Geschwister sieht oder das man zum Beispiel sagen kann, da stimmt dein Bruder.
00:26:21: Deine Schwester braucht mich jetzt wirklich mehr oder ich sitze länger zb bei den Hausaufgaben bei deinem Geschwster.
00:26:29: Darf ich da kurz einhaken?
00:26:31: Das finde ich nämlich oft so einen Punkt.
00:26:36: Wir jetzt auch Familien begleiten von neurodivergenten Kindern, das häufig ja bei Mamas und Papas dieses schlechte Gewissen da ist.
00:26:42: Ja sehr.
00:26:43: Dass man denkt oh Gott ich quasi verbringe so viel Zeit zum Beispiel mit den Hausaufgaben zu Therapie fahren, Ärgotherapie, Psychotherapie neu und viel weg was auch immer.
00:26:51: mein quasi neurodivagentes Kind oder meine Neurodiverigenten Kinder brauchen mich so sehr und das neurotypische Kind muss quasi ein bisschen mitlaufen.
00:26:58: Und wenn dann dieser Vorwurf kommt quasi immer geht es nur um sie oder immer gehts nur um ihn dass da dann auch so eine eigene Wunde berührt wird und man denkt, oh Gott ich krieg das erst mal oder Papa nicht so hin.
00:27:10: Und da hab' ich auch das Gefühl kommt man zu... Ja ganz
00:27:11: kurz ein Kind hat eine Mutter auch geschrieben, dass seine Kinder gesagt, ich möchte nicht mehr in eurer Familie sein deswegen ja.
00:27:17: Und dass man da als Mama oder Papa dann manchmal auch an so einen Rechtfertigungsdruck kommt.
00:27:21: Und den Eindruck hat, ja aber weißt du er hat es oder sie hat's halt auch schwierig und da muss man Verständnis haben.
00:27:27: und du hast dafür in der Schule leicht und schau mal und Du hast dafür so viel Zeit für deine Hobbys und das hat er nicht?
00:27:32: Oder dass man so in dieses rechtfertigen Vergleichen kommen?
00:27:34: Ja!
00:27:35: Das ist ja gut gemeint.
00:27:37: und gleichzeitig finde ich es für das Kind, dass diesen Schmerz beschreibt... dann so eine Zurückweisung im Sinne von Deine Wahrnehmung stimmt nicht, die Zeit mal zufrieden.
00:27:49: Und ich finde es ist ein wertvoller erster Schritt das sich zuzugestehen und auch zu merken dass es keine Kritik an dem Kind was mehr Unterstützung braucht sondern es ist einfach eine Akzeptanz oder eine Zusage der Realität.
00:28:03: ja es ist so deine Schwester dein Bruder braucht zum Beispiel bei schulischen Dingen sehr viel Unterstützung Und du hast das mit diesem Ausgleich angesprochen, dass die Kinder auch den Eindruck haben ich darf trotzdem.
00:28:16: Ja also ich wollte wirklich sagen dort, dass es oft darum geht, dass man das einfach mal wahrnimmt und zugesteht oder?
00:28:24: Ich finde auch mal fragt was brauchst du denn damit's für dich mehr?
00:28:28: stimmt und dann gehts ja oft nicht drum.
00:28:30: Ich will genau so viel Zeit mit euch sondern ich will irgendetwas oder ich will ein zwei Stunden pro Woche die wirklich mir gehören.
00:28:39: Da ist natürlich immer grad auch mit dem älteren Geschwister.
00:28:42: oder wie gebe ich das im Alltag?
00:28:44: Und häufig ist es ja schwierig, dass man denkt jetzt habe ich ein Baby zum Beispiel und einen zweieinhalbjährigen.
00:28:49: Wie mache ich das?
00:28:51: Aber ich finde da ergeben sich viele Situationen.
00:28:53: bei uns war's zum Beispiel immer so, dass ich gesagt hab zum ältern komm wir machen den Spaziergang dann schläft sie ein können wir ein bisschen quatschen oder so oder also dass man schaut wo sind so Möglichkeiten im Alltag?
00:29:05: Wo ich jetzt aber dem größeren Geschwester zeigen kann Ich genieße das auch, mal mit dir alleine zu sein oder dass wir so zweit etwas machen können wenn die Kleine schläft und das dann ein bisschen auskosten.
00:29:18: Und ich finde es auch bei dieser Konstellation, wenn ich jetzt einen Kind habe, der eher neurotypisch ist oder den man zurückstehen muss... Wichtig, was brauchst du damit das für dich in einem Gleichgewicht ist?
00:29:30: Und vielleicht ist es einfach ein Abend, indem man mal zu zweit ist oder indem er sich als Eltern aufteilt und das Kind einfach mal mit Papa oder Mama ganz alleine etwas machen kann.
00:29:39: Wo nicht das Geschwister irgendwie reinfunken kann um dieses Bedürfnis nach Zweisamkeit, nach Gesehen gehört werden schon sehr viel stärker dann auch abzuholen.
00:29:50: Was ich auch oft wichtig oder hilfreich fand in diesen Konstellationen noch mal wahrzunehmen, was für viele Geschwisterkinder eben auch jetzt eine ADHS oder vielleicht auch eine ASS bei einem älteren oder jüngeren Geschwisters Kind bedeutet.
00:30:06: Auch gefühlsmäßig?
00:30:07: Oder das... Das Geschwesterkind zum Beispiel merkt okay ich habe ein Geschwistärchen, das braucht sehr viel Unterstützung und es bindet sehr viel Aufmerksamkeit der Eltern.
00:30:17: die Eltern machen sich oft viele Sorgen um die Zukunft des Kindes.
00:30:22: Das bekommt man ja als geschwisterchen dann auch mit Und da entsteht ja dann häufig bei den Geschwisterkindern auch dieser Druck, dass sie einen Eindruck haben.
00:30:28: Ich darf meinen Eltern jetzt nicht auch noch Ärger machen oder eben das den Eindruck habe Sie müssen das kompensieren!
00:30:35: Sie müssen an der Schule besonders irgendwie gut oder angepasst oder sonst irgendwas sein damit die Eltern dort keine Sorgen haben und manchmal wird es ja auch noch dadurch unterstützt, dass man vielleicht das Mutter- oder Vater eh schon so im Anschlag ist in der Begleitung was einfach ein Marathonlauf ist immer und immer wieder für Kinder zu kämpfen, die ja im System einfach ihre Schwierigkeiten haben.
00:30:59: Dass man vielleicht auch ein bisschen froh ist wenn das andere Kind oder die anderen Kinder eben in Entführungszeichen einfach so mitlaufen und dass dann zum Teil ja auch Sätze fallen wie wenn jetzt zb mal das neurotypische Kind dann mal ausflippt oder so.
00:31:14: oh jetzt fang du nicht auch noch an und so oder eben das.
00:31:17: du weißt doch wie er oder sie isst.
00:31:19: Du bist auf dir der vernünftige Gib halt nach, sonst du weißt wie das am Schluss ausgeht.
00:31:24: Und ich glaube dass das auch hilft wenn wir uns als Erwachsene bewusst machen dass man dort von den Geschwister Kindern einfach sehr viel Selbstregulation verlangt und dass man das hervorhebt und auch sagt hey Ich weiß nicht kann mir vorstellen dass es für dich auch keine einfache Situation ist und ich möchte nicht dass Du den Eindruck hast immer oder die vernünftig ist, dass du immer was abgeben musst.
00:31:51: Dass du immer der sein musst, der zurücksteht.
00:31:53: Ich weiß dein Bruder deine Schwester flippt da schnell aus und gleichzeitig ist es auch dein gutes Recht.
00:31:57: Weißt Du so für dich einzustehen und zu sagen ne das will ich nicht?
00:32:00: Oder das sind jetzt meine Sachen und das will mich jetzt nicht teilen!
00:32:03: Und dann geht's ein bisschen darum, dass wir das halt miteinander dann auch aushalten.
00:32:07: Das andere, was sich auch oft hilfreich finde grad wenn man Neurodivergentes Kind hat, was eben auch schnell austickt oder diese Maildowns hat und dann eben auch sehr laut wird.
00:32:18: Oder eben auch körperlich wird.
00:32:20: im Umgang mit den Geschwistern ist das die Geschwisters.
00:32:22: Kinder wissen dass sie einen Raum in der Wohnung haben indem Sie sich zurückziehen können wo sie sich auch wenn jetzt die Eltern mal nicht da sind in Sicherheit bringen können.
00:32:30: oder ein blödschen Fall dass man einfach weiß.
00:32:33: ich bin aber auch diesen Anfällen nicht einfach hilflos ausgeliefert, sondern ich kann mich dort abgrenzen ein Stück weit wenn die Eltern jetzt nicht gerade da sind.
00:32:41: Und ich werde mir schützt,
00:32:42: wenn sie da singt das auch!
00:32:43: Genau, genau.
00:32:44: Das finde ich ganz wichtig.
00:32:47: Du hast es angesprochen mit diesen kleinen Momenten dass man das mit den Kindern besprechen kann.
00:32:52: was bräuchtest du oder was würdest du dir wünschen damit du mehr das Gefühl hättest dass es auch um dich geht und nicht nur immer um dein geschwisterkind?
00:33:01: Ich glaube diese Ruheinseln sind hilfreich Also dass die Kinder merken, ich habe diese Bereiche auch außerhalb der Familie in denen ich auftanken kann.
00:33:11: In denen es eben nicht nur immer darum geht welchen Rhythmus braucht mein Geschwisterchen was ist jetzt gerade dran?
00:33:17: oder sondern in den die Kinder auch merken da kann ich meine Interessen ausleben dann kann ich mit Leuten zusammen sein die mir gut tun.
00:33:26: Ich finde das muss ja nicht immer alles stärkende innerhalb der Familie stattfinden.
00:33:29: Ja
00:33:30: absolut gar nicht für mich.
00:33:32: denn wirklich also so dieses Das Ansprechen dürfen aus Kind, dass das manchmal ätzend ist.
00:33:39: Ich kann mir den Reflex vorstellen, dem man hat als Eltern oder dass man sofort natürlich dann dieses Geschwistern in Schutz nehmen will, dass man Angst hat und das Gefühl hat ich muss diese Haltung jetzt ändern oder das darf nicht sein und also frontal dagegen angeht und dass man es mal zulässt und zuhört.
00:33:58: Ja, das finde ich braucht Überwindung von Eltern.
00:34:01: Total!
00:34:02: Es ist noch spannend, auch in anderen Situationen ist ein Beispiel geblieben von einem Vater.
00:34:07: Da war es so dass der seltene Kind so Spitzenspor gemacht hat und da hat sich immer alles um das gedreht oder?
00:34:14: Und da hat einfach die jüngere Schwester gesagt, immer geht's um meinen Bruder!
00:34:18: Und ständig sind wir an diesen Turnieren am Wochenende und irgendwie um mich gehts überhaupt nicht und er hat das immer abgestritten.
00:34:25: aber du hast doch damit auch deinen Geburtstag gefeiert und da hast Du doch deine Freundin einladen können Und hat eben auch gesagt, irgendwann hat er mal kurz nachgedacht und gesagt, weißt du was?
00:34:36: Das ist eigentlich recht.
00:34:37: Es geht wirklich viel häufiger um deinen
00:34:39: Bruder.".
00:34:40: Und der gesagt, ihr seid die Tränen runtergelaufen sie hat ihn umarmt oder?
00:34:44: Und das war deutlich leichter nachher.
00:34:47: Also ich finde wenn eine Art Ungerechtigkeit da ist wie das Kind spürt oder Ist es für Kinder oft leichter damit umzugehen Wenn man das anerkennt als wenn man das immer versucht weg zu diskutieren.
00:34:59: Das zeigt ja auch die Forschung, dass ein ganz großer Faktor für diese anhaltenden Geschwisterkonflikte das Empfinden eines oder beider oder mehrerer Geschwisters Kinder ist.
00:35:08: Dass irgendjemand bevorteilt wird und dass man selber mal die Person ist, die den Kürzeren zieht oder für eine andere Messlatte gilt.
00:35:16: Und ich denke, es wäre so eine Möglichkeit damit umzugehen.
00:35:21: Steffi jetzt habe ich eine ganz schwierige Frage.
00:35:23: Geschwester Achtund Zehn, die sich nicht leiden können wie als Alleinerziehende damit umgehen?
00:35:29: Ich glaube, die erste Reaktion als Mama ist diese Traurigkeit.
00:35:36: Die er entsteht, denke ich mir.
00:35:38: Wenn ich mich jetzt versuche einzuversetzen in diese Traorigkeit, dass man denkt das hätte so schön sein können zwei Geschwisterkinder altersmäßig so nah aufeinander Das wäre doch toll wenn sie sich hätten.
00:35:50: da sind wir wieder bei diesem Dream Team vom Anfang und Dass man einfach als Elternteil sehr leidet darunter, wenn man merkt.
00:35:58: Die sind sich einfach nicht grün diese beiden.
00:36:02: Für mich wäre es hier noch wichtig rauszufinden War das schon immer so?
00:36:08: Beziehungsweise ist das eine Situation die sich schleichend entwickelt hat?
00:36:10: oder gab es dort einen ausschlaggebenden Punkt Moment, bei dem die sich zum Beispiel verkracht haben oder auch je nachdem ich weiß es nicht.
00:36:20: Oder dass man vielleicht auch eine Situation hat in der Trennung das sich ein Kind mehr mit dem einen Partner und das andere eher mit dem anderen identifiziert oder solidarisiert.
00:36:30: Find darauf kommt's ein bisschen an.
00:36:32: wenn sie jetzt wirklich ein Konflikt ist der entstanden ist und der weitergetragen wird über die Wochen über die Monate Dann fände ich es wichtig, damit den Kindern sich auch nochmal zusammenzusetzen und das noch mal aufzuarbeiten.
00:36:42: Und zu gucken was war da genau los?
00:36:44: Wo sind die Verletzungen standen?
00:36:46: Was hättet ihr gebraucht?
00:36:46: Das hättete ihr euch da gewünscht?
00:36:48: wie können wir das lösen?
00:36:49: braucht's irgendeine Wiedergutmachung?
00:36:51: Was braucht ihr im Alltag oder damit damit dass wieder entspannter zwischen euch laufen kann?
00:36:57: und dann und das finde ich aber auch wichtig gibt's einfach auch immer wieder Geschwisterkonstellation.
00:37:02: Da muss jetzt gar nichts tragisches vorgefallen sein Aber da gibts einfach von der Persönlichkeit, vom Temperament.
00:37:09: Vom Tempo auch Spieltempo einfach
00:37:13: so
00:37:13: große Differenzen dass die Kinder einfach keinen gemeinsamen Boden finden auf dem sie miteinander spielen oder gern miteinander zusammen sein wollen?
00:37:24: Ja es klingt ein bisschen hart aber ich meine es gibt ja manchmal Kinder die einfach nicht miteinander auskommen.
00:37:29: das können auch Geschwister sein.
00:37:31: Genau!
00:37:33: Aber ich finde das noch wichtig.
00:37:34: Weißte, dass man da nicht sofort denkt... Eben wir haben es gesagt, man kann als Elternteil gewisse Sachen beeinflussen in dieser Geschwisterbeziehung aber man hat da keine Kontrolle darüber.
00:37:44: und Ich finde es noch wichtig, dass Man Nicht dann immer denkt, ich habe etwas falsch gemacht und meine Kinder nicht gut miteinander auskommen.
00:37:52: Das ist auch einfach sein.
00:37:53: Kann Dass Es so ist
00:37:55: Und gleichzeitig finde ich das unheimlich herausfordernd.
00:37:58: Ja ich auch also mir wird das sehr Wie tun, wenn ich das merken würde?
00:38:04: Ja.
00:38:05: Weil man als Mama oder auch als Papa ja beide Kinder so gern hat und diesen Wunsch hat dass die sich einfach verstehen könnten uns schön miteinander haben könnten.
00:38:14: Die Frage wäre jetzt ob da so eine akzeptierende Haltung die Situation auch ein bisschen entspannen könnte.
00:38:21: oder Ich denke wenn man so den starken Wunscht hat dass diese Geschwister gut auskommen Dass man vielleicht auch viel darauf hin arbeitet immer wieder entsprechende Bemerkungen macht oder ja, was wird sich ändern wenn man das für sich ein Stück weit annehmen kann?
00:38:37: Dass das im Moment – ich finde es ist auch immer etwas – im Moment so ist.
00:38:41: Man weiß nie, kann sein dass sich Geschwister mit acht und zehn nicht leiden können und mit dreizehn und fünfzehn haben sie's plötzlich gut miteinander.
00:38:48: aber ich glaube man müsste so ein bisschen diese Traurigkeit darüber zulassen können, dass das nicht so ist.
00:38:55: Ja, ich denke eine Akzeptanz auf Zeit dass einfach im Moment oder vielleicht auch schon seit längerer Zeit eine Situation besteht in denen die sich nicht grün sind, diese beiden.
00:39:06: Könnte vielleicht auch bedeuten das ich als Mutter sagen könnte und ich darf dann auch jegliche Kommentare dahingehend zum Beispiel dann einfach unterlassen?
00:39:15: Also im Sinn von, weißt du so warum kommt ihr nicht miteinander aus?
00:39:18: Ihr seid doch Brüder oder ihr seid doch Geschwister jetzt reist euch doch mal zusammen und es gibt's doch nicht Total verständliche, dieser total verständlichen Ausdruck von Schockiertheit oder Empörung oder Enttäuschung Traurigkeit.
00:39:36: Sich zu sagen ja das ist jetzt diese Situation angenommen wir würden das jetzt auf Zeit akzeptieren und ich würde es jetzt annehmen so wie's ist so gut ich das eben kann.
00:39:45: Wie würd' dich dann mit den Kindern umgehen?
00:39:47: Ja
00:39:48: und da macht man vielleicht Sachen dass man denkt also ist vielleicht gar nicht schlecht wenn jetzt das eine Kunde zu einem Freund geht und das andere lädt seinen einen zu uns Die müssen sich ja da nicht immer sehen, aber dass man das dann auch so ein bisschen annehmen und sich organisieren kann.
00:40:01: Und das entspannt es vielleicht doch eher.
00:40:04: Aber ich finde, das ist ein guter Hinweis.
00:40:06: Diese Bemerkungen wird man wahrscheinlich machen oder solange man das nicht auf Zeit jetzt akzeptieren kann, wird man ja wahrscheinlich immer wieder mal etwas dazu sagen.
00:40:16: Das ist ja sowas Komisches, dass das oft stabilisiert.
00:40:19: Total!
00:40:20: Das lenkt den Blick darauf, stimmt.
00:40:22: Das ist genau die Person, die ich nicht leiten kann.
00:40:24: und ja... Und wir streiten echt die ganze Zeit.
00:40:26: und ja!
00:40:26: Ich hasse die oder ich hasse denen.
00:40:28: und ja wir kommen nicht miteinander aus und ja immer ist der gemein.
00:40:32: Wegen dem habe ich immer diesen Druck und meine Mutter stresst aus dass sich mit diesem Typ nicht auskommen aber der nervt.
00:40:38: Dass man immer wieder ein bisschen so drauf gestoßen wird das da sein Thema ist.
00:40:43: Ja und möglicherweise finde ich jetzt in diesem Beispiel auch interessant Sie schreibt der Geschwister Achtundzehn, die sich nicht leiden können.
00:40:52: Gibt's wirklich gar keine Momente in denen sie es mal ab und zu irgendwie so einen goldenen Moment haben?
00:40:58: Einmal in drei Monaten?
00:41:00: Find ich auch interessant.
00:41:01: oder gibt's ab- und zumal Ausnahmen von der Regel?
00:41:05: Und findet man irgendeine Gesetzmäßigkeit, dass man sagt ah wenns gut läuft dann ist das immer zb bei dieser Aktivität oder dann ist es immer wenn wir vorher dieses oder jenes unternommen haben Und zu überlegen, kann man das... Ja.
00:41:21: Kann man davon mehr tun?
00:41:22: Aber ich würde jetzt so wie sie schreibt davon ausgehen, dass es einfach eine recht verfarrende Situation ist bei der vielleicht eine gewisse Akzeptanz Erleichterung bringen könnte.
00:41:34: So eine Frage die mir gerade noch ins Auge sticht Wie viele gleiche Aufteile muss sein?
00:41:38: Thema Gerechtigkeit Eifersuch.
00:41:41: Das finde ich sowas Schwieriges weil das scheint soll die Antwort zu sein.
00:41:44: Oder wenn ich ganz gerecht bin dann gibt es keinen rund für Eifersucht.
00:41:50: Und dort habe ich aber manchmal das Gefühl, je mehr man in diese Richtung investiert, desto schlimmer wird es.
00:41:55: Als ihr mehr man versucht die genau gleichen großen Kuchenstücke zu machen, genau gleich viel Zeit, destor mehr fangen die Kinder an zu zählen und hatte jetzt nicht doch da und dort mehr bekommen.
00:42:06: und dann sagen sie einem das als Elternteil und dann ist mal wieder gestresst und versuchts noch mehr auszugleichen.
00:42:12: und ich finde dass man schnell ein bisschen in so nem Teufelskreis drin, wo man eigentlich vielleicht eher sagen müsste, es ist auch ein Stück weit eine Aufgabe von Kindern, ein anderes Verständnis von Gerechtigkeit zu entwickeln.
00:42:25: Also das Gerechtigkeit nicht bedeutet dass beide immer zur gleichen Zeit das gleiche viel bekommen oder sondern dass man da einen bisschen in größeren Dimensionen denken muss und dass es auch darum geht ein bisschen Ungerechtigkeiten auszuhalten weil die einfach Teil vom Alltag sind.
00:42:41: und da finde ich sie eben auch eine Möglichkeit.
00:42:43: wenn jetzt ein Kind sagt das ist ungerecht Ich hatte uns zu sagen ja aber und ich guck dann, dass man sagt ja stimmt das war jetzt ein bisschen ungerecht.
00:42:53: Und es einfach dabei bewenden lässt.
00:42:55: Und ich denke da sind manche Kinder ganz verdutzt oder?
00:42:58: Also man hat's quasi zugegeben, dass das jetzt nicht ganz gerecht war...
00:43:02: ...und
00:43:03: lässt es einfach so stehen!
00:43:06: Das finde ich noch spannend für Eltern die das fragen, das mal auszuprobieren was passiert denn?
00:43:13: Ja, einfach mit dem so umzugehen als wäre das halt etwas ganz Normales.
00:43:19: Manchmal ist es so.
00:43:21: Es geht oft auch um Dinge die man nicht ändern kann oder?
00:43:24: Dass zum Beispiel das eine ist und sagt ja ich hätte auch gerne so gute Noten in der Schule wie der Bruder.
00:43:29: Was will man da machen?
00:43:30: Das ist einfach ungerecht.
00:43:31: oder wenn du irgendwie viel weniger lernen musst für gute Notend als das andere dann ist er so.
00:43:37: Und ich finde dann kann man das wirklich einfach ansprechen Ja, ja das stimmt oder?
00:43:42: Das ist schon ein bisschen ungerecht.
00:43:45: Ich kann mir vorstellen dass es nicht so einfach.
00:43:48: Wohne dass man das Gefühl hat als Elternteil.
00:43:51: ich muss mich jetzt da irgendwie überlegen wie ich das ausgleichen kann.
00:43:55: Leider
00:43:56: kann man es auch mal übertreiben.
00:43:57: Es hat einen guten Sketch gegeben wo sich die Kinder streiten.
00:44:01: Ich weiß nicht mehr von welcher Komikerin über die Frühstücksflocken und dann setzt sie sich einfach hin Und zählt sie aus.
00:44:08: Eine Stunde am Tisch, eins für dich und eins für Dich... ...und die Kinder sind schon völlig angehütet!
00:44:19: Oder wie würdest du mit diesem Thema Ungerechtigkeit umgehen?
00:44:23: Ich fand ich habe so gemacht bei meinen Kindern das war dann aber auch nicht langen Thema.
00:44:27: also es gibt natürlich Kinder die da so einen Knopf haben oder So ganzen starres Konzeptarten von Gerechtigkeit, wo es dann eben auch nicht keinen Verhandlungsspielraum gibt?
00:44:43: Ja.
00:44:44: Also ich denke auch hier mehr wir auf diesen Punkt gehen, dass man sagt okay dann mäßig am Ende noch quasi Millimeter-mäßig ab wie viel Kuchen jetzt der eine und der andere bekam.
00:44:55: desto mehr Fokus lege ich ja auch drauf, dass es wirklich immer drum geht bei jeder einzelne Aktion.
00:45:00: Dass das fair ist und gerecht ist und dass jeder mal gleich viel bekommt.
00:45:03: Ja und ich denke dort ist wirklich so dieses Prinzip darauf wo wir den Fokus legen, dass wird verstärkt einfach schon auch ein ganz einfaches Grundprinzip oder?
00:45:14: Wo die Kinder ja auch immer merken aha mit dem Thema kann ich meine Eltern sofort fesseln oder akribieren und dann dann geht's rund oder dann krieg' ich die Aufmerksamkeit, ich jetzt gerade will
00:45:26: etc.,
00:45:27: dass man nicht so in diese Falle tappt.
00:45:29: Dass man dann immer so aufspringt auf diesen Zug.
00:45:33: Was ich manchmal hilfreich fand aber das geht vor allem bei den jüngeren Kindern finde ich wenn es um dieses Thema Gerechtigkeit geht.
00:45:39: Manchmal sind's ja auch so Sachen zum Beispiel keine Ahnung.
00:45:42: Das eine Kind war z.B.
00:45:43: von einem Kindergeburtstag oder so und kommt jetzt mit irgendeiner kleinen Tüte mit Süßigkeiten zu.
00:45:49: Und die Jüngere war halt da nicht dabei!
00:45:51: Und findet das dann zum Beispiel unfair?
00:45:54: Wenn man jetzt Glück hat, ist das größere dann so freimütig.
00:45:57: Dass es das alles teilt.
00:45:58: und wenn man Pächer sagt ne meins was hab ich bekommen?
00:46:02: Da gebe ich dir nichts ab!
00:46:04: Und manchmal fand ich's schon hilfreich bei diesem Thema Fairness einfach zu sagen ja das wär mega schön.
00:46:12: also auch wenn die Kinder zum Beispiel keine Ahnung Man ist irgendwie, jetzt wollen sie schon wieder ein Eis.
00:46:17: Man hat das Gefühl, sorry ihr habt jetzt wirklich schon einen Eis gehabt und dann sehen Sie halt wieder irgendjemand der läuft jetzt vorbei und oh lecker!
00:46:23: Und da hat es so genau wie Gummibärchen drin.
00:46:24: und oh bitte, bitte!
00:46:27: Das einfach im Geist dazu zu sagen... Also ich mach' das dann manchmal so und sag ja das wär jetzt mega schön gell?
00:46:33: Boah lecker, ja so ein Eis Schlotzi-Schlotz.
00:46:36: Ja das sei jetzt wirklich schön.
00:46:37: So erfrischend und kalt oder dass man's einfach mal im Kopf einmal voll zogen hat.
00:46:43: Ja, das geht auch ein bisschen drum.
00:46:45: Aber das finde ich jetzt eben auch.
00:46:47: Das geht ja ein bisschen darum... Schau du darfst diesen ruhig Wunsch haben!
00:46:52: Ja?
00:46:52: Wie darfste das jetzt
00:46:53: wünschen?!
00:46:54: Es ist jetzt halt einfach nicht so.
00:46:56: Genau.
00:46:57: Aber ich find' dass ist etwas wo man als Elternteil ja oft das Gefühl hat.
00:47:01: Ich muss jetzt meinem Kind auch den Wunsche ausreden.
00:47:03: Ich muss ihm jetzt sagen, dass es nicht gesund ist und eine Begründung liefern, damit's den Wunscht nicht mehr schwört.
00:47:09: Und da einfach mal zu sagen Du hältst jetzt gerne noch ein Eis Verstehe ich, oder?
00:47:14: Und dann weiter zu gehen.
00:47:16: Ja und das sind manchmal... Also eben, ich finde es klappt auch nicht bei allen Kindern wenn manche Kinder steigern sich dann gleich mal bei der Vorstellung noch so richtig rein.
00:47:24: Ich finde da muss man immer ein bisschen gucken Auch wie die eigenen Kinder ticken.
00:47:28: Aber ich habe das schon oft auch erlebt dass es mir auch hilft Wenn ich dann selber mitgehen kann.
00:47:33: also zum Beispiel keine Ahnung sie spät und dann wollen die Kinder halt noch ausbleiben und ich hab das Gefühl also morgen müssen wir früh raus und so und dann noch aufbleiben, da und ne oder so.
00:47:42: Dann zu sagen ja das wäre jetzt echt schön.
00:47:45: Das wär echt cool.
00:47:46: was würdet ihr machen wenn ihr bis nachts oder noch drei vier Stunden wach bleiben dürftet?
00:47:51: Und dann kommen sie natürlich auch jenes, dass was die dann noch loshält.
00:47:55: Da kann man sagen ja es wäre echt cool.
00:47:56: Wisst ihr was ich machen würde, wenn ich jetzt bis morgen früh wachbleiben könnte.
00:48:00: Ja und leider sind wir dann morgen alle totmüde.
00:48:03: Aber einfach diesen Wunsch mal in der Fantasie nachgehen können Das merke ich zumindest bisher, bei mir selber oder auch manchmal beim meinen Kindern.
00:48:11: Das macht es leichter weil dann ist man irgendwie in dieser Vorstellung drin und nicht mehr so sehr im Kampf ob das jetzt eine Frage kommt oder nicht?
00:48:16: Einfach so ja das wäre echt schön.
00:48:19: Man wird mich sofort so in seinen Fantasien und in seinen Gefühlen so beschnigten.
00:48:24: Sondern halt die einfach jetzt... Die Ausführung ist nicht möglich.
00:48:28: Was ich hingegen sehr schwierig finde jetzt auch also bei diesem Punkt fern ist.
00:48:32: da schreibt jemand Wie macht man das, dass jetzt der fünfjährige zum Beispiel beim Fernsehen die Dinge gucken darf wie der achtjährige guckt?
00:48:42: Das ist ja dieses Thema oder wo man den Kindern so gern beibringen möchte.
00:48:48: Weißt du aus deiner fünf Tage durfte er das auch nicht.
00:48:52: aber ich finde Kinder können sowas meistens ganz schlecht irgendwie verarbeiten und dann denken ja stimmt da war ja auch mal jünger und ich darf dann in drei Jahren das auch gucken.
00:49:04: Wie macht man das?
00:49:05: Also ich muss da zu meiner Schande zugeben, die kleine, die durfte einfach vieles früher.
00:49:12: Das ist bei uns auch so.
00:49:14: Diese großen Vorstellungen, die ich damals noch hatte als bevor ich Mutter wurde oder so wie dann meine Kinder keine Ahnung, die ersten weiß ich gar nicht was ich mir gedacht habe für Jahre vielleicht eins zwei drei Jahre kein Zucker essen könnten und genau bildschirm frei bis weise nicht war es Ja.
00:49:32: Finde ich, beim ersten Kind kann man das alles noch viel besser durchsetzen und beim zweiten wird es halt dann irgendwie ungemütlich beziehungsweise... Ich weiß auch nicht!
00:49:39: Ich hab einfach gefüttert, wenn man manchmal auch als Eltern ein bisschen entspannt oder hat so die Eindruckspreise
00:49:43: kommt es nicht mehr so drauf an?
00:49:46: Jetzt gucken die irgendwie eine halbe Stunde pro Portion da kann ich auch mal ein bisschen... Weiß ich finde auch dass Bedürfnis nach selber ein bisschenentspannen hat man ja bei dem Zweiten vielmehr.
00:49:56: Also beim Ersten hast du ja machen wir noch dieses Ja, schlafen das Kind schläft oder?
00:50:00: Ja gut.
00:50:01: Aber beim zweiten ... Da hab ich das Gefühl gehabt, hey, ich brauche jetzt auch kurz eine Pause und dann gucken wir halt zusammen.
00:50:07: Und ja... Dann ist es zum Beispiel so dass das zweite Kind oft früher mehr guckt als das erste.
00:50:16: Manchmal finde ich je nachdem eben geht's auch, dass man sagt Hey!
00:50:20: Jetzt wenn es um die Medien geht, dass er sagt ihr könnt was gucken Wenn ihr euch auf was einigen könnt, was beide schauen dürfen oder können.
00:50:28: Oder dann ist es halt die Frage.
00:50:30: Schafft man?
00:50:30: Kriegt man irgendwas hin?
00:50:31: Sagt's ältere auch mal ja... Dann guck ich halt jetzt auch noch was das sich nicht mega mega mega spannend findet.
00:50:37: Sonst finde ich muss man fast zu einem Zeitpunkt legen bei dem entweder halt das kleinere schon im Bett ist wenn sie verschiedene Betgezeiten haben oder halt mal irgendwie anders.
00:50:46: anderweitig weiß nicht hier gut fünfjährige das wird kein Mittagsschlaf mehr machen.
00:50:51: Vielleicht kann man's dort reinlegen und sonst finde ich es wirklich schwierig, weil da müsste man ja quasi sagen zum Älteren du sperrst dich jetzt im Zimmer ein.
00:50:59: Und ich halte das Jüngere davon ab da rein zu spielen.
00:51:03: Also könnte man auch.
00:51:04: Aber jetzt hat die Frage, ob man das will?
00:51:06: Hört man wäre es ein Stress, den ich mir nicht antun wollte.
00:51:09: Ja würde ich jetzt auch nicht wollen aber man kanns machen als.
00:51:13: ich glaube so ganz pädagogisch korrekte Eltern machen das vielleicht schon so.
00:51:17: Ich hatte immer das Glück dass Die Jüngere sowieso nicht so gerne zu wilde Sachen schaut.
00:51:23: Und die ist dann von alleine, hat sich immer verdrückt wenn der Größer etwas geguckt hat was für sie ein bisschen zu viel war und dann hat sie später ihre Fernsehzeit eingefordert.
00:51:35: Wie begegne ich Konkurrenzgefühlen?
00:51:37: Gibt es dieses Konkurrentsding wirklich immer?
00:51:39: immer immer fragt noch hier jemand Was würdest du da sagen?
00:51:42: Also ich finde das auch wie mit dem Streit.
00:51:44: oder Dann streiten Geschwister viel und dann gibt es Forschung, die Zeit ist normal.
00:51:50: Und dann sagen man sofort auch das ist auch wichtig weil oder als wird Kinder jetzt wenig Streiten wieder etwas fehlen.
00:51:56: und wäre das nicht normal?
00:51:58: Ich finde das immer richtig.
00:51:59: Die streiten ja natürlich auch mit anderen.
00:52:00: Also ein Kind, dass vielleicht wenig mit den Geschwisters streitet irgendwann wirds vielleicht auch mal mit einem Freund in der Schule streiten.
00:52:07: Aber
00:52:08: ich meine es gibt einfach eine ganz große Bandbreite von Normal.
00:52:11: Es gibt Kinder, die haben's tatsächlich... recht harmonisch, ohne dass da irgendetwas verkehrt dran ist oder die Streiten sehr selten.
00:52:19: Und es gibt Kinder, die sind in der Konkurrenz und dann haben das gar nicht ja.
00:52:24: Also ich hatte das mit meinem Bruder wirklich überhaupt nicht dieses Konkurrents-Ding.
00:52:29: Wir mögen das auch beide nicht.
00:52:32: Und ich finde, da sind auch Kinder recht unterschiedlich.
00:52:34: Es gibt einfach Kinder, Die
00:52:37: eher diese Webbewerbsorientierung
00:52:40: haben Oder?
00:52:42: Ich find' auch da Da kenne ich viele Menschen, die das so grundverkehrt finden.
00:52:47: Wenn Menschen das haben und das irgendwie am liebsten gerade austreiben möchten den Kindern.
00:52:52: aber ich finde es ist wirklich ein bisschen eine Charaktersache.
00:52:55: Es gibt Kinder die das mögen oder die auch zum Beispiel... Ich habe das als Kind völlig gehast wenn ich irgendwie beim Sport, beim Karate oder der Leichtathletik, wenn sie mich an einen Wegkampf mitschleppen mussten Oder wollte oder ich hab mich da immer verweigert.
00:53:10: Ich weiß noch so eine ganz schreckliche Sache, meine letzte Woche in Leichtathletik.
00:53:16: Die haben mich immer gedrängt zu diesen Leichtarthletik-Weckkämpfen mitzugehen und ich habe das immer verweigert.
00:53:21: Da hab' ich mir gesagt, ich habe da schon was vor oder ich will nicht mitkommen.
00:53:25: Und an einem Sonntag standen einfach dreise Kinder um meine drei Leichthetiktrainer vor meiner Haustür und wollten mich einsammeln.
00:53:33: Und die sich wegkampft zu fahren und meine Mutter hat ihnen dann die Leviten gelesen!
00:53:38: Und ich bin danach ja nie mehr hingegangen Und bin dann ins Karate und hab gesagt, ich will nie an einen Wegkampf.
00:53:44: Hat natürlich nicht lange gedauert bis auch da wieder der Trainer angefangen hat Stress zu machen.
00:53:49: deswegen.
00:53:50: aber es gibt Kinder die das hassen und es gibt kinder die das suchen und suchen und die sagen oh kannst du mich dort noch sowas anmelden?
00:53:58: oder?
00:53:59: und die es lieben auf der Langliste zu gucken wo sie stehen.
00:54:03: und wenn man selber überhaupt nicht so ist hat man vielleicht müheres nachzuvollziehen.
00:54:08: Aber ich finde es wichtig, dass man das dem Kind zugestehen kann.
00:54:10: Dass er so ist und dass man nicht gerade das Gefühl hat, das ist jetzt irgendwie falsch oder minderwertig.
00:54:15: Das ist einfach eine andere Art.
00:54:17: Und wenn Kinder das haben dann wird das wahrscheinlich auch ein Thema sein der Geschwisterbeziehung.
00:54:22: Wenn das halt Kinder sind die das nicht haben, dann wird's nicht so eins sein.
00:54:26: Was ich schwierig finde ist, wenn man ein Geschwistekind hat, dass das sehr stark ausgeprägt hat und ein anderes Kind das hasst.
00:54:36: Das andere Kind vergleicht sich immer mit mir oder will immer besser sein und ich möchte eigentlich überhaupt nicht von Korea müssen.
00:54:45: Wenn wir beide ähnlich sind, dann ist es einfacher, oder?
00:54:48: Ja!
00:54:48: Und ich denke auch dort ist am Ende ein Schlüssel die Akzeptanz.
00:54:54: Auch zu einem Kind das das Hass sagen zu können, dir ist das nicht wichtig du magst das nicht deiner Schwester dein Bruder ist das wichtig der findet das motivierend das Spontän oder die an Auch wenn du dir das vielleicht gar nicht vorstellen kannst.
00:55:07: Ja, aber ich finde, da darf man schon nach dem Geschwister ein bisschen schützen und zum anderen sagen Du vergleich dich mit irgendjemandem anderem Aber deine Schwester dein Bruder mag das überhaupt nicht.
00:55:17: Weil ich finde Da kann man auch immer so reingezogen werden In dieses Konkurrenzding.
00:55:22: Ich hatte zb in der Schule zwei Klassenkameraden die sich immer mit mir verglichen haben Und das habe mich so elend gestresst.
00:55:29: Ja, also dass man doch dort auch... Ohne das man das generell beim Kind abwertet.
00:55:36: Aber das man doch auch sagen kann macht es mit irgendjemandem der was will.
00:55:40: Der sich mit ihr messen will.
00:55:42: Dein Geschwister will das nicht.
00:55:44: Ja gerade wenn's so darum geht ich bin schneller und besser.
00:55:47: Ich kann das aber schon genau.
00:55:50: Und da auch so ein bisschen abwertend dann immer oder?
00:55:52: Genau!
00:55:53: Also deine Zeichnung sieht kacke aus gegen meine.
00:55:57: in der Schule viel besser als du.
00:55:59: und irgendeinen dummen Spruch, wenn die Schwester mit einer schlechten Note heimkommt oder der Bruder und dann seine Note zeigen.
00:56:06: Ich finde da kann man schon auch zurückmelden diese Weppewerbsorientierung das sich messen wollen ist okay aber dieser Abwertung lassen wir nicht
00:56:14: zu.
00:56:14: Genau genau das sind wir wieder bei diesem Punkt den ich am Anfang angesprochen habe bei den Werten oder was man irgendwie sagen kann dass es hier ein Wert niemand wird abgewertet.
00:56:23: also das wäre für mich Teil davon
00:56:25: ja
00:56:26: zu sagen, hey das ist in Ordnung.
00:56:27: Es gibt einfach Kinder, denen das wichtig ist und gleichzeitig... Das ist der Rahmen.
00:56:32: oder indem wir uns hier bewegen?
00:56:34: Ja.
00:56:35: Wieso macht es einem Geschwister solchen Spaß die anderen beiden zu ärgern?
00:56:39: Das kam ja noch ganz häufig.
00:56:40: dieses Thema provozieren und ärgeren und den Geschwisters Kindern auf die Nerven gehen.
00:56:48: Ich finde da gibt's ganz viele Gründe.
00:56:50: Also etwas was ich oft Sieh bei Kindern jetzt gerade zum Beispiel auch mit der ADHS, oder?
00:56:55: Ist ein bisschen dieses Sensation-Siegen.
00:56:56: Gucke
00:56:57: nach Infensiten.
00:56:58: Wenn es langweilig ist...
00:56:59: Ja!
00:56:59: ...oder
00:56:59: dann fängt das an.
00:57:01: Dann ist es einfach spannender wenn irgendetwas passiert und das kann eben auch sein dass das Geschwister ausrastet,
00:57:08: oder?!
00:57:10: Dann, also das wäre so ein Grund diese Suche nach Intensität.
00:57:13: Wo man
00:57:14: auch immer dann merkt da hat es passiert vor allem wenn sich die Kinder langweilen.
00:57:17: Genau, genau!
00:57:18: Wenn man in so einer Unterstimulierung quasi drin ist um diese Langeweile zu überbrücken.
00:57:23: Das wäre ein Grund.
00:57:25: was ich auch ganz häufig sehe ist dieses...das sieht man vor allem bei den jüngeren Kindern noch
00:57:31: sehr.
00:57:32: rausfinden wollen wie das Geschwisterchen tickt.
00:57:36: Also einfach mal zu gucken, aha wenn ich das mach dann weint das Geschüßtöchen.
00:57:40: Aha!
00:57:40: Wenn ich das mache dann lacht das Geschüssstöchen oder also so... Das vor allem bei den ganz kleinen Kindern finde ich oft die ja noch sehr nach den Gesetzmäßigkeiten im Alltag suchen und dabei entsteht zum Teil ja auch in Anführungszeichen eine gewisse Selbstwirksamkeit.
00:57:54: zur AHA.
00:57:54: Ich kann quasi verursachen dass ein anderer Mensch sich so fühlt oder so verhält.
00:58:00: Das kann durchaus auch ganz spannend sein, so in den ersten Lebensjahren.
00:58:04: Auch wenn es jetzt für das jüngere Kind nicht angenehme ist.
00:58:07: Das wäre für mich der zweite Faktor.
00:58:09: Das dritte manchmal entsteht das auch aus Rachegefühlen heraus oder aus einem Wunsch, dem anderen heim zu zahlen.
00:58:16: Also gerade sehe ich immer wieder bei Kindern die den Eindruck haben, ich komme immer ein bisschen zu kurz Und das andere Geschwisterchen oder das andere ist quasi immer so, dass Lieblingskind oder das Kind, was so vermeintlich einfach durchs Leben kommt.
00:58:29: Dass dann das jeweils provozierende Kind das Gefühl hat, okay jetzt werde ich dich mal von deinem hohen Ross runterholen und irgendwie einen Versuch da steht etwas auszugleichen, was gefühlt in der Disbalance ist.
00:58:43: Das finde ich zum Teilenaspekt, der dort mit hinein spielt.
00:58:48: Manchmal sind's auch diese Spillover-Effekte.
00:58:51: Also, dass ich merk es ist zum Beispiel eh gerade so ein angespanntes Klima in der Familie weil sich vielleicht grad die Eltern gezopft haben an dem Tag oder weil grade irgendwie Unruhe da ist und ich merke diese Spannung und ich weiß nicht wohin damit und ich lasse sie quasi einfach mal an jemandem aus, der halt auch noch da isst um mich wieder n bisschen mehr im Gleichgewicht vielleicht zu fühlen oder irgendwo hinzukönnen mit dieser Unruhde, die ich dafür spür.
00:59:17: Das kann ein Grund sein.
00:59:18: Manchmal ist es auch ein Ventil, finde ich.
00:59:21: Also wir hatten ja eine Folge zum Thema Mobbing gemacht?
00:59:25: Ja das berichten viele Eltern, dass sie...
00:59:28: Genau also wenn ein Kind z.B.
00:59:30: im Kindergarten oder in der Schule immer wieder gequält wird und immer wieder quasi als Opfer da steht dann irgendwie dieser Weg zum Teil gebahnt wird ähnlich mit den in Anfangszeichen Spächerinnen der Familie zu verfahren, wie man das selber erlebt und diesen Schmerz irgendwie weiterzugeben, den man selber empfindet.
00:59:56: Oder in der stärkeren Rolle mal zusammen?
00:59:58: Genau!
00:59:59: Einfach mal die Rollen umzukehren.
01:00:03: Manchmal
01:00:04: irgendwie... finde ich kann es auch sein dass es einfach Lust ist.
01:00:12: Also, dass man die Reaktionen des Geschwisters witzig
01:00:15: findet.
01:00:15: Witzig findet?
01:00:16: Ja.
01:00:17: Gerade wenn man zum Beispiel das Gefühl hat es rastet ein bisschen aus wegen nichts oder und dass man dann... Oder dass man das was man tut lustig findet oder Und dann vielleicht gar nicht so damit rechnet, dass das andere Kind so wütend wird oder so.
01:00:33: ja Dass man mehr ich sag jetzt mal Lust hat auf Das, was man da macht oder sagt.
01:00:39: Jetzt fällt mir irgendein lustiger Spruch an und dann kommt dieser Impuls und dann sage ich es halt.
01:00:44: Oder ich habe jetzt irgendwie ein Tanzhapfen oder sonstwas in der Hand und ich finde es einfach kurz.
01:00:48: in dem Moment kommen zu diesem Puls, wo es wäre witzig den jetzt zu werfen oder?
01:00:53: Oder den Schneeball weil das vielleicht für das eine Kind auch eine Spielsituation ist und für das andere aber nicht.
01:01:00: Ja genau!
01:01:01: Und manchmal ja auch diese Lust, ich finde da gibt es auch immer wieder so Entwicklungsphasen in denen viele Kinder so Lust haben.
01:01:07: Auch Streiche zu spielen.
01:01:09: Findest du nicht?
01:01:10: Es gibt doch diese immer wieder Phasen die so auflaufen bei denen dann einfach die Kinder so Ja!
01:01:16: In allerlei Richtungen das dann auf einmal einfach so witzig finden.
01:01:20: Eben die Eltern aufs Glaubteis zu führen mit irgendeiner Commission Story irgendwas zu verstehen decken, irgendwie ein bisschen zu ärgern und zu gucken.
01:01:30: Merken die das jetzt oder so?
01:01:32: Das kann ich voll nachvollziehen!
01:01:33: Das habe ich eben selbst vor.
01:01:36: Und dass man einfach nicht checkt – das war jetzt überhaupt nicht der richtige Adressat dafür.
01:01:42: Oder dass es nicht die richtige Stimmung ist um Blöden scherz zu machen.
01:01:46: Das Beispiel genau mit dem Auto fahren oder wo meine Frau letzte Woche nach Deutschland gefahren sind und sie fährt falsch ab...
01:01:54: Also nimmt die falsche Ausfahrt.
01:01:56: Ja, und sie hat das mega geärgert oder?
01:01:58: Und dann hat's Navi angezeigt, es dauerte jetzt sieben Minuten länger da umweg... ...und sie hat sich wieder mit beruhigt, ja ist ja nur sieben minuten und ich sage, ja der achtundzwanzig weil wir zu vierzig sind!
01:02:12: Und dann ist das immer wieder so ein bisschen dumm, oder?
01:02:14: Weil ich bin in einer anderen Stimmung als Sie dann.
01:02:17: Und ich hab das Gefühl vielleicht lacht sie dann und bin dann immer wieder erstaunt dass sie das total ärgert
01:02:24: dass der Humor die Situation
01:02:26: nicht
01:02:27: stärker ist.
01:02:32: Das habe ich manchmal auch so jetzt bei den Kindern gesehen, oder?
01:02:35: Also das eine Kind, das eigentlich humorvoll gemeint hat und das andere aber überhaupt nicht in der Stimmung ist wo es das mit Humor aufnehmen kann.
01:02:46: Das finde ich so ein bisschen eine Variante, die auch das Gelbe wie beim Klassenclown oder so.
01:02:53: Der wirklich denkt in dem Moment, dass könnte eine gute Idee sein um die Stimmung ein bisschen
01:02:57: anzuheben
01:02:59: und die Lehrkraft findet es einfach nur unmöglich ja.
01:03:03: Und das finde ich manchmal auch etwas mit Pulskontrolle zu tun oder?
01:03:07: Dass einfach etwas auftaucht was sich im Kopf witzig anhört und dann wird's einfach umgesetzt.
01:03:15: Und ich finde schon, wenn man das so ein Sticheln ab und zu malend um Spruch machen oder so ein Scherz.
01:03:20: Ich find es gehört voll dazu.
01:03:22: Wenn man merkt, dass hat eine gewisse Systematik oder dass ein Kind immer so drunter kommt, dann kann man das auch mal ansprechen bei den Kindern und sagen hey, ich hab's gefühlt, bist du gerade wieder in einer Frotzelstimmung drin?
01:03:32: Jetzt wirds dir irgendwie brutal Spaß machen!
01:03:37: Was ich zum Teil jetzt mit mehreren Kindern oder so, wenn wir unterwegs sind, ganz gern mach, wenn ich merk, Ärgerlaune drin ist.
01:03:46: Ich merke so, es kommt immer eins von den kleinen her drunter.
01:03:50: Du sagst, ich hab jetzt gerade das Gefühl du magst mega gern jemanden ärgern oder ein bisschen kämpfen und frotzen und so.
01:03:55: Das darfst du gerne machen aber dann such dir jemandem der gleich stark ist wie du, oder?
01:03:59: Und manches geht ja auch nicht immer.
01:04:01: Aber ich finde manchmal kann man's ein bisschen umlenken also zu gucken zum Beispiel... Also wir haben zum Teil Kann zum Beispiel mal so Kissen schlachten oder so.
01:04:11: Wenn ich jetzt merke, unser älteres Kind ist ein bisschen in dieser Stimmung und dann sag' ich ja, ich hab das Gefühl du magst ein bisschen jetzt grad kämpfen oder so?
01:04:18: Und manchmal sagt unser großes Kind, dann ja voll sage ich ihr kannst damit mir kämpfen.
01:04:23: Oder mit uns geht auch nicht immer, aber ich finde manchmal geht es ja auch so ein bisschen,
01:04:28: wo man
01:04:30: muss dazu unterbrechen.
01:04:32: Zu erwachsenen Geschwisterbeziehungen haben wir noch eine Frage.
01:04:38: Wie kann ich die Beziehung zu meinen erwachsenen Schwester verbessern?
01:04:41: Wir sind total unterschiedlich, wenn wir uns sehen gibt es ständig Zoff.
01:04:45: Wenn ich diese Frage höre dann geht mir als erstes durch den Kopf wie schön das trotz alledem dass da so viele Unterschiedlichkeiten und offensichtlich auch Konflikte da sind trotzdem dieser Wunsch noch besteht irgendwie eine gute Beziehungen sondern der herzustellen.
01:05:01: Das würde mich jetzt erstmal sozusagen positiv stimmen, so versichtlich stimmen.
01:05:05: Und ich glaube für mich wäre der erste Impuls mal wirklich das Gespräch zu suchen mit dem Geschüßterkind und zu sagen hey!
01:05:13: Ich habe irgendwie den Wunsch, ein bisschen unsere Beziehung zu vertiefen.
01:05:17: Ich würd gern...und dann zu überlegen was würd' ich gerne?
01:05:20: Ich würde gern mehr von dir fahren.
01:05:22: Was es da auch immer sein mag.
01:05:24: Wie siehst du das?
01:05:25: wie ist das für dich?
01:05:27: Ja ich finde diese Meta-Ebene oft gut oder dass man Nicht über einzelne Themen oder Inhalte spricht, sondern mal wirklich über die Beziehung.
01:05:34: Dass man sagt ich mir tut es immer ein bisschen weh, ich habe das Gefühl wir sind uns nicht so nah, wir haben oft so Konflikte.
01:05:41: Ich finde es schön wenn's anders wäre oder?
01:05:43: Also so als Einladung gehts dir auch so oder ist es für dich okay wie es im Moment ist?
01:05:49: und ich find wenn beide das so sehen dann können wir wirklich eben diese Fragen stellen was bräuchts denn damit dieser Beziehungen anders wird?
01:05:58: ja
01:05:59: Ja, und manchmal denke ich sind es ja auch einfach bestimmte Aspekte.
01:06:06: Weißt du bei denen so eine Beziehung dann quasi auf Abwege geraten ist?
01:06:10: Also gerade im Erwachsenen alt, ich habe das immer wieder, auch wenn ich so in Freundes- und Bekanntenkreis gucke, dass zum Beispiel bei Geschwisterkindern, dass einige Schwester erwachsene, dann sagt Ich bin immer die Person, die sich melden muss mein Bruder meine Schwestern, die würden sich nie melden zum Beispiel oder nicht.
01:06:25: Das wäre jetzt sowas, was man auf einer Meta eben besprechen kann und sagen kann.
01:06:29: eben Ich würde mir wünschen, dass du dich auch regelmäßig meldest.
01:06:33: Weil ich hab das Gefühl im Moment gibt der Kontakt vor allem immer von mir aus wenn da jetzt zum Beispiel ein Thema ist oder nicht immer.
01:06:39: aber manchmal gerade wenn die Bereitschaft da ist kann man auch bestimmte Situationen nochmal von früher die einen voneinander entfernt haben noch mal besser besprechen.
01:06:51: also ich habe das immer wieder auch so im erweiterten Bekanntenkreis erlebt.
01:06:57: Situationen gab, in denen auch Geschwisterkinder noch mal zusammen zurückgeguckt haben.
01:07:01: Zum Beispiel gesagt hat ich hatte immer das Gefühl dass du zum Beispiel keine Ahnung das Lieblingskind warst oder Ich hatte immer Das Gefühl Dass Du mehr bekommen hast und dort auch mal abgleichen zu können.
01:07:15: wie Hat das jeweils andere Geschwisters Kind das erlebt.
01:07:17: Und da habe ich immer wieder auch so immer weiter den Bekanntenkreis gemerkt dass das sehr spannende Gespräche geworden sind die zum Teil die erwachsenen Geschwister einander doch nochmal auf eine andere Art näher gebracht haben im Sinne von, oh ich hab gar nicht gedacht dass du das so erlebt hast damals.
01:07:32: oder ah ich habe gar nicht gedacht, dass du es auch so mitbekommen hast.
01:07:36: Ja
01:07:37: und dass irgendeine Form von Annäherung dadurch stattfindet, dass man immer wachsende Alter Situationen die früher schwierig waren noch mal in irgendeiner Form klären oder zusammen neu bewerten kann und gemeinsames Verständnis bekommt davon.
01:07:51: Es geht natürlich nicht immer aber manchmal denke
01:07:54: Ja, manchmal auch mit mehr Distanz.
01:07:56: Dass man merkt jetzt können wir uns als Erwachsene begegnen und wir können vielleicht auch gemeinsam... Ich finde so eine gemeinsame Sicht gelangen dass man zum Beispiel ja es auch hilfreich sein kann wenn beide das endlich sehen.
01:08:09: Zum Beispiel ich war wirklich das Kind das mir Aufmerksamkeit bekommen hat oder?
01:08:14: Ich war daß das Meer die Erwartungen erfüllt hat.
01:08:17: Vielleicht aber auch sieht ich aber einen Preis dafür bezahlt.
01:08:20: Ich hatte auch immer das Gefühl, ich müsste das angepasstere Kind sein oder ich müsste mehr Rücksicht nehmen auf die Eltern.
01:08:28: Und ich habe mich manchmal beneidet um dieses oder jenes und man so ein bisschen sieht wir haben da beide eine Rolle vielleicht gespielt und wir haben sie beide nicht freiwillig vielleicht so gespielt.
01:08:41: es war einfach wie's war und wir können uns aber darüber austauschen.
01:08:49: Ja, und ich finde das ist vielleicht der Abschluss dieser Folge zu merken.
01:08:53: Die Geschwisterbeziehungen sind die alle Beziehung in unserem Leben bestimmten Jahreszeiten unterworfen oder es ist... ...die sind im Wandel, die sind in der Veränderung und ja, ich glaube es ist trotzdem so dass man auch immer wachsenden Alter nochmal einen Versuch starten kann was in Bewegung zu bringen wenn's einem wichtig ist.
01:09:15: Und ich find' das sollt sein weil Ich denke gerade wenn so die Eltern auch alt werden, wenn zum Themen geht wie Pflege auch vielleicht mal das ganze Thema Tod der Eltern oder.
01:09:28: ich finde es so schockierend.
01:09:29: Wenn ich bei mir schaue, wie viele sich nach Erbschreitigkeiten und im weiteren Bekanntenkreis völlig verzopft haben oder so Schade ja dass man merkt Es wird eine Zeit kommen wo wir uns wahrscheinlich wieder zusammenraufen müssen oder diese Beziehung Wie du gesagt hast für die meisten Menschen die längste Beziehung, die sie haben in ihrem Leben.
01:09:51: Und das ist am Anfang sehr wichtig aber die wehrt oft auch ins Alter hin wieder sehr viel bedeutsamer und dass man sich dazwischen auch so pflegt oder dass es dann wieder möglich ist und dass wir auch diese schwierigen Phasen und Entscheidungen die wahrscheinlich auf einen zukommen dann zusammen treffen kann
01:10:09: Das ist doch ein schönes Schlusswort.
01:10:12: Wir verlassen das Geschwisterthema für heute Und danken euch, dass ihr mal wieder eingeschaltet habt.
01:10:18: Wir würden uns freuen wenn ihr uns einen Kommentar hinterlassen mögt.
01:10:22: zur Folge ganz besonders genau Wenn ihr den podcast abonniert dann bekommt ihr immer Bescheid wenn eine neue folge da ist.
01:10:30: Macht's gut und bis
01:10:32: bald.
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